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Gutachten - Erwerbsunfähigkeitsrente

von
mario57

Habe an die Experten mal eine Frage: Gutachten - ist der tatsächliche Zustand und die vertrauenswürdige Beurteilung eines Menschen. Dies geschieht durch Sachverständige - in diesem Beitrag - durch Ärzte. Sie entscheiden also durch Augenschein über meinen gesundheitlichen Zustand - nehmen sich in Wirklichkeit aber heraus, über die Fachkenntnis anderer hinweg zu entscheiden. Ärzte, Professoren, Rehamitarbeiter, Fachärzte, Chefärzte von Krankenhäusern erstellen Befunde aufgrund langer Behandlung in Zusammenarbeit mit dem Patienten. Sie sind diejenigen, die mit meinem Gesundheitszustand am ehesten vertraut sind. Sie kennen den Krankheitsverlauf, wissen um deren positiven oder negativen Verlauf. Ich stelle einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente, weil ich nicht mehr kann, weil es nicht mehr geht, vorübergehend oder auf Dauer, ist egal - ich werde - warum auch immer - von völlig falschen Ärzten untersucht, bzw. von einem "richtigen" Arzt für weniger als 10 Minuten in objektiv betrachtet. In seinem Gutachten werden alle bisherigen Meinungen der Ärzte übergangen und als falsch gedeutet, der Antrag ist somit abgelehnt. Was dann kommt ist ein Gang durch die Hölle, den jemand, wüßte er was kommt, wahrscheinlich nie mehr gehen würde. Hilfesuchend gehe ich zur von der RV nicht gerade geschätzten VDK, die in üblicher nicht geschätzter Weise Widerspruch erhebt. Dieser wird erneut abgelehnt usw. usw.
Die angebotenen Rechtsmittel versprechen viel und nützen wenig. Am Ende sind es nur ein paar Glückliche, die durchkommen. Sozusagen als Privileg: schaut her, es geht doch. Das stärkt die Glaubwürdigkeit, das es ja gar nicht so schlimm ist. In Wirklichkeit zählt der Mensch überhaupt nichts mehr und wird aufgrund der Aussage eines vermeintlichen Gutachters zum Sozialfall.
Was sind das für Menschen, die ihr Geld damit verdienen, kranke Menschen derart unwürdig zu behandeln, zu belügen, sie entmündigen im Bezug auf ihre Gesundheit. Es ist eine Schande, das so etwas möglich ist.

von
Rainer EM

Ich muss Ihnen da zustimmen! Das ganze Verfahren ist immer (nur?,auch?) durch pekuniäre Interessen geleitet. Dies wird besonders bei phychischen Erkrankungen deutlich. Niemand kann einen Simulanten von einem erkranken zweifelsfrei unterscheiden. Deshalb musste ein Wust von Näherungswerten erstellt werden, um dennoch zu einem Ergebnis zu gelangen.
Erinnert sich noch jemand an den Hochstapler Postel?
Der gelernte Postbote Postel konnte sogar als Chefarzt an einem Phychiatrischen Landeskrankenhaus tätig sein. Niemand hatte bemerkt. Soviel zur Quali der Doktores in Sachen Seelenpein.

von
Antonius

Ich wurde in meinem damaligen Rentenverfahren fair und zutreffend begutachtet. Deshalb kann ich Ihre "Erfahrungen" nicht bestätigen. Und ich glaube auch nicht, dass ich zu den "wenigen Glücklichen" gehöre, die ihre Rente "trotzdem" durchgesetzt haben. Manche Antragssteller wollen nur nicht wahr haben, dass sie nunmal gar nicht so krank sind, wie sie glauben. Außerdem steht es Ihnen frei, JEDERZEIT einen Neuantrag zu stellen.

von
bekiss

Die von den Rentenversicherungsträgern beauftragten oder beschäftigten Ärzte beurteilen den Antragsteller unter dem Gesichtspunkt "Sozialmedizin" entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Wenn Sie das Verfahren für unwürdig erachten, wenden Sie sich besser an Ihren Bundestagsabgeordneten, der mit über die gesetzlichen Bestimmungen entschieden hat oder entscheidet, müssten dann aber auch Alternativen zur ärztlichen Beurteilung durch einen Sozialmediziner benennen. Ich kenne leider keine! Ihre Selbsteinschätzung ist sicher nicht als maßgebliches Kriterium geeignet.

von
KSC

lieber mario57,

haben Sie einen Vorschlag wie man die Problematik lösen kann?

