Gutachter trotz eindeutigetr Diagnose.

von
bärbel

Habe heute ein Schreiben von der LVA bekommen . Werde zu einen Gutachtertermin eingeladen.
Obwohl ich einige Woche in einer Psychosomatischen Klinik verbracht habe und die Diagnose eindeutig im Entlassungsbericht erwähnt wurde. Nun frage ich mich wie ein Gutacher der mich nur kurz sieht , meine Krankheit besser beurteilen soll als die Ärzte in der Klinik.

von
Onkel Otto

Zitiert von: bärbel

Habe heute ein Schreiben von der LVA bekommen . Werde zu einen Gutachtertermin eingeladen.
Obwohl ich einige Woche in einer Psychosomatischen Klinik verbracht habe und die Diagnose eindeutig im Entlassungsbericht erwähnt wurde. Nun frage ich mich wie ein Gutacher der mich nur kurz sieht , meine Krankheit besser beurteilen soll als die Ärzte in der Klinik.

Welche Gründe die weitere Begutachtung veranlassen,kann Ihnen im Forum kein Mensch sagen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Bärbel,

dem sozialärztlichen Dienst des Rentenversicherungsträgers liegt natürlich der Entlassungsbericht vor.

Vielleicht liegt darin auch die erneute Vorladung begründet. Der zuständige Begutachter möchte sich aufgrund des Berichtes ein eigenes Bild (evtl. sieht er darin einige Unstimmigkeiten) machen.

Warum tatsächlich die Begutachtung erforderlich ist, können nur Sie in einem persönlichen Gespräch mit dem Begutachter klären; alles andere sind nur Spekulationen.

von
bärbel

Vielen Dank für die Beantwortung.

von
Hans

evtl. Unstimmigkeiten?
Nun, ich möchte nicht unverschämt erscheinen, jedoch, sind die Einladungen zur Begutachtung doch sehr häufig. Auch trotz eindeutiger Gutachten.
Genauso erlebe ich es leider auch und damit verbunden, sogar nachweislich Falschdarstellungen. Schade !
Ich frage mich, ob wirklich alle Gutachten , Atteste von Ärzten immer alle überüfungswürdig sind?!?
Sogar trotz Freigabe R210 etc, nehmen DRV keinen Kontakt mit den behandelnden Ärzten oder Amtsärzten auf. WARUM?
Auch Mehrfachuntersuchen, Doppeluntersuchen sind die Regel obwohl nicht zulässig. Auch hier sehr schade.
Die Betroffenen werden schon hin und her geworfen.
Es heisst doch auch im SGB, dass vorliegende eindeutig erfasste Gutachten, Atteste im Verfahren zu berücksichtigen sind.
Was ist dann unklar?
Kaum nachvollziehbar, leider.
Und, welcher Arzt riskiert denn heute noch falsche Gutachten und Atteste?
Vielmehr geht es doch um den Gesamtaufwand , den der Versicherer auf Dauer leisten müsste.
Ich finde, für alle Seiten nicht befriedigend.
Schafft nur Streit.
Hm... wie wurde mir gesagt: Auch wenn es um die medz. Überprüng geht, letztendlich ist es eine juristiche Entscheidung ob EU oder nicht.
Unterscheidet sich nicht wesentlich von den privaten Versicherer.

Wer diesen Weg der Beantragung geht, macht Ihn schwren Herzens, nicht aus Spass.