Grundsicherung

von
dirk

Das sich Schiko mit dem Wohngeld geirrt hat, war unstrittig.

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=119700&dekade=1

Und was war sonst noch falsch?

SIE können ja noch nicht einmal richtig lesen!

von
Hmmm

Sie haben anscheinend Schiko.`s Ausführungen in letzter Zeit nicht wirklich verfolgt .....

Naja, sei`s wie es ist, bleiben sie weiter ein Jünger Schiko`s, er hat natürlich mit allem Recht.

Noch ein kleiner Tip für`s tägliche Leben : Wer andere persönlich angreift hat in den seltensten Fällen Recht.

von
dirk

Mir geht es nicht um Schikos Ausführungen der letzten Zeit, sondern nur um diesen Beitrag:

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=119632&dekade=1

WAS, außer der Tatsache, dass Wohngeld NICHT zum anrechenbaren Einkommen gehört, da GRUSI-Empfänger im Regelfall keins erhalten, ist an DIESEN Ausführungen unstimmig?

Noch sind Sie mir eine qualifizierte Antwort schuldig geblieben!

von
Hmmm

Eine Nacht darüber geschlafen, nochmal gelesen Fehler erkannt und eingesehen...
Ich nehme meine Aussage hinsichtlich der falschen Berechnug zurück, ansonsten bleibe ich jedoch bei meiner Meinung.
Einverstanden ?

von
Oberlehrer

Also Ihre Aussage hat bisher definitiv alles getoppt, was hier je geschrieben wurde.

Die Antwort war falsch,ABER bla bla bla. Es kommt ja schliesslich nicht darauf an, das die User hier richtige Antworten bekommen. Nee,auf keinen Fall.Es kommt ausschliesslich darauf an, das Herr S. irgendwas schönes schreibt. Ob das richtig ist, oder die Leute völlig falsche Auskünfte bekommen, ist doch völlig uninteressant.

Naja als Vorstandsvorsitzender seines Fanclubs müssen sie natürlich so etwas schreiben. Es wäre nur sehr bedenklich, wenn sie wirklich so denken.Aber so schätze ich eigentlich keinen Menschen ein, denn dafür wurde ja den Menschen der Verstand gegeben. Naja gut...den meisten...

von
Und immer dran denken

http://www.ihre-vorsorge.de/www.deutsche-rentenversicherung.de/Expertenforum-Thema.html?id=119575&dekade=11&session=1096f0e3420c65fd3607339cb57bce5e

von
Falsch

Lieber dirkiboy,

sie baten um Auskunft, was ausser der Aussage zum Wohngeld noch falsch war.

Die Angaben zum Schonvermögen sind ebenfalls komplett falasch.

Diese beträgt zur Zeit 2600,00 Euro.

Also bitte,die Aussage mit dem Wohngeld war falsch, und auch die Beträge des Schonvermögens stimmten komplett nicht.

Das Schonvermögen beträgt für alleinstehende 2600 Euro.

http://www.ihre-vorsorge.de/www.deutsche-rentenversicherung.de/Expertenforum-Thema.html?id=116042&dekade=1&session=05bcb1f56fd1fb3a0cd1c5851aa15a77

Vor knapp 3 Monaten hat der wehrte Herr dazu schonmal falsche Auskünfte erteilt.
Man könnte denken, das man sich dann die richtigen Werte merken könnte....aber gut...könnte....

Naja gut, also ob richtig oder falsch,man sollte ja auch nicht alles so genau nehmen, nicht wahr.

Wenn sie einen neuen Job annhemen, und man sagt Ihnen das sie 100.000 Euro verdienen, aber am Monatsende bekommen sie nur 5 Mark, dann sagen SIE ganz sicher, naja gut die Angabe zum Verdienst stimmte nicht, aber was war denn bitte sonst noch falsch an den Aussagen meines Arbeitgebers.

Also ich verstehe die ganze Aufregung nicht, nur weil die Aussagen falsch sind, ist doch nicht schlimm.

Ich möchte mir nur nicht ausmalen,wenn Ihnen jemand irgendeinen Stuss erzählt, was sie dann für einen Aufstand machen,wenn sie merken das es Unsinn ist.

von
dirk

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=119710&dekade=2

von
Lesen

http://www.ihre-vorsorge.de/www.deutsche-rentenversicherung.de/Expertenforum-Thema.html?id=119730&dekade=2&session=cd77652ed2ce4ced23f7c90da817d1df

von
Schiko.

Sozialleistung ab 1. Januar 2003
Ab 1. Januar 2003 gibt es eine neue Sozialleistung: die bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Was ist die Grundsicherung?
Die Grundsicherung ist eine eigenständige soziale Leistung, die den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt älterer und dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen sicherstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Sozialhilfe.

