Gesetzliche RV im Test, Rentenberatung mit großen Mängeln

von
Verunsichert

Wie man ja derzeit überall lesen kann, hat die Stiftung Warentest die Gesetzliche Rentenversicherung mit Ihrer Beratung getestet und das im Ergebins mit großen Mängeln.

Link zum Test:
https://www.test.de/Gesetzliche-Rentenversicherung-im-Test-Rentenberatung-mit-grossen-Maengeln-4802848-0/

Bericht dazu in der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/offizielle-rentenberatung-hat-erhebliche-schwaechen-16388888.html

Bericht dazu beim SWR: https://www.swr.de/swraktuell/Schlechte-Noten-fuer-Berater-Stiftung-Warentest-Beratung-zur-Rentenversicherung-teils-mangelhaft,stiftung-warentest-beratung-rentenversicherung-100.html

Welche Maßnahmen, und vor allem in welchem Zeitraum, will denn die DRV ergreifen um das zu verbessern?
Und kann man diese erschreckenden Ergebniss auch auf die Beratung und Auskünfte hier übertragen? Wenn das vor Ort bei einer Beratung (mit Unterlagen) nicht wirklich klappt, wie muss man dann hier die Auskünfte einordnen?

Fragende Grüße....

von
!!!

Zitiert von: Verunsichert

Welche Maßnahmen, und vor allem in welchem Zeitraum, will denn die DRV ergreifen um das zu verbessern?

jetzt suchen Sich sich hier viele Links zusammen, um Ihre Aussage zu belegen. Ist ja auch in Ordnung.

Sind aber nicht in der Lage online zu recherchieren, wie die Stellungnahme der Deutschen Rentenversicherung ausgefallen ist?

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2019/190917_stiftung_warentest_rentenberatung.html

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2019/190918_stellungnahme_bildberichterstattung.html

Zitiert von: Verunsichert

Und kann man diese erschreckenden Ergebniss auch auf die Beratung und Auskünfte hier übertragen? Wenn das vor Ort bei einer Beratung (mit Unterlagen) nicht wirklich klappt, wie muss man dann hier die Auskünfte einordnen?

Nutzen Sie doch einfach nicht dieses Forum. Dann sind Sie auf der sicheren Seite keine Falschberatung zu erhalten.
Alternativ gehen Sie zum Versicherungsamt Ihrer Stadt oder zu den ehrenamtlichen Versicherungsberaterinnen und Berater, welche Sie auch zur Rentenfragen beraten können.
Diese wurde ja nicht getestet.

Was erwarten/erhoffen Sie denn hier für eine Antwort?

Ihre Anfrage wirkt eher wie der Beginn eines Diskussionsforums.

von
oder so

erstens:
§ 14 SGB I
Beratung
Jeder hat Anspruch auf Beratung über seine Rechte und Pflichten nach diesem Gesetzbuch. Zuständig für die Beratung sind die Leistungsträger, denen gegenüber die Rechte geltend zu machen oder die Pflichten zu erfüllen sind.
zweitens:
§ 15 SGB I
Auskunft
...
(4) Die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sollen über Möglichkeiten zum Aufbau einer staatlich geförderten zusätzlichen Altersvorsorge produkt- und anbieterneutral Auskünfte erteilen.

Also: der Auftrag bei der A+B-Stelle kann also nicht lauten, sämtliche privaten Kapital- und Vorsorgeprodukte, alle möglichen Formen von Betriebs- und Zusatzrenten, Kammer- und Beamtenversorgung usw. zu beleuchten, bewerten und am besten noch zu optimieren! 'Staatlich gefördert' heißt: Förderkriterien und -prinzipien zu Riester und/oder Rürup erläutern - das war's!

Viel bedenklicher stimmt mich, dass die DRV beim Kerngeschäft 'gesetzliche Rente' (=nach diesem Gesetzbuch) nur ein 'befriedigend' erreicht...?! Abgesehen davon, kann auch dort kein Mitarbeiter die künftige Erwerbsbiogaphie des Fragenden, die Entwicklung des aktuellen Rentenwertes und vor allem: die künftige Gesetzgebung kennen!