Wie man "objektiv" bewerten kann, ob jemand arbeiten kann oder nicht?

Den Betroffenen selbst entscheiden zu lassen, dass er Rente kriegt, kann ja auch nicht "das gelbe vom Ei" sein?

Jeder Kunde würde eine ärztliche Bescheinigung auftreiben, dass er zu berenten wäre, auch wenn 20 Ärzte ihn für erwerbsfähig hielten.

Was also ist gerecht?

von
mario57

@Antonius:
Manche wollen nicht wahrhaben, das sie gar nicht krank sind.
Okay, da gibt es sicher den ein oder anderen, der es probiert mit allerlei Tricks sich einzubilden, das er unheilbar krank ist und deshalb nicht mehr arbeiten kann – kann sein, das steht nicht in meiner Berechtigung, dieses anzuzweifeln. Neuantrag, klar doch, aber erst einen guten Anwalt suchen, den sich jeder leisten kann. Wie hat ein Forenteilnehmer geschrieben: Zur Begutachtung sollte man einen Zeugen mitnehmen, ein Gedächtnisprotokoll erstellen, um alles beweisen zu können.
@bekiss:
Kein massgebliches Kriterium – nun, ich nehme mir an dieser Stelle heraus, das zu berichten was ich selbst erlebt habe. Mein Gutachter war erstens nicht bei der Sache, hat die Probleme nicht erkannt und war völlig gelangweilt, mir auch im Ansatz zuzuhören. Seine Ignoranz meiner sichtbaren Krankheiten gegenüber, war unglaublich. Das er meine Atteste von namhaften Ärzten anscheinend nicht las, weil er in seinem Gutachten das Gegenteil schrieb, lässt mich an seiner Kompetenz zweifeln. So, das ist mein Kriterium, und wenn sie mir das nicht glauben, dann gehen sie doch mal in andere Foren und lesen dort, was Sache ist.
@KSC:
Ich habe sicher einen Vorschlag, objektiv bedeutet, sich mit der Krankheit des Betroffenen auszukennen. Wenn ich von meinem Fachgebiet wirklich eine Ahnung habe, sollte es keine Schwierigkeit sein, meinen objektiven Eindruck mit den Attesten von Fachärzten zu teilen, und im Wesentlichen einen Nenner zu finden. Das ist dann ein Näherungswert, wie es Rainer EM richtig schrieb.

von
skat

mario sie haben schon recht.es liegt

sehr viel an dem

sachbearbeiter der

für das ärztl. vor-

gehen verantwort-

lich ist..

meine bekannte

hat da einiges

erlebt.

aber die stunde der

wahrheit ist vor

dem Sozialgericht!

der richter war so

sauer über die

schlampige bear-

beitung.

da wurden von der

damaligen BFA

rechtvertreter

übersand, die über

den fall nicht ein-

mal bescheid

wussten..

der richter konnte

nur noch parteiisch

sein zu gunsten

meiner bekannten.

ich pers. bin froh,

bei dieser vereini-

gung, nicht versi-

chert zu sein.

wichtig ist ausser-

dem, dass sie einen

guten FACHanwalt

haben.

RV verliert die

meisten Prozesse.

leider hören die

meisten nach dem

widerspruch auf.

AKTENEINSICHT

ist sehr wichtig..

viel glück mit der

BANDE...

skat

von
mario57

Dies bestätigt meinen Verdacht, das es bei den Gutachten nicht mit rechten Dingen zugeht. Bekiss hat es doch geschrieben, beschwer dich bei den Bundestagsabgeordneten – wie sachlich – also ist es doch richtig, das die Gutachter nicht selbst entscheiden, sondern genötigt werden, gegen den Patienten zu entscheiden. Leere Kassen sind ein Privileg, schwarze Wände als weiß zu deklarieren. Somit befinden wir uns in einem Marionettentheater, in welchem eine ehrliche Darstellung kranker Menschen fehl am Platz ist. Danke für den Beitrag, hoffentlich lesen ihn viele Betroffene, das sie schon im Vorfeld wissen, was auf sie zukommt.