Wer kann Leistungen erhalten?
Leistungen erhalten können Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, die das

65. Lebensjahr vollendet haben oder
18. Lebensjahr vollendet haben und unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage aus medizinischen Gründen dauerhaft voll erwerbsgemindert sind (zum Beispiel Beschäftigte in einer Werkstatt für behinderte Menschen) und bei denen es unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann.
Der Bezug einer Rente wegen Alters oder voller Erwerbsminderung ist nicht Voraussetzung.

Anspruchsvoraussetzungen:
Anspruch auf Leistungen haben Personen,

die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen bzw.
aus dem Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten oder des eheähnlichen Partners - soweit es deren Eigenbedarf übersteigt - bestreiten können.
Einkommen:
Zum Einkommen gehören alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert. Zum Beispiel:

Renten und Pensionen
Wohngeld
Erwerbseinkommen
Einkünfte aus Wohnrechten, Nießbrauch- oder Altenteilrechten u.a.
Unterhalt des getrennt lebenden/geschiedenen Ehegatten
Zinsen und sonstige Einkünfte aus Kapitalvermögen
Miet- und Pachteinnahmen
sonstiges Einkommen
Vom Bruttoeinkommen können Steuern und bestimmte Versicherungen abgezogen werden.
MfG.

von
oder so

Paragraph 7 WoGG 2009
Gesetzestext Weiteres

(1)

Vom Wohngeld ausgeschlossen sind Empfänger und Empfängerin von

1.

Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, auch in den Fällen des § 25 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch,

2.

Zuschüssen nach § 22 Abs. 7 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch,

3.

Übergangsgeld in Höhe des Betrages des Arbeitslosengeldes II nach § 21 Abs. 4 Satz 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch,

4.

Verletztengeld in Höhe des Betrages des Arbeitslosengeldes II nach § 47 Abs. 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch,

5.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem zwölften Buch Sozialgesetzbuch,

6.

Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem zwölften Buch Sozialgesetzbuch,

7.

a) ergänzender Hilfe zum Lebensunterhalt oder

b) anderen Hilfen in einer stationären Einrichtung, die den Lebensunterhalt umfassen,

nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach einem Gesetz, das dieses für anwendbar erklärt,

8.

Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbeweberleistungsgesetz oder

9.

Leistungen nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch in Haushalten, zu denen ausschließlich Personen gehören, die diese Leistungen empfangen,

wenn bei der deren Berechnung Kosten der Unterkunft berücksichtig worden sind (Leistungen). Der Ausschluss besteht in den Fällen des Satzes 1 Nr. 3 und 4, wenn bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II Kosten der Unterkunft berücksichtig worden sind. Der Ausschluss besteht nicht, wenn

1.

die Leistungen nach den Sätzen 1 und 2 ausschließlich als Darlehen gewährt werden oder

2.

durch Wohngeld die Hilfebedürftigkeit im Sinne des § 9 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, des § 19 Abs. 1 und 2 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch oder des § 27a des Bundesversorgungsgesetzes vermieden oder beseitigt werden kann und

a) die Leistungen nach Satz 1 Nr. 1 bis 7 während der Dauer des Verwaltungsverfahrens zur Feststellung von Grund und Höhe dieser Leistungen noch nicht erbracht worden sind oder

b) der zuständige Träger eine der in Satz 1 Nr. 1 bis 7 genannten Leistungen als nachrangig verpflichteter Leistungsträger nach § 104 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch erbringt.

Angrenzende Bestimmungen

(2)

Ausgeschlossen sind auch Haushaltsmitglieder die in

1.

§ 7 Abs. 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, auch in den Fällen des Übergangs- oder Verletztengeldes nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 und 4 bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II,

2.

§ 19 Abs. 1 und 4 sowie den §§ 20 und 43 Abs. 1 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch,

3.

§ 27a Satz 2 des Bundesversorgungsgesetztes in Verbindung mit § 19 Abs. 1 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch oder

4.

§ 1 Abs.1 Nr. 6 des Asylbewerberleistungsgesetzes

genannt und bei den gemeinsame Ermittlungen ihres Bedarfs oder nach § 43 Abs. 1 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch bei der Ermittlung der Leistung nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 5 berücksichtig worden sind. Der Ausschluss besteht nicht, wenn

1.

die Leistungen nach Absatz 1 Satz 1 und 2 ausschließlich als Darlehen gewährt werden oder

2.

die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 3 Nr. 2 vorliegen.
Angrenzende Bestimmungen

(3)

Ausgeschlossen sind auch Haushaltsmitglieder, deren Leistungen nach Absatz 1 auf Grund einer Sanktion vollständig weggefallen sind.

von
Realist

Hallo Schiko.,

lassen Sie sich von diesen Wichtigtuern bloß nicht die Laune verderben. Jeder halbwegs intelligente Mitleser weiß, dass Sie IM WESENTLICHEN Recht haben!
Tatsache scheint zu sein, dass @Hannie nicht richtig zugehört hat. So, wie Millionen von B***zeitungslesern, nur die Überschriften lesen!