Vor ca. 10 Jahren habe ich selbst bei der örtlichen Verbraucherzentrale ein kostenpflichtiges Gespräch zum o.g. Thema geführt - mit vorab Vorsorgefragebogen usw. - leider musste ich nach 45 Min. auch mit mehr Fragen als Antworten gehen... Meine private Vorsorge konnte/wollte man selbst dort nicht beurteilen/bewerten...

von
DRV

Letztendlich ist es doch die Politik, die diesen Umstand verursacht hat.
Durch immer neue, teils absurde Gesetze, ist das Rentenrecht kaum noch überschaubar. Dann dem gesetzlichen Rententräger auch noch eine Altersvorsorgeberatung zu übertragen, ohne zusätzliches Personal dafür bereit zu stellen ist der nächste Fehler.
Letztendlich ist die Politik nicht mal in der Lage gesetzliche und private Altersvorsorge in einer Auskunft für Jedermann durchzusetzen, was natürlich auch am fehlenden Willen der privaten Träger scheitert.
Dann die Schuld bei den Beratern zu suchen, ist natürlich der einfachste Weg. Hier werden Ursache und Wirkung völlig außer Acht gelassen.
Es ist nur traurig, dass die Rentenversicherung nicht den Schneid hat, dies auch öffentlich so zu kommunizieren. Traurig!

von
Lob

Zitiert von: DRV
Letztendlich ist es doch die Politik, die diesen Umstand verursacht hat.
Durch immer neue, teils absurde Gesetze, ist das Rentenrecht kaum noch überschaubar. Dann dem gesetzlichen Rententräger auch noch eine Altersvorsorgeberatung zu übertragen, ohne zusätzliches Personal dafür bereit zu stellen ist der nächste Fehler.
Letztendlich ist die Politik nicht mal in der Lage gesetzliche und private Altersvorsorge in einer Auskunft für Jedermann durchzusetzen, was natürlich auch am fehlenden Willen der privaten Träger scheitert.
Dann die Schuld bei den Beratern zu suchen, ist natürlich der einfachste Weg. Hier werden Ursache und Wirkung völlig außer Acht gelassen.
Es ist nur traurig, dass die Rentenversicherung nicht den Schneid hat, dies auch öffentlich so zu kommunizieren. Traurig!

Dem Namen nach nehme ich einfach mal an das Sie Mitarbeiter der DRV sind. Meine Hochachtung vor diesem Kommentar, beeindruckend. Alles was bisher an Antworten zu der Fragestellung und den Kritiken kam, war unter der Gürtellinie.

Und so kann man hier nur mal ein Lob aussprechen für die Worte.

Experten-Antwort

Hallo,

zu Ihren Fragen bezügliches des Berichtes von Finanztest verweisen wir auf die bereits erwähnte Stellungnahme der Deutschen Rentenversicherung:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2019/190917_stiftung_warentest_rentenberatung.html

Die Qualität der persönlichen Beratung können Sie selbst bei einem kostenlosen Beratungstermin in unseren Auskunfts-und Beratungsstellen testen.

von
Klartext

Jeder der glaubt, er würde hier vom Experten eine andere, als die bisher veröffentlichte Stellungnahme der Deutschen Rentenversicherung erhalten, ist doch an Naivität nicht mehr zu überbieten.
Ich kann dem Beitrag von @DRV auch nur zustimmen.
Wenn einer diese Problematik verursacht hat, ist es die Politik i.V.m. der Führungsebene der Deutschen Rentenversicherung, aber ganz sicher nicht der Berater vor Ort, der diese Fehlstrukturen auszubaden hat. Typisch für unsere Gesellschaft, die Schuld beim Schwächsten zu suchen.
Es wird Zeit die eigentlichen Verursacher in Verantwortung zu nehmen.

von
W°lfgang

Zitiert von: Lob
Zitiert von: DRV
Letztendlich ist es doch die Politik, die diesen Umstand verursacht hat.
Durch immer neue, teils absurde Gesetze, ist das Rentenrecht kaum noch überschaubar. Dann dem gesetzlichen Rententräger auch noch eine Altersvorsorgeberatung zu übertragen, ohne zusätzliches Personal dafür bereit zu stellen ist der nächste Fehler.
Letztendlich ist die Politik nicht mal in der Lage gesetzliche und private Altersvorsorge in einer Auskunft für Jedermann durchzusetzen, was natürlich auch am fehlenden Willen der privaten Träger scheitert.
Dann die Schuld bei den Beratern zu suchen, ist natürlich der einfachste Weg. Hier werden Ursache und Wirkung völlig außer Acht gelassen.
Es ist nur traurig, dass die Rentenversicherung nicht den Schneid hat, dies auch öffentlich so zu kommunizieren. Traurig!

Dem Namen nach nehme ich einfach mal an das Sie Mitarbeiter der DRV sind. Meine Hochachtung vor diesem Kommentar, beeindruckend. Alles was bisher an Antworten zu der Fragestellung und den Kritiken kam, war unter der Gürtellinie.

