Gesetzesänderung ab 2019, rückwirkend EM Rente ab 10.2018 bewilligt

Experten-Antwort

Hallo Lieblingsengelchen,

Sie haben ja bereits zahlreiche Hinweise bekommen, die im Wesentlichen auf die Prüfung Ihres Rentenbescheids auf Vollständigkeit bzw. Richtigkeit abzielen.

Hier im Forum ist es allerdings schwer, Ihnen zielführende Tipps ohne Einsicht in den Rentenbescheid und Ihre Akte zu geben. Es ist auch fraglich, ob es in Ihrem Fall überhaupt "Verbesserungsmöglichkeiten" gibt. Wir konnten nach der bisherigen Schilderung nichts erkennen.

Wenn Sie es genau wissen wollen, sollten Sie eine(n) Fachfrau/-mann zu rate ziehen (z. B. Rentenberater, Sozialverband o. ä.) und Akteneinsicht nehmen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Fragender86

Zitiert von: Max4.0
Hallo Lieblingsengelchen,

für 5 Jahre (!) Arbeit 630,00 Euro EM, herzlichen Glückwunsch.
Das meine ich ernst - wie Sie auf die 3fache Summe kommen wollen, bleibt wohl allen hier ein Rätsel.
Warum schauen Sie denn um Himmelswillen nicht in Ihre jährliche Renteninfo?
Da steht's doch alles genau ...
Dafür knechten andere 25 oder 40 Jahre und müssen aufstocken.
Leider werden Sie das dann wohl auch müssen.


Ich finde diesen sarkastischen Unterton den hier manche drauf haben nicht in Ordnung.

Ich bin jetzt 32, habe Krankengeld so lange bezogen wie es ging und habe vorher ab 2011 gearbeitet.
Jetzt bekomme ich die volle EM Rente unbefristet.
1640 Euro Brutto...am Ende noch 1465 Netto.
Ist nun nicht die Welt, aber was kann ich dafür das ich krank bin.

Jeder kann sich mal überlegen wie krank ich sein muss, wenn ich mit 32 die volle EM Rente unbefristet bekomme.

Glauben Sie mir, ich würde sehr gerne wieder arbeiten gehen und auch noch 40 Jahre, aber es geht nicht.

Von daher finde ich es durchaus gerecht, was ich an Rente bekomme.

Zum Thema Zurechnungszeit:
Auch ich war ab 2018 erkrankt.
Antrag auf EM Rente habe ich dann 2019 gestellt.
Im Bescheid steht, dass die Anspruchsvoraussetzungen ab 2018 erfüllt sind. Rentenbeginn wurde dann auf den 1. des Monats des Antrags in 2019 gelegt.
Es wurde aber trotzdem die neue gültige Zurechnungszeit für 2019 mit 65 Jahren u 8 Monaten bei mir berücksichtigt.
Diese sollte doch dann auch beim Themenstarter so sein oder?

von
Rückfrage

Zitiert von: Lieblingsengelchen
Moin,
Erstmal vielen Dank für Eure Antworten...
Ich habe einige Zeit auf der Straße gelebt, habe ein Jahr unbezahltes Praktikum gemacht, war ein Jahr im Ausland und habe ein ziemlich lange gebraucht um den entsprechenden Abschluss fürs Studium zu erlangen. Den habe ich auf dem zweiten Bildungsweg bekommen, so dass ich erst mit 24 und angefangen habe zu studieren. Nach 3 Studiengängen hatte ich dann meine Berufung gefunden. Die komplette Zeit habe ich mich ohne Vater Staat über Wasser gehalten, aber eben auch nichts verdient.
Ich habe insgesamt 1 Jahr zwischen den Studiengängen Arbeitslosengeld bezogen.

Die Schuljahre die ich auf der Abendschule verbracht habe, hab ich gar nicht mehr angegeben, da die ja sowieso nur zu einem geringen Teil angerechnet werden.

