Gutachter Gutachten anfechten!!!

von
Lena

Zitiert von: Lena

Meine Begutachtungen dauerten ungefähr je eine Stunde.
Die EMR wurde danach genehmigt.

Häufig liegt es doch am falschen Verhalten der Patienten während der Begutachtungen.

Hallo Iris,
wenn sie zitieren, dann bitte richtig. Obiges schrieb ich, ihre Antwort gehört unter das Zitat, sonst könnte man meinen, ihre Antwort stammt von mir.
Wenn sie die EMR bekamen, dann ist doch egal, was der Gutachter zu ihren Möbeln meinte. Dass könnte übrigens schon zur Begutachtung gehört haben!
Warum, dass überlasse ich ihrer Phantasie.

von
Herz1952

Hallo Sabrina Kersten,

Der Beitrag von "Herz1952" stammt von meinem Doppelgänger.

Wenn Sie dem Gutachter eins auswischen wollen, können Sie es über eine Dienstaufsichtsbeschwerde tun. Schildern Sie einfach was vorgefallen ist. Wirkung wird es wohl keine haben, außer, dass sich der Gutachter bei seiner vorgesetzten Stelle rechtfertigen muss.

Ich hab dieses "Spiel" mal zusammen mit meinem Rentenberater gegenüber einem Gutachter des MDK gemacht. Ich sagte auch, das bringt wohl nichts. Aber der Berater meinte, dass sich der Gutachter zumindest damit beschäftigen muss und vor seinem Vorgesetzten rechtfertigen muss.

Immerhin hat sich die Krankenkasse entschuldigt und gemeint, dass es keinesfalls die Absicht war, mich persönlich anzugreifen (oder so ähnlich).

Der Gutachter hat einfach auch behauptet, dass ich ein Gewicht von "x" kg noch heben könnte, ohne dass er das getestet hatte. Außerdem stand in dem Gutachten, ich käme mit den Händen im Stehen bis 10 cm an den Boden. Mein Berater hat diesen Test gemacht und meinte es seien 30 cm und der Gutachter hätte die Perspektive nicht richtig wahrgenommen (von oben geschaut).

Es ist doch ein Kreuz mit diesen Gutachtern allgemein. Ist wenigstens der Name des Gutachters ersichtlich? Ich hatte ihn mir gemerkt, weil ihn mir die Kasse "schwärzen" wollte. Aber es ist unerheblich, Sie haben ja das Gutachten aus dem die Identifikation hervorgeht.

Ich nehme an, dass es sich um einen angestellten Gutachter einer Regionalen Rentenversicherung handelt. Es scheint wirklich so zu sein, dass es zweierlei Klassen von Rentenantragssteller gibt. Die einen gehören zur DRV Bund Berlin, die anderen werden von den Regionalträgern begutachtet. Die DRV Bund beauftrag "freie Ärzte".

Muss aber in Ihrem Fall auch nicht sein.

von
Nyx

Hallo Sabrina Kersten,

Auch ich würde Ihnen empfehlen, sich bei dem weiteren Vorgehen nicht zu sehr von ihren Emotionen leiten zu lassen. Haben Sie die Möglichkeit, das Gutachten mit ihrem Hausarzt oder jemanden im näheren Umfeld mit medizinischem Sachverstand zu besprechen?
Ich vermute, dass ein subjektiver Blick von aussen ihre Gemütslage beruhigen könnte, weil Dinge, die ihnen wichtig erscheinen, womöglich gar nicht relevant sind.

Anderenfalls können Sie immer noch die Löschung der unrichtigen(!) Daten beantragen. Lässt sich die Unrichtigkeit nicht nachweisen, wird zumindest ihre Darstellung bei der weiteren Bearbeitung mit dem Gutachten verbunden.

Und bei allem verständlichen Ärger: bitte sachlich bleiben...
Alles Gute!

von
Dr.Dödel

Zitiert von: Herz1952

Hallo Sabrina Kersten,

Der Beitrag von "Herz1952" stammt von meinem Doppelgänger.

Wenn Sie dem Gutachter eins auswischen wollen, können Sie es über eine Dienstaufsichtsbeschwerde tun.

Da Gutachter in der Regel, im Gegensatz zu den Ärzten des MDK, frei praktizierende Ärzte sind, ist Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde wieder mal Quatsch².
Manchmal sollte man einfach einmal die Finger von der Tastatur lassen!

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Wenn Sie dem Gutachter eins auswischen wollen, können Sie es über eine Dienstaufsichtsbeschwerde tun.....(Gähn und Kopfschüttel)

Bisher ist doch lediglich bekannt, dass die Begutachtung "nur" 45 Minuten gedauert hat und dass der Gutachter ANGEBLICH "Mist" geschrieben hat.

