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Grundsicherung nach SGB XII

von
Peter Podschuß

Sehr geehrte Experten,

welche Geldbeträge zählen denn aktuell nicht zum anrechenbaren Vermögen bei der Grundsicherung für Ältere und Schwerbehinderte?

Vielen Dank für die Antwort.

Experten-Antwort

Vermögen bleibt unberücksichtigt, wenn

a)es folgende Freibeträge
nicht überschreitet:

-für volljährige Hilfsbedürftige, die ab dem 01.01.1948 geboren wurden 150 Euro je vollendetem Lebensjahr (mind. jedoch 3.100,00, max. 9.750,00 Euro). Für vor dem 01.01.1948 geborene volljährige Hilfsbedürftige (aufgrund Bestandschutzes) 520 Euro je vollendetem Lebensjahr, max. 33.800,00 Euro. Danaeben gibt es noch einen Freibetrag für notwendige Anschaffungen in Höhe von 750,00 Euro.
-weiter gibt es einen Grundfreibetrag in Höhe von 3.100,00 Euro für jedes hilfebedürftige minderjährige Kind.
-geldwerte Ansprüche, die der Altersvorsorge dienen, soweit der Anspruchsinhaber sie vor dem Eintritt in den Ruhestand aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung nicht verwerten kann; daneben auch die als Altersvorsorge staatlich geförderten Anlagen (insb. Riester- und Rürup-Renten)

b)angemessener Hausrat, angemessenes Kraftfahrzeug für jeden in der Bedarfsgemeinschaft lebenden erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, eine angemessene selbst bewohnte Eigentumswohnung/ selbst bewohntes angemessenes Hausgrundstück

von
Peter

In einer Broschüre des Niedersächsischen Ministeriums für Frauen, Arbeit und Soziales lese ich zur Vermögensberücksichtigung, daß für Alleinstehende und Haushaltsvorstände ab 60 Jahren und für Erwerbsunfähige 2.301 Euro zurzüglich 614 Euro für den Ehepartner, zusammen also ein Vermögensfreibetrag von 2.915 &#8364; besteht.Habe ich in dem Zusammenhang etwas falsch verstanden ?

von
Amadé

Liebe Expertin,

Sie haben da wohl das SGB II mit dem SGB XII verwechselt ?

von
Amadé

Hallo, Herr Podschuß,

Ihre Fragen werden in folgendem link beantwortet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Grundsicherung

Die Expertin ist Opfer des Grundsicherungswirrwarrs geworden. Es gibt nämlich noch eine Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II (Sozialgesetzbuch) mit wesentlich höheren Freibeträgen - auch benannt nach einem rechtskräftig verurteilten Ex-VW-Manager

von
Schiko.

Bin überrascht peter, wie sich die die ursprüng-
lichen voraussetzungen verändert haben.

Beim ausmisten entdeckte ich heute einen be-
richt der mittelbayerischen regensburg vom
25.01.03.

Es waren 20 km. die ich zur versammlung in
eine gemeinde zurücklegen musste. Der referent
vom landratsamt war der einzige der mich kannte,
die drei noch lauschenden besucher betrachteten
mich als fremdling.

Und so habe ich es drei tage später in der zeitung
geles
Vom alter mit 65 abgesehen, wurde noch erwähnt
&#34;und personen über 18 jahre, die auf dauer erwerbs-
gemindert sind&#34;

Und nun noch ein bonbon-wird heute überhaupt nicht
mehr erwähnt- wiso, plus-minus und andere skandal-
bericherstatter wissen dies scheinbar noch gar nicht.

Die wussten ja auch nicht , dass die riesterrente rich-
tigerweise, wie ja auch sonstige zusatzrenten, bei der
grundsicherung angerechnet wird.

Der referent erklärte:
Alte leute, die oft mehr als 2301/ 2915 euro auf dem
sparbüchl liegen hatten, liegen üb er der bemessungs-
grenze. Daran scheitert eine nicht geringe zahl von
anträgen.

Glaube sogar, inzwischen sind es 2600/3214 led./vh.
Dies beträge als anrechnung zur betragsermittlung war
nicht gedacht, war vielmehr voraussetzung für die
bescheid ablehnung.

MfG.

Experten-Antwort

Jetzt muss ich mich entschuldigen und auf Amadè verweisen. Tatsächlich habe ich die SGB`s verwechselt. In Wikipedia sind die Einkommens- und Vermögensanrechnungen wirklich dezidiert und korrekt für das SGB XII erklärt.