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Gleitzone

von
Gleitzone

Wie errechnen sich die beitragspflichtigen Einnahmen, wenn der Arbeitnehmer in der Gleitzone angemeldet wurde, das erzielte mtl. Entgelt allerdings unterhalb der Gleitzone liegt -hier 365,50 €- ?

Experten-Antwort

Wenn dies der Bruttobetrag ist und sonst kein weiteres Arbeitsverhältnis besteht, ist es kein Gleitzonenfall!

von
Agnes

Hallo,

hier findet man einen Gleitzonenrechner:
http://www.aok-business.de/gleitzonenrechner/gleitzonenrechner.php

Die Expertenantwort ist nicht zutreffend.
Wenn z.B. tarifliche Sonderzahlungen erfolgen, kann die 400 Euro-Grenze überschritten weren und es ist dann kein MiniJob sondern ein MidiJob.

Agnes

von
Gleitzone

Den Gleitzonenrechner kann man in diesem Fall nicht verwenden.
Eigentlich ist es kein Gleitzonenfall, aber eine Meldung in das Versichertenkonto erfolgte bereits -01.05.10 bis 31.12.10 2.924,- € = mtl. 365,50 €- als Beschäftigung in der Gleitzone.
Wie errechnen sich die Beitragspflichtigen Einnahmen ? Die Formel mit Faktor F kann m.E. keine Anwendung finden.

Experten-Antwort

Wenn es denn ein Gleitzonenfall ist, ist so vorzugehen;
Bei Beschäftigungen mit Arbeitsentgelten außerhalb der Gleitzone, in denn zwar das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt innerhalb der Gleitzone liegt, das tatsächliche mtl. Arbeitsentgelt jedoch die Gleitzonengrenze unterschreitet, ist für die Berechnung der beitragspflichtigen Einnahme das tatsächliche Arbeitsentgelt mit dem Faktor F zu multiplizieren (F in 2011 0,7435).

Auszug aus dem Rundschreiben über die Gleitzone.