Beides dürfte wohl kaum ein Grund für irgendwelche "Auswisch-Massnahmen" sein.
Seltsamerweise liefen meine Begutachtungen stets reibungslos ab.
Sei es bei der Begutachtung aufgrund meines damaligen Reha-Antrages, meines Rentenantrages oder aufgrund einer Überprüfung durch den MDK.

Alle Gutachter waren, außer dem MDK-Gutachter, selbstständige Ärzte ohne "Vorgesetzte", vor denen sie sich rechtfertigen müssten.

Wenn Ihr damaliger Gutachter Ihr körperliches Restleistungsvermögen zu optimistisch eingeschätzt haben sollte, dann war das sein gutes Recht.
(Über subjektive Leistungsbeurteilungen und darüber, dass es keine Tabellen gibt, aus denen man Restleistungsvermögen objektiv ablesen kann, hatten wir schon erschöpfend an anderen Stellen diskutiert.)
Vielleicht hatte er sogar Recht und Sie waren nur zu übervorsichtig?

Wenn man sich falsch beurteilt fühlt, dann gibt es Mittel und Wege, seine Standpunkte darzulegen und ggf. eine erneute Begutachtung zu bewirken.
Beschwerden über Gutachter, nur weil sie andere Ansichten vertreten als man selbst, sind aber einfach nur lächelich, solange sie keine strafbaren Handlungen begangen haben.

MfG

von
=//=

Zitiert von: Herz1952

Zitiert von: Herz1952

Außerdem sollten Sie den Gutachter bei der Ärztekammer melden, damit ihm seine Lizens entzogen wird.

Ich kenne doch den genauen Sachverhalt: Der Gutachter hat nur 40-45 Minuten begutachtet und anschließend "Mist" geschrieben. Solche Leute sind für unser Gesundheitssystem nicht tragbar.

Unter 3 Stunden kann auch der beste Gutachter dieser Welt keine ordentliche Begutachtung durchführen. Sinnvoll wären sogar zwei ganze Tage!

Selten soviel Blödsinn gelesen.

1. Ein Gutachten kann man nicht anfechten, nur den daraus erfolgten Verwaltungsakt.
2. Sie sollten erst einmal ein Jurastudium absovieren, bevor Sie Menschen dazu raten, Strafrechtliche Schritte zu unternehmen, die einfach nur lächerlich sind.
3. Welche Lizenz soll man denn dem Gutachter entziehen? Die Lizenz zum Martini schütteln?
4. Bevor Sie beurteilen wollen, wie lange eine Begutachtung dauern sollte, sollten Sie erstmal ein Medizin Studium abschließen.
Als Beispiel, ein Mensch kommt mit kompletten Querschnitt zur Begutachtung, was soll der Gutachter dann in 1-2 Tagen alles begutachten, das er nicht in 10 Minuten feststellen kann?

Letztendlich, es regen sich immer nur diejenigen über Gutachten auf, die mit ihrem Rentenantrag auf die Nase gefallen sind, wobei sie eigentlich selbst sicher sind, eine EMR verdient zu haben. Aber nicht alle eingebildeten Krankheiten führen zur EMR. Und das ist gut so!

Sie sprechen mir voll aus dem Herzen!!! :-)

Wirklich JEDER, der einen Reha- oder Rentenantrag stellt, ist der absoluten Meinung, dass ihm eine Reha oder Rente zusteht! Leider gibt es auch viele Ärzte, die ihre Patienten geradezu überreden, einen Antrag zu stellen. Obwohl es gerade für eine EM-Rente nicht ausreicht, "nur" krank zu sein. Selbst manche Ärzte kennen wohl den Unterschied zwischen Arbeitsunfähigkeit und Erwerbs(unfähigkeit)minderung nicht. Wenn dann ein Sozialmediziner untersucht und ein ganz anderes Ergebnis rauskommt, hat der Gutachter ein völlig falsches Bild dargestellt. Wobei ich absolut nicht ausschließen möchte, dass es auch in diesem Berufskreis solche und solche gibt.

von
Herz1952

@ =//=,

Der Beitrag, auf den Sie geantwortet haben stammt nicht von mir, bzw. der zitierte Teil war nicht von mir. (Beitrag "Dr. Dödel"). Mit Ihrem Schlusssatz stimme voll überein, bzw. weise auf die Komplexität von "Gesundheit", Krankheit und Leistungsfähigkeit hin.