VG lieblingsengelchen

Hallo Lieblingsengelchen
in den von Dir aufgezählten Jahren (auf der Straße leben, unbezahltes Praktikum, Abendschule, im Ausland leben) hast Du nicht rentenversicherungspflichtig gearbeitet und daher auch keine Punkte gesammelt, die sich positiv auf die EM-Rente auswirken.

Vielmehr werden diese JAHRE für die Berechnung des Durchschnitts gezählt, aber halt mit dem WERT "Null": Genauso wie Du 5 Jahre "sehr gut" verdient hast, hast Du 9 Jahre "sehr schlecht", nämlich gar nichts verdient. Und das wirkt sich eben auf die Berechnung der Durchschnittsbewertung für die Zurechnungszeit aus. (Siehe meine grobe Berechnung oben).

Falls Du im Ausland sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast, solltest Du das der Rentenversicherung noch angeben; dann kannst Du evtl. aus diesem "Ausland" auch eine kleine Rente bekommen.

Sonst sehe ich leider keine Möglichkeiten einer Verbesserung.

von
Ach doch

Zitiert von: Fragender86

Ich finde diesen sarkastischen Unterton den hier manche drauf haben nicht in Ordnung.

Ich bin jetzt 32, habe Krankengeld so lange bezogen wie es ging und habe vorher ab 2011 gearbeitet.
Jetzt bekomme ich die volle EM Rente unbefristet.
1640 Euro Brutto...am Ende noch 1465 Netto.
Ist nun nicht die Welt, aber was kann ich dafür das ich krank bin.

Jeder kann sich mal überlegen wie krank ich sein muss, wenn ich mit 32 die volle EM Rente unbefristet bekomme.

Glauben Sie mir, ich würde sehr gerne wieder arbeiten gehen und auch noch 40 Jahre, aber es geht nicht.

Von daher finde ich es durchaus gerecht, was ich an Rente bekomme.

Zum Thema Zurechnungszeit:
Auch ich war ab 2018 erkrankt.
Antrag auf EM Rente habe ich dann 2019 gestellt.
Im Bescheid steht, dass die Anspruchsvoraussetzungen ab 2018 erfüllt sind. Rentenbeginn wurde dann auf den 1. des Monats des Antrags in 2019 gelegt.
Es wurde aber trotzdem die neue gültige Zurechnungszeit für 2019 mit 65 Jahren u 8 Monaten bei mir berücksichtigt.
Diese sollte doch dann auch beim Themenstarter so sein oder?


Gerecht? Die DRV zahlt eine Rente nicht in "gerechter" Höhe, die DRV zahlt eine Rente entsprechend der Höhe der insgesamt eingezahlten Beiträge (im Verhältnis zum maximal möglichen Einzahlungszeitraum) ;-)

Ich kann bei Lieblingsengelchen den Rentenbeginn im Jahr 2018 nicht ganz nachvollziehen, wenn der Reha/Rentenantrag erst im Februar 2020 gestellt wurde.
@Lieblingsengelchen: Hattes du im Jahr 2018 eine AHB über die DRV?

von
Lieblingsengelchen

Zitiert von: Ach doch
Zitiert von: Fragender86

Ich finde diesen sarkastischen Unterton den hier manche drauf haben nicht in Ordnung.

Ich bin jetzt 32, habe Krankengeld so lange bezogen wie es ging und habe vorher ab 2011 gearbeitet.
Jetzt bekomme ich die volle EM Rente unbefristet.
1640 Euro Brutto...am Ende noch 1465 Netto.
Ist nun nicht die Welt, aber was kann ich dafür das ich krank bin.

Jeder kann sich mal überlegen wie krank ich sein muss, wenn ich mit 32 die volle EM Rente unbefristet bekomme.

Glauben Sie mir, ich würde sehr gerne wieder arbeiten gehen und auch noch 40 Jahre, aber es geht nicht.

Von daher finde ich es durchaus gerecht, was ich an Rente bekomme.

