Grenzgänger/Antrag auf Teil-EU-Rente bzw Leistungen zur Teilhabe am A. trotz Kündigung

von
Ela

Arbeite seit 18 J in der gleichen Fa. in D,wohne in F.,seit 10 J chron.krank,Schwerbehinderung 70%.Neuer Inhaber hat Antrag beim Integrationsamt auf Kündigung gestellt,weil ich 3 W in REHA (sollte seit 2 J gemacht werden,ging aus personellen Gründen nicht)war und seit 7 Wo krank geschrieben bin (nach Zusammenbruch wg Verschlechterung des Gesundheitszustands durch zu viel Arbeit +Umstellung der Arbeitsabläufe;nach Inhaberwechsel wurde Personal aufs Minimum reduziert).Die REHA hat nur bewusst gemacht,dass es so nicht weitergehen kann.Habe ich als Grenzgänger überhaupt eine Möglichkeit Antrag auf Teilhabe am A. zu stellen bzw auf Teil EU Rente,wenn die Kündigung vollzogen ist (Kleinbetrieb)?Arbeitgeber möchte nichts umstellen,kann so jemanden wie mich nicht gebrauchen!Hilfe!

von
Schade

zunächst rate ich Ihnen dringend, sich bei der Ihrem Arbeitsort nächstgelegenen Beratungsstelle der RV intensiv zu erkundigen - Sie sind wohl nicht der einzige "Grenzgänger zu Frankreich", insofern wissen die Mitarbeiter dort wie es läuft.

Grundsätzlich haben Sie natürlich immer die Möglichkeit eine Rente zu beantragen und auch bei einer Kündigung die Möglichkeit sich arbeitslos zu melden.
Wo diese Anträge zu stellen sind (wg Frankreich) wissen die Berater vor Ort.
Und auch die Geschichte mit einer etwaigen "Teilhabe" ist im dt - franz. Grenzgebiet garantiert geregelt.

PS: wie es medizinisch aussieht, die Chancen die Rente zu bekommen, etc - das besprechen Sie im Vorfeld mit Ihren Ärzten.
Vielleicht geht es ja auch "Nur um einen anderen Arbeitsplatz" weil Sie eigentlich die bisherige Arbeit noch machen könnten??

von Experte/in Experten-Antwort

Im wesentlichen kann ich mich den Ausführungen von "Schade" anschließen.