@Schorsch,
ich habe ja nicht geschrieben, dass bei mir der MDK-Gutachter global gesehen, falsch beurteilt hat. Nur hat er mir sogar unterstellt, ich hätte "Theater" gespielt und hat auch noch gesagt, wir wollen Sie nicht und schicken Sie zum Arbeitsamt. Durch den Herzinfarkt 10 Tage später war aber alles Makulatur. Es ging ja da um Rücken/Brustbeinschmerzen, diese traten dann auch nachts auf und ich musste aufstehen, Schmerzen am Anfang schnell weg, wenn ich aufstand. Beim Skifahren, fuhr ich sogar keinen Sessellift mehr sondern, wenn möglich Schlepplift (aufrechte Haltung). Zum Schluss habe ich selbst angezweifelt, dass ich das wieder loskriege, wenn ich nicht mehr arbeitet. Aber ich konnte es einfach nicht mehr kompensieren, diese Sitzen während der Arbeit.

Er hat aber, technisch gesehen, auch nicht richtig objektiv beurteilt. Das mit der Dienstaufsichtsbeschwerde kam auch nicht von mir, sondern von meinem Berater und wurde im Zusammenhang mit der verweigerten Krankengeldzahlung gemacht, also einem Verwaltungsakt.

Und wie sie schon erwähnten, Sie hatten ja auch einen neutralen Gutachter, der zwar Geld für das Gutachten bekommen hat, aber nicht bei einer regionalen RV angestellt war. Mein Berater hat von einem Falle erzählt, der im Widerspruchsverfahren gegen den Rentenantragssteller vor Gericht aufgrund eines Gutachters entschieden wurde. Als der Berater ihn nach der Verhandlung darauf aufmerksam machte, dass er durch seine Aussage den Antragssteller - sagen wir mal benachteiligt - hatte, war der Gutachter selbst über seine Aussage entsetzt. Mitunter kommt es eben auf kleinste Details an.

Der Reha-Gutachter hat mich ja auch objektiv falsch - allerdings für die Zukunft - falsch beurteilt, bzw. die Schwere meiner Krankheit. Ich hätte mir ja auch gewünscht, dass er recht gehabt hätte, aber es war eben biologisch überhaupt nicht möglich. Dies wusste ich bereits vor der Bypass-Ob vom einem erfahrenen Kardiologen der Uni-Klinik.

Beim "Rentengutachten" - bei dem hauptsächlich mein Herz eine Rolle spielte - hatte ich auch keine "Schwierigkeiten". Ich bekam allerdings erst mal nur eine Arbeitsmarktrente, wohl deshalb, weil der Reha-Arzt auf eine Besserung hingewiesen hatte und gesagt habe, dass ich natürlich wieder arbeiten wollte, wenn er recht hat. Ich wurde auch gefragt, ob im mich als arbeitsfähig ansehe, als ich dies verneinte, wurde ich auch arbeitsunfähig entlassen.

Trotzdem bleibe ich dabei, dass (in der Regel) kein Gutachter objektiv beurteilen kann, da jeder Mensch z.B. durch eine gleichartige Krankheit oder Behinderung eine andere Leistungseinschränkung hat. Ob diese "Kleinigkeiten" sich auch auf die Rentenentscheidung sich auswirken, ist eine andere Sache.

Was mir noch passiert ist, und zwar bei Aufklärungsgespräch über meine OP - ich war Hochrisiko-Patient - ist, dass mich der Chirurg, der die Voraufklärung machte, beinahe in den Tod geschickt hätte. Eigentlich sollte die Kardiologie meine Aufklärung machen, weil ich einen Medikamenten Stent als Erstmaßnahme unter Op-Bereitschaft bekommen hatte. Ich hatte nur noch einen "Weg" über diesen Stent zur Versorgung des Herzmuskels. Damals wurde so eine Stent erst vor nicht ganz einem Jahr von der FDA zugelassen. Vorteil: hält länger, allerdings unter der Bedingung, dass man mindesten ein Jahr lang stark blutverdünnende Medikamente nehmen musste.

Der Chirurg (der nur Aufklärung betrieb) telefonierte zwar mit der Kardiologie, bekam aber anscheinend gesagt, er könne ja selbst aufklären. Daraufhin fragte ich ihn auch, wann ich die Blutverdünnung "weglassen" könnte. Er schrieb mir das Datum auf den Bericht. Es war 5 Tage vor der OP. Ich hatte damals noch keine Ahnung von dem ganzen. Ich sollte die weiteren Voruntersuchungen in der nähe meines Wohnortes machen lassen. Dann bräuchte ich einen Tag vor der OP in der Klinik nur noch ins MRT (weil ich an einer Studie teilnahm), und hätte dann meine Ruhe.