Zum Thema Zurechnungszeit:
Auch ich war ab 2018 erkrankt.
Antrag auf EM Rente habe ich dann 2019 gestellt.
Im Bescheid steht, dass die Anspruchsvoraussetzungen ab 2018 erfüllt sind. Rentenbeginn wurde dann auf den 1. des Monats des Antrags in 2019 gelegt.
Es wurde aber trotzdem die neue gültige Zurechnungszeit für 2019 mit 65 Jahren u 8 Monaten bei mir berücksichtigt.
Diese sollte doch dann auch beim Themenstarter so sein oder?

Ich kann bei Lieblingsengelchen den Rentenbeginn im Jahr 2018 nicht ganz nachvollziehen, wenn der Reha/Rentenantrag erst im Februar 2020 gestellt wurde.
@Lieblingsengelchen: Hattes du im Jahr 2018 eine AHB über die DRV?

Hi,
Ich habe Ende Mai 2018 einen Reha Antrag gestellt. Im November 2018 wurde die chronische Krankheit festgestellt, vorher wurde es mit "Burnout" betitelt. Im Juni 2019 fand dann erst die Reha statt. Der Antrag der ersten Reha wurde als Rentenantragsdatum festgelegt.

VG lieblingsengelchen

von
Ach doch

Ok dann ist der Rentenbeginn auch für mich jetzt klarer.

Im Rahmen eines Widerspruch könnten Sie vielleicht so argumentieren/begründen, dass erst NACH der Reha im Jahr 2019 eindeutig feststand, dass Sie voll erwerbsgemindert sind.
Ich mache mir/Ihnen bei einer chronischen Erkrankung aber wenig Hoffnung. Ein Versuch ist es aber Wert.

von
Rückfrage

Zitiert von: Lieblingsengelchen
Zitiert von: Ach doch
Zitiert von: Fragender86

Ich finde diesen sarkastischen Unterton den hier manche drauf haben nicht in Ordnung.

Ich bin jetzt 32, habe Krankengeld so lange bezogen wie es ging und habe vorher ab 2011 gearbeitet.
Jetzt bekomme ich die volle EM Rente unbefristet.
1640 Euro Brutto...am Ende noch 1465 Netto.
Ist nun nicht die Welt, aber was kann ich dafür das ich krank bin.

Jeder kann sich mal überlegen wie krank ich sein muss, wenn ich mit 32 die volle EM Rente unbefristet bekomme.

Glauben Sie mir, ich würde sehr gerne wieder arbeiten gehen und auch noch 40 Jahre, aber es geht nicht.

Von daher finde ich es durchaus gerecht, was ich an Rente bekomme.

Zum Thema Zurechnungszeit:
Auch ich war ab 2018 erkrankt.
Antrag auf EM Rente habe ich dann 2019 gestellt.
Im Bescheid steht, dass die Anspruchsvoraussetzungen ab 2018 erfüllt sind. Rentenbeginn wurde dann auf den 1. des Monats des Antrags in 2019 gelegt.
Es wurde aber trotzdem die neue gültige Zurechnungszeit für 2019 mit 65 Jahren u 8 Monaten bei mir berücksichtigt.
Diese sollte doch dann auch beim Themenstarter so sein oder?

Ich kann bei Lieblingsengelchen den Rentenbeginn im Jahr 2018 nicht ganz nachvollziehen, wenn der Reha/Rentenantrag erst im Februar 2020 gestellt wurde.
@Lieblingsengelchen: Hattes du im Jahr 2018 eine AHB über die DRV?

Hi,
Ich habe Ende Mai 2018 einen Reha Antrag gestellt. Im November 2018 wurde die chronische Krankheit festgestellt, vorher wurde es mit "Burnout" betitelt. Im Juni 2019 fand dann erst die Reha statt. Der Antrag der ersten Reha wurde als Rentenantragsdatum festgelegt.