Und so kann man hier nur mal ein Lob aussprechen für die Worte.

Bravo, dem - und dem Beitrag von @DRV - schließe ich mich vollumfänglich an.

Ich hatte auch den FAZ-Artikel gelesen und dachte ungläubig bei der Überschrift "ach du Scheiße". Der Gedanke verwässerte aber sofort nach den ersten Sätzen "ach, geht ja nur um Altersvorsorge, nicht um Rentenberatung im ursächlichen Sinne".

Völlig reißerisch aufgemacht und an der Realität vorbei, welches nur allgemeine Informationsangebot zur Nischenberatung Altersvorsorge die DRV hier zu liefern hat. Die DRV hat da vollkommen richtig reagiert (Links oben folgend).

Insofern ist die Nachfrage eines @Verunsichert hier durchaus berechnet - mit ergänzenden Beiträgen, worum es in der Sache überhaupt geht und wo die eigentliche Kompetenz/Qualität der DRV und auch nachgeordneten Stellen liegt.

HIER ist er durchweg gut beraten – wenn es im Detail nicht um spezielle Individualdaten geht, die klärt man direkt ...entsprechende Hinweise als Wegweiserfunktion folgen hier regelmäßig.

Gruß
w.

von
Ludger

Ich kann, zumindest was meine Rentenangelegenheiten betrifft, nichts nachteiliges über meinen Rententräger(KBS) sagen. Es ist durchaus schon mal vorgekommen, daß selbst die Beraterin etwas ratlos vor dem montierten Rentenverlauf saß, aber es wurde für mich an entsprechender Stelle sofort nachgefragt. Auch eine beantragte Reha ging schnell und reibungslos über die Bühne. Die wichtigen persönlichen Sachen funktionieren eigentlich gut und das ist die Hauptsache, wie ich finde. Beratungen zur Altersvorsorge sind überall schwierig, da es unzählige Produkte mit reichlich unterschiedlichen Konditionen gibt. Eine vollen Durchblick hat da niemand für alle Angebote. Das einzige, was wirklich ärgerlich ist, war die Schließung des Büros in der nächsten Stadt. Jetzt heißt es im Falle 80 km fahren.

von
W°lfgang

Zitiert von: W°lfgang
(...)

Nachtrag:

ich schaue gerade eine interessante/politische Serie "The Loudest Voice" - zielt auf das Wirken von Fox-News ab ...'wir verbreiten keine Nachrichten - wir machen Sie!' ...

Irgendwie fühle ich mich da an den 'Schwarzen Kanal' erinnert - wenn, wie hier - bezogen auf die Ausgangsfrage/-öffentliche Nachricht/die Rentenberatung ist *Scheiße, dargestellt wird - völlig unreflektiert/suggestiv eine Meinung als vermeintlich recherchierte Nachricht in den öffentlichen Raum gestellt wird.

Mag jeder selbst entscheiden, was er davon hält ...und, wem er Vertrauen schenkt/(weiterhin?)schwarzkanalig ohne Eigenbrain hinterherläuft ;-)

Gruß
w.

von
Zufrieden

Zitiert von: Lob
Zitiert von: DRV
Letztendlich ist es doch die Politik, die diesen Umstand verursacht hat.
Durch immer neue, teils absurde Gesetze, ist das Rentenrecht kaum noch überschaubar. Dann dem gesetzlichen Rententräger auch noch eine Altersvorsorgeberatung zu übertragen, ohne zusätzliches Personal dafür bereit zu stellen ist der nächste Fehler.
Letztendlich ist die Politik nicht mal in der Lage gesetzliche und private Altersvorsorge in einer Auskunft für Jedermann durchzusetzen, was natürlich auch am fehlenden Willen der privaten Träger scheitert.
Dann die Schuld bei den Beratern zu suchen, ist natürlich der einfachste Weg. Hier werden Ursache und Wirkung völlig außer Acht gelassen.
Es ist nur traurig, dass die Rentenversicherung nicht den Schneid hat, dies auch öffentlich so zu kommunizieren. Traurig!

Dem Namen nach nehme ich einfach mal an das Sie Mitarbeiter der DRV sind. Meine Hochachtung vor diesem Kommentar, beeindruckend. Alles was bisher an Antworten zu der Fragestellung und den Kritiken kam, war unter der Gürtellinie.

Und so kann man hier nur mal ein Lob aussprechen für die Worte.

