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Gerneralvollmacht und Vorsorgevollmacht

von
Ronjaschatz

Ich habe eine notarielle Gerneralvollmacht und Vorsorgevollmacht für unsere Nachbarin.
Nun ist der Fall eingetreten, dass unsere Nachbarin dement ist und ich mich um sie kümmer.
Beim Finanzamt, Krankenkasse und sämtlichen Banken habe ich keine Probleme mit der Vollmacht. Dort kann ich alles erledigen und bin auch als Empfängerin der gesamten Post vermerkt und bekomme alles zugeschickt.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund habe ich ebenfalls schriftlich mit beglaubigter Kopie der Urkunde informiert und gebeten den gesamten zukünftigen Schriftverkehr an mich zu senden.
Rentenanpassung 7/2015 und der Bescheid von 1/2016 ging an die Nachbarin ins Heim.
Auf telefonisch Anfrage bei der Rentenversicherung wurde mir gesagt, dass ich die Bescheide nur dann bekomme, wenn ich die Betreuung über das Amtsgericht beantrage.
Das ist mir sehr unlogische, da alle anderen kein Problem mit der Vollmacht haben.
Die Vollmacht sollte ja bewirken das wir nicht zum Amtsgericht müssen.
In rv-Literatur zu Paragraph 13 SGB X steht auch das die Vorsorgevollmacht eine Betreuung durch das Gericht unnötig macht.
Was stimmt den nun?!

von
Mario

Eine Vorsorgevollmacht ist ausreichend, um als Mitteilungsempfänger eingesetzt zu werden.

Experten-Antwort

Grundsätzlich sind die von Ihnen vorgelegten Vollmachten ausreichend.