VG lieblingsengelchen

Hi Lieblingsengelchen,
was hast Du denn für eine chronische Krankheit? Auch chronische Krankheiten können sich ja verschlimmern, so dass man es mit dem späteren Leistungsfall durchaus probieren kann ("2018 war es noch nicht so schlimm, dass ich EM war, das war erst 2019 der Fall."); viele Chancen rechne ich mir/Dir aber auch nicht aus.

von
Frauke

Zitiert von: Fragender86
Zitiert von: Max4.0
Hallo Lieblingsengelchen,

für 5 Jahre (!) Arbeit 630,00 Euro EM, herzlichen Glückwunsch.
Das meine ich ernst - wie Sie auf die 3fache Summe kommen wollen, bleibt wohl allen hier ein Rätsel.
Warum schauen Sie denn um Himmelswillen nicht in Ihre jährliche Renteninfo?
Da steht's doch alles genau ...
Dafür knechten andere 25 oder 40 Jahre und müssen aufstocken.
Leider werden Sie das dann wohl auch müssen.


Ich finde diesen sarkastischen Unterton den hier manche drauf haben nicht in Ordnung.

Ich bin jetzt 32, habe Krankengeld so lange bezogen wie es ging und habe vorher ab 2011 gearbeitet.
Jetzt bekomme ich die volle EM Rente unbefristet.
1640 Euro Brutto...am Ende noch 1465 Netto.
Ist nun nicht die Welt, aber was kann ich dafür das ich krank bin.

Jeder kann sich mal überlegen wie krank ich sein muss, wenn ich mit 32 die volle EM Rente unbefristet bekomme.

Glauben Sie mir, ich würde sehr gerne wieder arbeiten gehen und auch noch 40 Jahre, aber es geht nicht.

Von daher finde ich es durchaus gerecht, was ich an Rente bekomme.

Zum Thema Zurechnungszeit:
Auch ich war ab 2018 erkrankt.
Antrag auf EM Rente habe ich dann 2019 gestellt.
Im Bescheid steht, dass die Anspruchsvoraussetzungen ab 2018 erfüllt sind. Rentenbeginn wurde dann auf den 1. des Monats des Antrags in 2019 gelegt.
Es wurde aber trotzdem die neue gültige Zurechnungszeit für 2019 mit 65 Jahren u 8 Monaten bei mir berücksichtigt.
Diese sollte doch dann auch beim Themenstarter so sein oder?

Dann haben Sie ganz einfach vorher ziemlich gut verdient. Und die Rente begann 2019, was günstig ist. Das sollte hier doch ergänzt sein, weil sonst die Fragestellerin Ihre Rentenhöhe normal findet. Ich habe nach 11 Jahren als Krankenschwester heute netto 800 Euro EM-Rente, das ist auch schon eher gut.

Wobei, es sei Ihnen gegönnt, Sie sagen es ja, wer geht denn freiwllig mit 32 Jahren in Rente. Nur sollte die Fragestellerin nicht träumen von ihrer Rentenhöhe.

von
Peter T.

Also wie hier schon mehrfach geschrieben, würden die 3,8 Jahre mehr Zurechnungszeit Ihnen nicht das 3 fache einbringen. Sie haben eine Zurechnungszeit von 22 Jahren rund (bis 62 und rund 3 Monate ab 2018).
3 Jahre und rund 6 Monate mehr wäre schon etwa 15 % mehr, also eigentlich fast 100 € mehr, wenn ich es grob überschlagen. Da würde sich ein Widerspruch lohnen.
War es nicht so, wenn man einen Antrag auf Rente nach länger als 3 Monaten nach dem Leistungsfall stellt, zählt der Antrag als Beginn?

