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Gestaltung der Altersrente

von
DuG

Sehr geehrtes Expertenteam,
meine Frau wird im August 2010 65 Jahre alt und kann dann ihre Altersrente beziehen, die lt. Rentenauskunft sehr niedrig ausfällt. Sie hat in jungen Jahren versicherungspflichtig gearbeitet, dann jahrzehntelang nicht und nun ist sie seit ca. 3 Jahren wieder in einem versicherungspflichtigen Job - im unteren Bereich der Gleitzone - tätig. Laut Rentenauskunft vom Mai 2009 bekäme sie ab August 2010 eine Regelaltersrente - bei Weiterzahlung der bisherigen Beiträge - in Höhe von 170,86 EURO.
Nun meine konkreten Fragen:
Wie wirkt es sich grundsätzlich auf ihre Rente aus, wenn Sie unter Beibehaltung ihres Jobs und damit Weiterzahlung der Beiträge später( z.B. 1, 2 oder 3 Jahre) die Altersrente in Anspruch nimmt ?
Falls Sie in der Grössenordnung von 5.000.- bis 15.000.- Euro eine einmalige Zusatzzahlung leistet, wie würde sich diese – in etwa - ihren Rentenanspruch auswirken.
Bereits jetzt vielen Dank für Ihre Mühe
Mit freundlichem Gruss
DuG

von
Schade

Da Ihre Frau versicherungspflichtig beschäftigt ist, ist sie gar nicht dazu berechtigt, freiwillige Beiträge zu zahlen, somit stellt sich Ihre Frage nicht wirklich.

Würde ein nicht Pflichtversicherter freiwillig zahlen, würde jeder heute gezahlte 1000 &#8364; Betrag die spätere Monatsrente um ca 4 bis 5 Euro erhöhen.

Sie sehen also, dass Sie keinen Gedanken verschwenden sollten die Altersvorsorge mit freiwilligen Beiträgen aufzubessern. Dazu ist es mit 64 schlichtweg zu spät.....mehr dazu erzählt Ihnen jede Beratungsstelle der DRV.

Experten-Antwort

Hallo DuG,

leider können Einzahlungen für die Vergangenheit nicht mehr getätigt werden. Freiwillige Beiträge können nur für das laufende Kalenderjahr bis längstens zum 31.3. des Folgejahres vorgenommen werden.

Da Ihre Frau momentan in einem versicherungspflichtigen
Beschäftigungsverhältnis steht und damit regelmäßig Beiträge zahlt, ist die Zahlung von freiwilligen Beiträgen parallel nicht zulässig. Sollte Sie im kommenden Jahr die Rente in Anspruch nehmen und auch weiterhin arbeiten wäre sie nicht mehr rentenversicherungspflichtig, da dann bereits eine Altersvollrente gezahlt würde. Lediglich der Arbeitgeber zahlt weiterhin seinen Anteil zur Rentenversicherung.
Sofern Sie die Rente erst mit 67 oder 68 Jahren in Anspruch nimmt, wäre sie bis dahin weiter versicherungspflichtig. Die Rente würde sich durch diese weiteren Beitragszahlungen erhöhen. Allerdings ist davon abzuraten, da die Steigerung der Rente doch nur geringfügig ist im Gegensatz zum Verzicht, der für ca. 24-36 Monate zu berechnen wäre.

von
DuG

Vielen Dank für Ihre aussagefähige Antwort, zu der ich noch eine Frage habe: Wenn meine Frau mit 65 Jahren die Altersrente in Anspruch nimmt, nicht mehr rentenversicherungspflichtig weiter arbeitet und lediglich der Arbeitgeber weiterhin seinen Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung zahlt, erhöhen dann diese Arbeitgeberbeiträge die Rente meiner Frau ? Bereits jetzt vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichem Gruss
DuG

Experten-Antwort

Hallo DuG,

wenn Ihre Frau eine Altersvollrente bezieht und nur noch der Arbeitgeber seinen Beitragsanteil leistet, wirkt sich dieser Beitragsanteil nicht mehr auf die Rentenhöhe Ihrer Frau aus.