MfG

von
Amadé

Lieber Schiko. Gesetze ändern sich! Sie tragen da einen völlig alten Hut gleich einer Monstranz vor sich her!

Erinnern Sie sich noch an Gasprom-Schröder und Onkel Hartz?

Ihre heile GruSi-Welt ist leider am 31.12.2004 untergegangen.

Seit 01.01.2005 ist das SGB II und das SGB XII in Kraft. Íhr geliebtes Grundsicherungsgesetz ist leider dem Orkus überantwortet worden. Damals ging das noch so, wie Sie es oben ausgeführt haben. Aber damals ist vorbei.

Also seit 01.01.2005 Bezieher von GruSi sind vom Wohngeld ausgeschlossen. Schmeißen Sie Ihre alte Ausgabe lieber weg!

von
Genau

sie haben vollkommen Recht,die halbwegs intelligenten User wissen, das sie im wesentlichen Recht haben, und die intelligenten User, die wirklich etwas im Kopf haben, ausser Luft, haben gemerkt, das die Beiträge sehr oft sehr falsch sind.Siehe Amadé.

Wie hatte dirk doch so schön angemerkt...der Beitrag war falsch...aber ( er kam von Schiko.und alles was Schiko sagt stimmt.HURRA

von
Wolfgang

Lieber amadé,

das der wehrte und vergötterte Herr S.mal zugeben würde, das er Unrecht hat, werden wir und auch unsere Kinder nicht mehr erleben.

Sogar Ihr völlig eindeutiger Beweis ( Beispiel Wohngeld und das nun die beiden Sozialgesetzbücher an die Stelle des Grusi getreten sind ) lässt ihn weiter an seinem Altersstarsinn festhalten.

Und der Beitrag von realist ( jeder halbwegs Intelligente weiss doch das Schiko. im wesentlichen Recht hat ) obwohl eindeutig, sogar mit den jeweligen Gesetzesbüchern nachgewiesen wurde, das er Unrecht hat sagt alles.

Also krasser geht es nun wirklich nicht mehr.
Ich bin nur heilfroh, das der Grossteil der Bevölkerung seinen Kopf zum Denken benutzt.Und da soll noch mal einer über die Kinder schimpfen, wenn manche Eltern so extremst unintelligent sind, wie können Kinder dann schlau sein.

von
TCK

Lieber Amadé,
Ihre Ausführungen sind aber auch nicht ganz korrekt. Nach § 82 SGB XII gehören zum Einkommen alle Einkünfte... und damit ungeachtet nach § 7 (1) S. 1 WoGG a u c h das Wohngeld. Dies hat auch durchaus seine Berechtigung: Zum einem gibt es einen Auschluss vom Auschluss des Wohngelds - §7 (1) S. 3 WoGG, zum anderen auch aus rein praktischen Gründen. Wenn zunächst Wohngeld bewilligt und ausgezahlt wurde und im nachhinein auch Grusi so wird selbstverständlich das bereits ausgezahlte Wohngeld berücksichtigt (ggf. auch im Wege eines "Erstattungsanspruchs". Für den Empfänger bedeutet dies nichts anderes als die Anrechnung des Wohngelds auf seine Grusi-Leistung.

Ergebnis: Schiko hat Recht!
(zugegeben nicht immer, aber auch die Experten selbst haben vorsichtig ausgedrückt schon mal daneben gelegen).

von
Amadé

http://www.wohngeld.de/wohngeld.de_neu/gesetze/BrowseTLINE_2009List.asp?ID1=28

Hallo TCK,

ich verweise auf § 28(3)WoGG. Der Wohngeldbescheid wird mit Beginn des Zusammentreffens von Wohngeld und GruSi UNWIRKSAM.

Überzahlte Wohngeldbeträge dürfen daher NICHT im Wege eines Erstattungsanspruchs an den GruSI-Träger übergehen.

Mit freundlichen Grüßen

Amadé

von
Konrad Sch.

Ich glaube nicht, daß es dem Fragesteller in irgendeiner Form weiterhilft, wenn sich andere User bei ihren Antworten auf die Rechtslage vor 2005 beschränlen. Das sind ja die Lottozahlen der vergangenen Woche noch aktueller.

von
TCK

Hallo Amadé,

das war mir durchaus bewußt. Ich habe Erstattungsanspruch ganz bewußt in Anführungszeichen geschrieben. Genauso hätte ich ich auch z.B. Rückforderung/Verrechnungschreiben können. Das ändert aber nichts am tatsächlichen Ergebnis. Die GRUSI wird faktisch um das Wohngeld gekürzt. Ich muß aber zugegeben, dass mir die Verwaltungspraxis hierzu nicht geläufig ist.