Aber auch mal ganz objektiv betrachtet, mit nur 5 Jahren Verdienst kann man leider auch nicht mehr erwarten.
Die Zurechnungszeit wird mit dem Durchschnitt ihrer "erarbeiteten" Rentenpunkte weiter geführt.
Falls sie schwerbehindert sind und sich zutrauen noch wenige Stunden in der Woche zu arbeiten (wir reden bei 60.000 Jahresbrutto von 3-4 Stunden höchstens die Woche, um unter 450 € zu bleiben, können Sie das durchsetzen. Denn der Stundenlohn ist hoch und darf nicht abgesenkt werden. Dann hätten Sie schon über 1000 €.
Das Leben ist leider ungerecht. Man hat so lange die Schulbank gedrückt und wo es sich rentiert, muss man aussteigen.

von
Bestands EMR

Zitiert von: Frauke
Zitiert von: Fragender86
Zitiert von: Max4.0
Hallo Lieblingsengelchen,

für 5 Jahre (!) Arbeit 630,00 Euro EM, herzlichen Glückwunsch.
Das meine ich ernst - wie Sie auf die 3fache Summe kommen wollen, bleibt wohl allen hier ein Rätsel.
Warum schauen Sie denn um Himmelswillen nicht in Ihre jährliche Renteninfo?
Da steht's doch alles genau ...
Dafür knechten andere 25 oder 40 Jahre und müssen aufstocken.
Leider werden Sie das dann wohl auch müssen.


Ich finde diesen sarkastischen Unterton den hier manche drauf haben nicht in Ordnung.

Ich bin jetzt 32, habe Krankengeld so lange bezogen wie es ging und habe vorher ab 2011 gearbeitet.
Jetzt bekomme ich die volle EM Rente unbefristet.
1640 Euro Brutto...am Ende noch 1465 Netto.
Ist nun nicht die Welt, aber was kann ich dafür das ich krank bin.

Jeder kann sich mal überlegen wie krank ich sein muss, wenn ich mit 32 die volle EM Rente unbefristet bekomme.

Glauben Sie mir, ich würde sehr gerne wieder arbeiten gehen und auch noch 40 Jahre, aber es geht nicht.

Von daher finde ich es durchaus gerecht, was ich an Rente bekomme.

Zum Thema Zurechnungszeit:
Auch ich war ab 2018 erkrankt.
Antrag auf EM Rente habe ich dann 2019 gestellt.
Im Bescheid steht, dass die Anspruchsvoraussetzungen ab 2018 erfüllt sind. Rentenbeginn wurde dann auf den 1. des Monats des Antrags in 2019 gelegt.
Es wurde aber trotzdem die neue gültige Zurechnungszeit für 2019 mit 65 Jahren u 8 Monaten bei mir berücksichtigt.
Diese sollte doch dann auch beim Themenstarter so sein oder?

Dann haben Sie ganz einfach vorher ziemlich gut verdient. Und die Rente begann 2019, was günstig ist. Das sollte hier doch ergänzt sein, weil sonst die Fragestellerin Ihre Rentenhöhe normal findet. Ich habe nach 11 Jahren als Krankenschwester heute netto 800 Euro EM-Rente, das ist auch schon eher gut.

Wobei, es sei Ihnen gegönnt, Sie sagen es ja, wer geht denn freiwllig mit 32 Jahren in Rente. Nur sollte die Fragestellerin nicht träumen von ihrer Rentenhöhe.

Und ich als sogenannter Bestandsrentner der das Pech hatte vor Juli 2014 zu erkranken habe 37 Jahre voll gearbeitet bekam Zurechnungszeit nur bis 60.

Auch ich habe meinen Antrag nach Aussteuerung erst im Oktober 2014 gestellt in der Hoffnung von den wenigsten 2 Jahren Zurechnungszeit mehr zu bekommen aber es wurde der AHB Antrag der noch auf der Intensiv Station gestellt wurde hergenommen.

Von 1600€ kann ich nur träumen trotz Vor und Oberbauleiter im Elektrohandwerk auf Montage.

Und hier sieht man halt wieder die Ungerechtigkeit der unterschiedlichen Zurechnungszeiten. Es bekommen Leute die z.B. Glück hatten gut zu verdienen schon nach z.B. 5 Jahren obwohl nur 50 000 € eingezahlt haben 1600 € EM Rente dank auch der höheren Zurechnungszeit und andere die 170 000 € eingezahlt und 37 Jahre gearbeitet haben nur 1300€.