Meine volle Anerkennung und Zustimmung zu Ihren Ausführungen.

von
KSC

Einfach mal so zum überlegen:

In jedem Beruf gibt es Engagierte und wenig Engagierte, Bessere und Schlechtere, das ist die Normalverteilung, also auch bei der DRV (auch als Schüler hatte ich nicht über 13 Jahre immer die TOP Lehrer in jedem Schulfach).

Jeder Berater der DRV steht unter Zeitdruck, er arbeitet im Normalfall im 30 Minutentakt. Hätte ich im Durchschnitt mehr Zeit für einen Kunden, könnte ich oft umfassender beraten.

Aber auch die Kunden sind unterschiedlich; der eine versteht was ich sage, andere trotz großer Mühe oft nicht, da spielt auch Eigeninteresse, eigenes Engagement, bzw Beratungsresistenz in der Praxis eine Rolle.

Es gibt auf beiden Seiten Sympatie oder halt nicht.

Die zusätzliche Vorsorgeberatung hat Erwartungen an die Berater geschürt, die jedoch nicht durch mehr Personal ausgeglichen wurde. Ähnliches gilt für die sich immer wieder ändernden Vorschriften - denke ich nur an Flexi-Beratungen so ist das im erwähnten Beratungstakt kaum zu leisten.

Dass landauf, landab Beratungsstellen wegrationalisiert wurden, hat wohl auch nicht der Berater zu verantworten, oder? Im ländlichen Raum (mit bekanntlich tollem ÖNV) gibt es z.T. Wegstrecken von 60 km Landstraße zur nächsten DRV Beratungsstelle. Da ist der Bundesrechnungshof in seinen Forderungen z.T. "gnadenlos".

Damit will ich keine einzige "schlechte" oder falsche Beratung schönreden, vieles erklärt sich aber auch durch diese Punkte.

von
DRV

Zitiert von: KSC
Einfach mal so zum überlegen:

In jedem Beruf gibt es Engagierte und wenig Engagierte, Bessere und Schlechtere, das ist die Normalverteilung, also auch bei der DRV (auch als Schüler hatte ich nicht über 13 Jahre immer die TOP Lehrer in jedem Schulfach).

Jeder Berater der DRV steht unter Zeitdruck, er arbeitet im Normalfall im 30 Minutentakt. Hätte ich im Durchschnitt mehr Zeit für einen Kunden, könnte ich oft umfassender beraten.

Aber auch die Kunden sind unterschiedlich; der eine versteht was ich sage, andere trotz großer Mühe oft nicht, da spielt auch Eigeninteresse, eigenes Engagement, bzw Beratungsresistenz in der Praxis eine Rolle.

Es gibt auf beiden Seiten Sympatie oder halt nicht.

Die zusätzliche Vorsorgeberatung hat Erwartungen an die Berater geschürt, die jedoch nicht durch mehr Personal ausgeglichen wurde. Ähnliches gilt für die sich immer wieder ändernden Vorschriften - denke ich nur an Flexi-Beratungen so ist das im erwähnten Beratungstakt kaum zu leisten.

Dass landauf, landab Beratungsstellen wegrationalisiert wurden, hat wohl auch nicht der Berater zu verantworten, oder? Im ländlichen Raum (mit bekanntlich tollem ÖNV) gibt es z.T. Wegstrecken von 60 km Landstraße zur nächsten DRV Beratungsstelle. Da ist der Bundesrechnungshof in seinen Forderungen z.T. "gnadenlos".

Damit will ich keine einzige "schlechte" oder falsche Beratung schönreden, vieles erklärt sich aber auch durch diese Punkte.

Zugegeben, ich war noch nie bei einem Gespräch mit dem Bundesrechnungshof dabei.
Wenn dessen Einsparungsvorschläge aber an der Realität vorbeigehen und Versicherten sowie Mitarbeitern nur Schwierigkeiten bereiten, dann müssen die Vertreter der Deutschen Rentenversicherung dies ihm gegenüber auch so kommunizieren. Auch der Bundesrechnungshof ist nicht unfehlbar und sparen ohne Sinn und Verstand kann dann irgendwann richtig teuer werden. Die Deutsche Bahn ist dafür ein gutes Beispiel.

