Gutachten anfechten

von
V wie Vendetta

Nein.Wie sollen Beamte mir denn was ablehnen?Die tun doch eh nix!

Ja ja Stammtischgeschrei Herr Bärt wissen wir doch alles schon.Wie gesagt abwarten bis Sie mal was benötigen vom Papa Staat.Die, die den Apperat so verteidigen sind die,die nachher am lautetsten schreien das ist aber ungerecht.

Träum weiter Bär.

von
Großer Bär

Sie schmeißen hier andauernd nur Pauschalvorwürfe und polemische Beiträge in die Runde.

Tut mir leid, aber Ihre "Argumentation" hat leider wirklich nur das von ihnen angesprochene Stammtischniveau...

von
Corletto

Eine " Anfechtung " bzw. ein Widerspruch gegen ein ( fehlerhaftes ) Gutachten ist natürlich immer und gerade auch besonders noch VOR der Entscheidung im laufenden Rehaantragsverfahren sinnvoll.

Weil man ja gerade damit die - noch - bevorstehende Entscheidung eventuell positiv beeinflussen kann.

Ist erstmal ein negativer/ablehnender Rehabescheid erteilt worden, ist es umso schwieriger im Widerspruchsverfahren einen positiven Bescheid zu erlangen- - obwohl es natürlich grundsätzlich möglich ist.

Von der Wochen - bis Monate langen zeitlichen Verzögerung bis über so einen Widerspruch dann entschieden wurde, mal ganz zu schweigen !

Darum sollte man schon ALLES versuchen und in Bewegung setzen , um noch vor dem Bescheid positiven Einfluss auf das Verfahren auszuüben.

In meinem eigenen Rentenverfahren hatte mein Anwalt 2 Gutachten für null und nichtig erklärt.

Wir sind massiv mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorgegangen , weil beide Gutachten vor Fehler nur so wimmelten und das Papier nicht wert waren auf dem sie erstellt wurden.

Letzlich wurden diese Gutachten dann auch nicht mehr berücksichtigt....

Wenn das Gutachten wirklich fehlerhaft ist, MUSS es aus der Welt geschafft werden und darf keiensfalls bei dem Verfahren mehr irgendeine Rolle spielen.

Aber wie schon gesagt, schafft man dies nicht alleine sondern nur mit sozialverbandliche und/oder fachanwaltlicher Hilfe .

von
Chris

Danke für Ihre Beiträge - diese finde ich , haben mir sehr geholfen. Ich bin Mitglied in VdK. Werde dann nächste Woche die Anwältin kontaktieren. Wahrscheinlich kann ich schon jetzt den formlosen Widerspruch einlegen mit Zusatz "Die Begründung folgt".

Ich bitte auch die Fachärzte das Gutachten zu beurteilen und Atteste auszustellen. Mir fällt selber schon vieles auf: Aktenlage nicht aktuell (wie bewusst eingefroren), jetzige Beschwerden (3 Seiten) auf dem Stand der 1990er-Jahre, aktuelles wird nur in einem Satz angesprochen (ganz allgemein), Schlussfolgerungen im Widerspruch zu Tests etc...

Viele Grüsse
Chris

von
Corletto

" Schlussfolgerungen im Widerspruch zu Tests etc.."

Ja das kenne ich auch.

Aus meinen Gutachten :
" bei einer Langzeitblutdruckmessung waren 98 % der Messungen erhöht - also außerhalb der Normalwerte - und teilweise sogar bedrohlich erhöht "

Also im Klartext waren von 100 Messungen in 24 Stunden ganze 2 in Ordnung und die restlichen 98 einfach nur schlecht .... mehrmale Werte von 200 zu 140 wurden gemessen.

Fazit und sozial-medizinisches Ergebnis im Gutachten dazu lautete :

" Der Blutdruck des Patienten ist gut eingestellt und sämtliche Werte befanden sich im Normbereich . Es ergeben sich mit den gemessenen Blutwerten keine Auswirkungen auf das Erwerbssleben"

Mein behandelnden Facharzt sagte nachher zu mir :

" Bei den gemessenen Werten hätten Sie in jedem Falle notärztlich versorgt werden müssen, da Sie kurz vor einem Schlaganfall standen ".

Soweit zu Bewertungen innerhalb von Gutachten.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über solche fachmännmisch erstellten Gutachten einfach nur lachen !

von
...dirk

Gutachter: keine Minderdurchblutung feststellbar

Facharzt,Angiographie: die Ader ist vollständig verschlossen
NOTFALL

Leute, überprüft eure Gutachter kritisch aber die lügen nicht nur für die DRV...

.........