von
bekiss

Die verwahre mich gegen die von Ihnen vorgenommenen Unterstellungen, die sich aus meinem Beitrag keinesfalls herleiten lassen. Ich werde aber auf Ihre und andere Äußerungen hier nicht weiter eingehen. Die völlig unsachlichen Diskussionsform halte ich für nicht zielführend. Nur so viel: Weil auch Gutachter irren können, steht es jedem Antragsteller frei, Widerspruch bzw. später Klage zu erheben. Das ist in einem Rechtsstaat ein ganz normaler Vorgang, auch wenn der einzelne Betroffene das etwas anders beurteilen mag.

von
skat

bekiss, das was sie

schreiben ist THEORIE....

von den 20 mill.

rentner sind die

wenigsten bereit,

aus unterschiedli-

chen gründen,

prozesse zu führen.

widerspruch ist in

der regel das ende.

meine feststellungen in

meinembericht v.

23.06.2007 sind

ERFAHRUNGSWERTE.

skat

von
Micha

Ist ist leider mal so, dass wirklich Kranke manchmal zu Unrecht keine Rente bekommen und Simulanten machmal eine bekommen.
Beides kann niemand ausschließen.
Wirklich Kranken, die sich ungerecht beurteilt fühlen, kann man nur raten, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen (Widerspruch, Sozialgerichtsklage, eigenes Gutachten, usw.). Jedoch scheitern diese Chancen nicht selten an Unwissenheit, fehlender finanzieller Mittel oder schlechter Anwälte / Gutachter.
Natürlich sind Sozialrichter auch nie unparteiisch.
Manchmal hat man auch einfach nur kein 'Glück'.

von
Sabine

Sehr geehrter mario57,

so sind die Renten-Regeln im System Deutschland eben, unten ein wenig Regelkunde, die in Ihrem Fall weiterhilft.

Anmerkung: Sollten Sie an den Regeln etwas ändern wollen, dann ist der Rat von bekiss " ... wenden Sie sich besser an Ihren Bundestagsabgeordneten ... " ein erster Schritt, hier im Forum allgemein auf die Erwerbsunfähigkeitsrenten-Gutachter zu schimpfen, ist genauso wie, wenn ich hier behaupten würde, die meisten Erwerbsunfähigkeitsantragssteller sind arbeitsunwillige ..., Sie verstehen ;-)

Widerspruch

Ist der Versicherte oder der Rentenantragsteller mit einer Entscheidung des Versicherungsträgers nicht einverstanden, beispielsweise wenn der Rentenantrag oder eine darin geltend gemachte rentenrechtliche Zeit abgelehnt wurde oder die Rentenhöhe seiner Meinung nach zu gering ausgefallen ist, kann er gegen diese Entscheidung, also gegen den Ablehnungs- oder Rentenbescheid, Widerspruch erheben.

Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids erhoben werden. Er muss entweder schriftlich beim Rentenversicherungsträger eingereicht oder dort schriftlich von einem Mitarbeiter aufgenommen werden.

Jeder Bescheid des Rentenversicherungsträgers soll eine entsprechende Rechtsbehelfsbelehrung enthalten. Fehlt diese Rechtsbehelfsbelehrung, verlängert sich die Widerspruchsfrist auf zwölf Monate. Einen nicht fristgerecht erhobenen Widerspruch kann der Rentenversicherungsträger als unzulässig zurückweisen, so dass er dann in der eigentlichen Sache nicht neu entscheidet.

Die Verwaltung ist, nachdem rechtzeitig Widerspruch eingelegt worden ist, verpflichtet, ihre Entscheidung noch einmal nachzuprüfen. Bleibt der zuständige Mitarbeiter bei seiner Entscheidung und schafft dem Widerspruch keine Abhilfe oder kann er dem Versicherten nur teilweise Recht geben, muss sich eine von der Vertreterversammlung des Rentenversicherungsträgers berufene besondere Stelle mit dem Widerspruch befassen.

In den meisten Fällen ist das ein Widerspruchsausschuss, der aus je einem Arbeitnehmer- und einem Arbeitgebervertreter sowie einem Mitarbeiter der Verwaltung des Rentenversicherungsträgers besteht. Kann auch der Widerspruchsausschuss dem Widerspruch nicht stattgeben, erlässt er einen Widerspruchsbescheid, mit dem der Widerspruch zurückgewiesen wird. Gegen diese Entscheidung kann der Betroffene Klage vor dem Sozialgericht erheben.