Das diejenigen am Ende ihres Arbeitsleben eine hohe Rente haben ist ja voll in Ordnung aber das EM Rentner obwohl mehr eingezahlt haben nicht mal dafür ihre anteilige Mehrrente durch gleiche Zurechnungszeit bekommen kann ich nicht nachvollziehen.

von
Frauke

Gerecht war das Leben halt nie und wird es auch nie sein. Gesetzesänderungen erwischen einen, Krankheiten sind auch ungerecht.

Meine Sicht ist heute einfach praktischer Art. Und im Falle der Fragestellerin würden ihr vermutlich 100 Euro mehr kaum was bringen. Es ist gottlob soviel Geld, dass sie nicht abstürzt in die Sozialhilfe, wie etlichen anderen das passiert ist. Mit Wohngeld wirds gehen, und hat sie etwas mehr Rente, so entfällt bloß der Wohngeldanspruch. Ob das den Kampf wert wäre? Existenzsichernde Renten über 1000 Euro netto werden für viele Leute ein Traum bleiben. Und ich bin schon so vernünftig einzusehen, dass ich mit 11 Jahren Berufstätigkeit ein recht bescheidenes Rentnerleben akzeptieren muss. Ich bin sogar dankbar, in einem Land zu leben, das mir mit meiner Krankheitsgeschichte hilft und eine Rente zahlt. Nichts ist selbstverständlich.

von
Gustav

Zitiert von: Frauke
Gerecht war das Leben halt nie und wird es auch nie sein. Gesetzesänderungen erwischen einen, Krankheiten sind auch ungerecht.

Meine Sicht ist heute einfach praktischer Art. Und im Falle der Fragestellerin würden ihr vermutlich 100 Euro mehr kaum was bringen. Es ist gottlob soviel Geld, dass sie nicht abstürzt in die Sozialhilfe, wie etlichen anderen das passiert ist. Mit Wohngeld wirds gehen, und hat sie etwas mehr Rente, so entfällt bloß der Wohngeldanspruch. Ob das den Kampf wert wäre? Existenzsichernde Renten über 1000 Euro netto werden für viele Leute ein Traum bleiben. Und ich bin schon so vernünftig einzusehen, dass ich mit 11 Jahren Berufstätigkeit ein recht bescheidenes Rentnerleben akzeptieren muss. Ich bin sogar dankbar, in einem Land zu leben, das mir mit meiner Krankheitsgeschichte hilft und eine Rente zahlt. Nichts ist selbstverständlich.

Man muss auch sehen, dass EM-Rentner an jeder Rentenerhöhung partizipieren und sich so die Zahlungen im Laufe der Zeit auch erhöhen. In 2007 habe ich - nach durchaus etlichen Arbeitsjahren, nicht allzuschlechtem Verdienst und geringerer Hochrechnung-mit einer Rentenhöhe von 900 Euro begonnen. Fast jedes Jahr gab es eine Erhöhung. Mittlerweile sind es stattliche 1300 Euro geworden und die nächste Erhöhung steht vor der Tür. Hilft zwar der ruinierten Gesundheit nicht, aber ist kein Grund unzufrieden zu sein!

von
Ahnungslos

@Gustav, sehr schön, wie sie die Sicht auf die Dinge haben. Leider gibt es kaum Leute die das erkennen. Selbst mit jungen Jahren in Rente gehen zu müssen heisst in unserem Land besser "leben" als in vielen Ländern der Erde der übergroße Durchschnitt. Obwohl ich das "Leben" aufgrund der Krankheit und der damit verbundenen Einschränkungen natürlich ausklammere.

von
Sonja

Nach nur 5 Berufsjahren in Rente zu müssen ist schlimm. Dafür ist der Betrag echt hoch, auch wenn er zu wenig ist, um davon leben zu können.

Leider reicht die EMR selbst später nicht wirklich aus, wenn man krank wird. Deshalb heisst es ja immer, man soll privat vorsorgen.

Trotzdem alles Gute. Vielleicht kommt es ja doch noch zu einer Besserung.