Gültigkeit Rehabwilligung

von
Grübchen

Ich möchte für meinen Vater (Rentner) eine Rehabilitation nach Krebserkrankung beantragen. Aktuell hat er jedoch zusätzlich noch einen Achillessehnenanriss durch Antibiotikagabe und muss eine Orthese tragen.
Meine Fragen:
- Muss er nach Bewilligung durch die Deutsche Rentenversicherung die Reha direkt antreten oder kann er den Antritt aufgrund des Achillessehnenanrisses verschieben?
- Wer kann bzw. muss die Verschiebung des Antritts beantragen: Der Hausarzt oder der Orthopäde?
- Kann man einen "Wunschtermin" für den Antritt mit der Klinik vereinbaren?
- Oder wäre es besser, die Reha erst nach Genesung des Achillessehnenanrisses zu beantragen? Muss ich hierfür bestimmte Fristen beachten?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!

von
Cosima

Wenn Ihr Herr Vater schon Altersre bezieht, bzw. mehr als eine 2/3 Rente der RV sollte die Krankenkasse für die Reha zuständig sein.

von
Feli

Für die Reha nach der Krebserkrankung ist auch bei Rentnern die Rentenversicherung zuständig. Natürlich sollte diese erst angetreten werden, wenn der übrige Gesundheitszustand dies zulässt. Anders als bei Anschlussheilbehandlungen ist hier grundsätzlich kein unmittelbarer Antritt erforderlich.

Experten-Antwort

Hallo Grübchen,

dem Beitrag von Feli kann ich zustimmen. Weitere Informationen zur onkologischen Rehabilitation erhalten Sie z. B. auch unter folgendem Link:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/02_Rehabilitation/02_leistungen/03_reha_nach_krebs/reha_nach_krebs_node.html