Quelle: http://www.ihre-vorsorge.de/Lexikon-Widerspruch.html

Klage

Sofern der Versicherte oder Rentenantragsteller mit einer Entscheidung des Rentenversicherungsträgers nicht einverstanden ist, etwa weil der Rentenantrag oder eine darin geltend gemachte rentenrechtliche Zeit abgelehnt oder die festgestellte Rentenhöhe falsch berechnet wurde, kann er erst dann Klage vor dem Sozialgericht erheben, wenn er zuvor gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt hat und der Rentenversicherungsträger dem Widerspruch nicht abhilft. Die Klage muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Widerspruchsbescheids beim zuständigen Sozialgericht schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten eingereicht werden.
Bei Wohnsitz im Ausland gilt eine Klagefrist von drei Monaten. Die Rechtsbehelfsbelehrung im Widerspruchsbescheid weist hierauf hin und benennt auch die Anschrift des zuständigen Sozialgerichts. Mit dem Urteil des Sozialgerichts muss das gerichtliche Verfahren nicht beendet sein. Der Kläger oder der Rentenversicherungsträger kann gegen das Urteil grundsätzlich Berufung zum Landessozialgericht einlegen. Gegen das Urteil des Landessozialgerichts ist in den gesetzlich geregelten Fällen die Revision beim Bundessozialgericht möglich. Dessen Urteil beendet das gesamte Verfahren in letzter Instanz und muss von den Parteien angenommen werden. Die genannten Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit sind mit Berufsrichtern und mit ehrenamtlichen Richtern besetzt. Klage und Berufung sind für den Bürger kostenfrei.

Quelle: http://www.ihre-vorsorge.de/Lexikon-Klage.html

Mit freundlichen Grüßen, Sabine

Experten-Antwort

Der Thread ist z.T. eher unsachlich geworden.

Über den Sinn und Unsinn in einem anonymen Online Forum zu diskutieren ist nicht zielführend. Von Relevanz bleiben i.d.Z. immer die Fälle aus der Praxis.

Was dabei von vielen Versicherten nicht verstanden wird, ist zum einen der Unterscheid zwischen Arbeitsunfähigkeit und erwerbsgemindert; zum anderen oft auch der Unterscheid zwischen Schwerbehinderteneigenschaft und erwerbsgemindert.

Die gesetzliche Rentenversicherung beurteilt mit der Erwerbsminderungsrente natürlich primär den Gesundheitszustand des Versicherten in Bezug auf die Belastbarkeit in einer 5 Tages Woche zu 6 Stunden täglich.

Im Rahmen dieser Begutachtung spielen alle vorgebrachten und nachprüfbaren medizinischen Leiden, sowie auch die persönliche Situation, Werdegang, Beruf etc. eine Rolle.

Die Sozialmediziner sind durchwegs erfahrene Ärzte die über hohe Fachkompetenz verfügen.

Über die Möglichkeiten des Rechtsbehelfs gegen eine Entscheidung die Sie in Ihren subjektiven Rechten verletzt wurden Sie ja bereits hingewiesen.

Das Riskso der Arbeitsvermittlung trägt i.Ü. in Deutschland auch nicht die gesetzliche Rentenversicherung, sondern die Bundesagentur für Arbeit.

So betrachtet liegt in der Gewährung einer Rente wegen voller Erwerbsminderung wegen verschlossenem Teilzeitarbeitsmarkt eigentlich ein Systembruch (wofür am Jahresende zwischen gesetzl. RV und AA auch Bilanz gezogen wird) - worüber aber kein user "nörgelt"....

In diesem Sinne

MfG

von
Ärztekritiker

"Was sind das für Menschen, die ihr Geld damit verdienen, kranke Menschen derart unwürdig zu behandeln, zu belügen, sie entmündigen im Bezug auf ihre Gesundheit. Es ist eine Schande, das so etwas möglich ist."

Sie wollen eine Antwort?