Als ich zum Kardiologen zu Hause ging hatte ich auch den Bericht dabei (selbstverständlich) und habe ihn vorgelegt. Da eröffnet er mir, falls ich mich an diese Anordnung halte, bräuchte ich mich nicht mehr operieren zu lassen, weil so ein Stent innerhalb von Tagen "zugehen" könnte.

Er klärte dann dies für mich ab, dass ich als "Bluter" operiert werden müsste. (Schlachthaus-OP, persönliche Anmerkung von mir).

Kürzlich erfuhr ich auch von einem Rentenberater (der DRV und Regionalen Versicherung), dass die DRV Bund Renten auf unbestimmte Dauer nicht mehr überprüft. Wäre zwar möglich, sie mach es aber nicht. Ich vermute, dass sie da auf ihre Gutachter vertrauen, wenn diese im Gutachten erwähnen, dass in Zukunft keine Besserung mehr zu erwarten ist. Für einen Teil der Krankheiten kann man dies durchaus voraussagen, bzw. ist "so sicher, wie das Amen in der Kirche".

von
Herz1952

Zitiert von: Herz1952

Zitiert von: Herz1952

@ =//=,

Der Beitrag, auf den Sie geantwortet haben stammt nicht von mir, bzw. der zitierte Teil war nicht von mir. (Beitrag "Dr. Dödel"). Mit Ihrem Schlusssatz stimme voll überein, bzw. weise auf die Komplexität von "Gesundheit", Krankheit und Leistungsfähigkeit hin.

@Schorsch,
ich habe ja nicht geschrieben, dass bei mir der MDK-Gutachter global gesehen, falsch beurteilt hat. Nur hat er mir sogar unterstellt, ich hätte "Theater" gespielt und hat auch noch gesagt, wir wollen Sie nicht und schicken Sie zum Arbeitsamt. Durch den Herzinfarkt 10 Tage später war aber alles Makulatur. Es ging ja da um Rücken/Brustbeinschmerzen, diese traten dann auch nachts auf und ich musste aufstehen, Schmerzen am Anfang schnell weg, wenn ich aufstand. Beim Skifahren, fuhr ich sogar keinen Sessellift mehr sondern, wenn möglich Schlepplift (aufrechte Haltung). Zum Schluss habe ich selbst angezweifelt, dass ich das wieder loskriege, wenn ich nicht mehr arbeitet. Aber ich konnte es einfach nicht mehr kompensieren, diese Sitzen während der Arbeit.

Er hat aber, technisch gesehen, auch nicht richtig objektiv beurteilt. Das mit der Dienstaufsichtsbeschwerde kam auch nicht von mir, sondern von meinem Berater und wurde im Zusammenhang mit der verweigerten Krankengeldzahlung gemacht, also einem Verwaltungsakt.

Und wie sie schon erwähnten, Sie hatten ja auch einen neutralen Gutachter, der zwar Geld für das Gutachten bekommen hat, aber nicht bei einer regionalen RV angestellt war. Mein Berater hat von einem Falle erzählt, der im Widerspruchsverfahren gegen den Rentenantragssteller vor Gericht aufgrund eines Gutachters entschieden wurde. Als der Berater ihn nach der Verhandlung darauf aufmerksam machte, dass er durch seine Aussage den Antragssteller - sagen wir mal benachteiligt - hatte, war der Gutachter selbst über seine Aussage entsetzt. Mitunter kommt es eben auf kleinste Details an.

Der Reha-Gutachter hat mich ja auch objektiv falsch - allerdings für die Zukunft - falsch beurteilt, bzw. die Schwere meiner Krankheit. Ich hätte mir ja auch gewünscht, dass er recht gehabt hätte, aber es war eben biologisch überhaupt nicht möglich. Dies wusste ich bereits vor der Bypass-Ob vom einem erfahrenen Kardiologen der Uni-Klinik.

Beim "Rentengutachten" - bei dem hauptsächlich mein Herz eine Rolle spielte - hatte ich auch keine "Schwierigkeiten". Ich bekam allerdings erst mal nur eine Arbeitsmarktrente, wohl deshalb, weil der Reha-Arzt auf eine Besserung hingewiesen hatte und gesagt habe, dass ich natürlich wieder arbeiten wollte, wenn er recht hat. Ich wurde auch gefragt, ob im mich als arbeitsfähig ansehe, als ich dies verneinte, wurde ich auch arbeitsunfähig entlassen.

Trotzdem bleibe ich dabei, dass (in der Regel) kein Gutachter objektiv beurteilen kann, da jeder Mensch z.B. durch eine gleichartige Krankheit oder Behinderung eine andere Leistungseinschränkung hat. Ob diese "Kleinigkeiten" sich auch auf die Rentenentscheidung sich auswirken, ist eine andere Sache.