von
Modi1969

Die vom Gesetzgeber definierte Aufgabe der Rentenversicherung besteht gem. Par. 15 SGB I in der AUSKUNFTSERTEILUNG zu Fragen der privaten Altersvorsorge (vlg. Einlassung ganz am Anfang des Threads).
Die RV dient als Wegweiser für den Versicherten. Eine BERATUNG zu Altersvorsorgeprodukten, die immer auch mit Haftungsansprüchen bei Falschberatung verbunden ist, ist ausdrücklich NICHT Aufgabe der Rentenversicherung.
Hierfür gibt es Verbraucherzentralen, Honorarberater etc.
Insofern kann ich die Kritik von Finanztest nicht verstehen. Die DRV hat ein hohes Maß an Vertrauen in der Bevölkerung, dass durch die vielfältige Hilfe u.a. ihrer Berater in den Beratungsstellen aufgebaut wurde und wird (selbstverständlich gilt obiges auch für z.B. die Versicherungsämter etc.).
Es stellt sich mir die Frage, welcher tiefere Sinn hinter dem m.M. nach unberechtigten, z.T. reißerischen und medial stark durch extra PK inszenierten Artikel mit dem anschließenden "Rauschen im Blätterwald" steckt.
Im Übrigen muss sich auch jeder Bürger -so unangenehm dies auch ist - ein wenig selbst mit der Frage seiner Alterssicherung beschäftigen und kann (teilweise leider) nicht damit rechnen, dass er an der Hand genommen und alle Probleme für ihn von Anderen aus dem Weg geräumt werden können. Ein bisserl Eigeninitiative oder Eigeninteresse tut gut...
Nur immer die bestehenden Institutionen, die sich täglich den A... aufreißen, um die verschlimmbesserten Gesetze einigermaßen unfallfrei für die betroffenen Versicherten umzusetzen, niederzuschreiben, ist m. E. viel zu billig!
Ein wenig mehr "Hintern in der Hose" seitens der DRV hätte mir gut gefallen, warum kein deutlicher Verweis auf den Unterschied von Par 14 und 15 SGBI ?

So der Frust müsste mal raus, bin absolut auf Seiten von KSC, AVOR-berater, DRV und dem Schreiber des Beitrags zu Par. 14/15 SGBI.

von
Die Frage nach Alternativen

Trotz durchwachsenem Ergebnis: Es gibt nur eine Alternative zur DRV - die Verbraucherzentralen. Wo gibt es sonst noch NEUTRALE Beratung? Die VZs haben den Vorteil, dass sie auch auf Produkte verweisen, die DRV, dass sie intime Einblicke in den Versicherungsverlauf nehmen kann. Beides sind unschlagbare Vorteile gegenüber Ein-Versicherungsvertretern zu denen immer noch tausende rennnen ...

von
Alternative

Zitiert von: Die Frage nach Alternativen
Trotz durchwachsenem Ergebnis: Es gibt nur eine Alternative zur DRV - die Verbraucherzentralen. Wo gibt es sonst noch NEUTRALE Beratung? Die VZs haben den Vorteil, dass sie auch auf Produkte verweisen, die DRV, dass sie intime Einblicke in den Versicherungsverlauf nehmen kann. Beides sind unschlagbare Vorteile gegenüber Ein-Versicherungsvertretern zu denen immer noch tausende rennnen ...

Ich war beim Versicherungsamt in meiner Stadt auf Empfehlung eines Arbeitskollegen. Beratung zur Flexi Rente war sehr gut und mein Antrag wurde am PC aufgenommen, 6 Wochen später war der Bescheid da (war 58 Cent höher als wie im Gespräch besprochen). Alles bestens, bin sehr zufrieden und habe das auch an andere Arbeitskollegen als Geheimtipp weitergegeben.

von
Watteau

Ich kann die Aufregung bzw. die Vorwürfe Richtung DRV nicht nachvollziehen.
Die DRV hält neben den Beratern eine Menge an Infomaterial bereit.
Wer sich nur mit der kleinen DRV-Broschüre "Ihr Rentenantrag- so geht`s" beschäftigt braucht doch grundsätzlich keine weitern Info`s.
Diese Vorgaben abzuarbeiten ist mehr als die "halbe Miete".
Wer dennoch Fragen hat, der wende sich an eine Verbraucherzentrale, an einen Sozialbund, Rentenberater um nur einige Quellen zu nennen.

Ich staune auch, denn in der Zeit als Berufstätige hat so mancher mit Akribie die/den letzte(n) DM/Euro herausgeholt.
Informationen sind alles.
Sich mit Interesse zu früher Zeit die eigene Rente im Auge zu halten, wäre dann von Vorteil gewesen.

Noch eine Anmerkung von mir, zur Zeit rutschen Hunderte Versicherungsberater lüstern auf dem Hintern herum, weil diese ins Auge gefasst haben - es wäre doch schön nach einer kurzen Ausbildung zum Rentenberater, die ein oder andere Versicherung mit an den Mann zu bringen.
Gott behüte und davor!

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