Ich gebe Sie Ihnen:

Bei diesem Typus handelt es sich um sozialisationsunfähige Machtmenschen, die erkannt haben, daß sich in bürokratischen Niemandslandsystemen wie der DRV (vormals LVA, BfA und Seekasse etc.) hervorragend Geld verdienen läßt, ohne daß die fachliche medizinische Leistung adäquat geprüft wird, denn die prüft der Sachbearbeiter, in der Regel Hauptschul oder Realschulabschluß ohne medizinische Kenntnisse, für die ein Arzt lange ackern und ein Abitur vorweisen muß. Facharzt für Psychiatrie setzt eine zweijährige Weiterbildung an einem Krankenhaus in Neurologie und vierjährige in Psychiatrie voraus, nach dem ärztlichen Staatsexamen, welches wohl kaum vor Ableistung von sechs Jahren Studium und quasi unentgeltlicher ärztlicher Tätigkeit erreichbar ist.

Aber so ein dahergelaufener Haupt- oder Realschüler mit Lehre zum Sozialversicherungsfachangestellten überprüft fachärztliche Gutachten. Unglaublich das Ganze.

Ich denke, daß es an uns als Zwangsversicherten liegt, dieses perfide System zu ändern.

Dies beginnt damit, daß reklamiert wird, daß den fachlich unqualifizierten Sozialversicherungsangestellten Gutachten aus Gründen des § 203 StGB gar nicht erst zur Verfügung gestellt werden.

Und daß, wenn dies doch geschieht, konsequent Strafanzeige UND Strafantrag vom Betroffenen gegen den Arzt der DRV gestellt wird.

Wenn hier die "Moderatoren" oder "Experten" anderer Ansicht sind, mögen diese doch die Rechtsvorschrift benennen, die es einem Arzt in Diensten der DRV (Beamter, Angestellter oder Vertragsarzt) erlaubt entgegen § 203 StGB der DRV Kenntnisse über Privatgeheimnisse mitzuteilen, die er in seiner Eigenschaft als Arzt während seiner Berufsausübung erlangt hat.

Werden die "Experten" nicht können!

von
§ 203 StGB

"Nur so viel: Weil auch Gutachter irren können, steht es jedem Antragsteller frei, Widerspruch bzw. später Klage zu erheben. Das ist in einem Rechtsstaat ein ganz normaler Vorgang, auch wenn der einzelne Betroffene das etwas anders beurteilen mag."

Hier IRREN Ihre Gutachter ständig, indem Sie m.E. rechtswidrig entgegen § 203 StGB Gutachten zur fachlichen Überprüfung an Haupt- und Realschulabsolventen abgeben, die mal so eben gerade eine Lehre zum Sozialversicherungsfachangestellten absolvieren konnten. Peinlich für Fachärzte, die immerhin mindestens zwölf Jahre brauchen, um fachärztlich tätig sein zu dürfen. Und sich dann von Haupt- und Realschülern überprüfen lassen ...

Wozu muß ein Sozialversicherungsfachangestellter der DRV die medizinischen Inhalte eines Gutachtens kennen?

Insofern können "Ihre" Gutachter nicht viel taugen.

Experten-Antwort

Ein an sich interessanter Thread.

Es ist dem aber entgegengehalten, dass zum einen die überwiegende Anzahl der Sachbearbeiter ebenfalls über Abitur und Studium verfügen, es zudem Jursiten sind, die letztlich unter Berücksichtigung der sozialmedizin. Feststellungen sowie der Parameter für den Arbeitsmarkt (Ermittlung Hauptberuf, Arbeitsmarktlage und Verweisbarkeit unter Berücksichtigung der berufskundl. Stellungnahmen der Arbeitsagenturen)ern) die Entscheidung über die Erwerbsminderungsrente herbeiführen.

Auch Sozialrichter haben übrigens trotz des Grundsatzes "Judex non calculat" (Stichwort Rentenberechnung :-)) auch ein Studium der Rechtswissenschaften vorzuweisen....

Das Thema Begutachtung und Sozialmedizinsicher Dienst sind sogen. Dauerbrenner im Forum. Eine sachliche Diskussion ist aber wegen der Anonymität des Forums und mancher doch sehr polemisierender Threads leider immer seltener möglich.

Nur am Einzelfall aber kann - in der Praxis - die Rechtmäßigkeit oder Rechtswidrigkeit einer Entscheidung bzw. Verwaltungsaktes festgemacht werden.