Was mir noch passiert ist, und zwar bei Aufklärungsgespräch über meine OP - ich war Hochrisiko-Patient - ist, dass mich der Chirurg, der die Voraufklärung machte, beinahe in den Tod geschickt hätte. Eigentlich sollte die Kardiologie meine Aufklärung machen, weil ich einen Medikamenten Stent als Erstmaßnahme unter Op-Bereitschaft bekommen hatte. Ich hatte nur noch einen "Weg" über diesen Stent zur Versorgung des Herzmuskels. Damals wurde so eine Stent erst vor nicht ganz einem Jahr von der FDA zugelassen. Vorteil: hält länger, allerdings unter der Bedingung, dass man mindesten ein Jahr lang stark blutverdünnende Medikamente nehmen musste.

Der Chirurg (der nur Aufklärung betrieb) telefonierte zwar mit der Kardiologie, bekam aber anscheinend gesagt, er könne ja selbst aufklären. Daraufhin fragte ich ihn auch, wann ich die Blutverdünnung "weglassen" könnte. Er schrieb mir das Datum auf den Bericht. Es war 5 Tage vor der OP. Ich hatte damals noch keine Ahnung von dem ganzen. Ich sollte die weiteren Voruntersuchungen in der nähe meines Wohnortes machen lassen. Dann bräuchte ich einen Tag vor der OP in der Klinik nur noch ins MRT (weil ich an einer Studie teilnahm), und hätte dann meine Ruhe.

Als ich zum Kardiologen zu Hause ging hatte ich auch den Bericht dabei (selbstverständlich) und habe ihn vorgelegt. Da eröffnet er mir, falls ich mich an diese Anordnung halte, bräuchte ich mich nicht mehr operieren zu lassen, weil so ein Stent innerhalb von Tagen "zugehen" könnte.

Er klärte dann dies für mich ab, dass ich als "Bluter" operiert werden müsste. (Schlachthaus-OP, persönliche Anmerkung von mir).

Kürzlich erfuhr ich auch von einem Rentenberater (der DRV und Regionalen Versicherung), dass die DRV Bund Renten auf unbestimmte Dauer nicht mehr überprüft. Wäre zwar möglich, sie mach es aber nicht. Ich vermute, dass sie da auf ihre Gutachter vertrauen, wenn diese im Gutachten erwähnen, dass in Zukunft keine Besserung mehr zu erwarten ist. Für einen Teil der Krankheiten kann man dies durchaus voraussagen, bzw. ist "so sicher, wie das Amen in der Kirche".


Es interessiert niemanden was du so alles zusammen phantasierst.

Frechheit! Das ist die reine Wahrheit, ich bin wirklich schwer betroffen. Ohne meinen Rentenberater hätte ich trotzdem keine EM-Rente erhalten

von
Freiberuflicher Rentenberater

Zitiert von: Herz1952

Frechheit! Das ist die reine Wahrheit, ich bin wirklich schwer betroffen. Ohne meinen Rentenberater hätte ich trotzdem keine EM-Rente erhalten

Zur reinen Wahrheit gehört aber auch, das die allermeisten Gutachter seriös arbeiten und dass die allermeisten Reha-/Rentenverfahren völlig unproblematisch verlaufen.

Es gehört auch zur Wahrheit, dass sich nahezu jeder Antragssteller, dessen Reha-/Rentenantrag abgelehnt wurde, ungerecht behandelt fühlt und den Gutachtern die Schuld dafür in die Schuhe schiebt.
Wenn die erhoffte Reha oder Rente nicht bewilligt wird, muss der Gutachter natürlich "Mist" geschrieben haben. Woran sollte das denn wohl sonst liegen? (Ironie off!)

Ich wünsche trotzdem ein schönes Wochenende!

von
Herz1952

Wenn die erhoffte Reha oder Rente nicht bewilligt wird, muss der Gutachter natürlich "Mist" geschrieben haben. Woran sollte das denn wohl sonst liegen? (Ironie off!)

Ich wünsche trotzdem ein schönes Wochenende!
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Witzig! Genau das sind auch meine Worte.

Ein Freiberuflicher Rentenberater ist enorm wichtig, um gegen unsere korrupten Politiker, Krankenkassen und Rentenversicherungen vorzugehen

von
Herz1952

@Freiberuflicher Rentenberater,

Sie sind auf meinen "Doppelgänger" hereingefallen. Mein letzter Originalbeitrag stammt vom 28.04.16/14.17 Uhr.

Ihnen auch ein schönes Wochenende.