Klagelieder und nahe am Tatbestand der Beleidigung angesiedelte Polemik nützen da wenig.

In diesem Sinne.

MfG

von
Dirk

Ich kann hier eigentlich nur das Negative bestätigen:
Meine Bekannte bezog Rente und beantragte nach einem halben Jahr Bezugszeit eine Verlängerung. Die BFA nutzte dies für erneute Begutachtungen, obwohl drei behandelnde Ärzte bestätigten, dass sich der Zustand verschlechtert hatte.
Ein Gutachter, der bereits 2994 begutachtet ahtte und damals Erwebsunfähigkeit bestätigt hatte, bestätigte eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Jetzt war er aber von einer vollen Erwerbsfähigkeit überzeugt ??? Bei sonsrt fast gleichlautenden Gutachten! Wenn da keine Einflussnahme der Rentenversicherung vorliegt!
Widerspruch und Rechtsweg ist gut und schön:; Nur geht es heir um Kranke, deren Lebensvorstellungen durch die Krankheit weggebrochen sind, diie zu den med.Ängsten auch Existensängste bewältigen müssen, die also absolute Ausnahmesituationen bewältigen müssen.
Haben diese noch die Kraft sich zu wehren?
Was wenn nicht??
Wieviele Suizide gehen auf das Konto dieser menschenverachtenden Arbeitsweise??

Meiner Bekannten will die BFA unbedingt eine Magersucht nachweisen. Sie hat genetisch bedingt Stoffwechselstörungen. Aber das Begreift bei der BFA keiner - oder will keiner!

von
Antonius

......und deswegen gibt es also KEINE EM-Rentner in Deutschland. Jetzt weiß ich bescheid ! Erzählen Sie Ihre Stammtischparolen besser Ihrem Friseur. Als medizinischer Laie können Sie überhaupt nicht beurteilen, ob jemand erwerbsgemindert ist oder nicht !

von
Dirk

Mein lieber Antonius
Bisschen anmaßend und blöd, Deine Reaktion:
Also, die behandelnden Ärzte sowie fünf Gutachter können sehr wohl beurteilen, ob Erwerbsunfähigkeit vorliegt oder nicht!. Dies haben diese auch in Gutachten und Stellungnahmen ausreichend begründet. Dass ich mich deren Meinung anschließen darf, gleichwohl ich deren Einschätzung durch das Erleben der Einschränkungen meiner Bekannten noch bestätigt finde, wirst Du mir doch zubilligen!
Und trotzdem wird eine Diagnose, die keiner der behandelnden Ärzte bestätigt hat zur Leistungsverweigerung genutzt!

Also, lieber Antonius, ich werde Deine Meinung als die eines unwissenden Besserwissers einordnen.

Vielleicht noch eine Tatsache, die mich selber betraf: eine Versorgungsamts-Ärztin stellte, mich betreffend fest: &#34;die Krankheit ist leicht beherrschbar&#34;. Eine Gutachterin schrieb in Übereinstimmung mit der Fachliteratur und allen bekannten Statistiken, nach zweitägigen Untersuchungen in ihrem freien Gutachten:&#34; 50 % dieser Patienten versterben innerhalb von 3 Jahren ...&#34; Nun gut, die Versorgungsamt-Ärztin konterte: &#34;dem Antrag ist nicht zu entsprechen, da die Krankheit nicht mehr von langer Dauer sein wird&#34;

Natürlich, lieber Antonius, habe ich die alles mit Namen, Adressen, med. Unterlagen und sogar die Antworten des zuständigen Ministeriums auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde. Diese Daten werde ich hier nicht veröffentlichen! Aber sie sind WAHR!

Also, lieber Antonius, nicht beleidigend werden, mit Stammtischparolen oder so - und glaube doch von mir aus, dass das was so nicht sein dürfte so nicht ist.

Übrigens, von EM Renten habe ich noch nichts gehört.

Also, lieber Antonius, anstatt hier beleidigend zu werden empfehle ich Ihnen die Kenntnisname der Realität.

Eigentlich ist die Zeit zu Schade auf Ihre anmaßende Überheblichkeit weiter einzugehen!!

Nun wünsche ich niemandem Schlechtes, aber für manchen wäre es erkenntnisbringend selber einmal betroffen zu sein!

Gruß an Alle DIRK