Gutachter und Patient

von
Jason

übrigens dieter nuhr und die anderen die nicht zu ertragen sind - da sind sie gut aufgehoben. eine schublade!

von
Unbekannt

@Jason

Sie argumentieren wie Politiker: Kritik von jeder Seite, aber selber keinen konstruktiven Lösungsansatz bieten!

Übrigens, der Gutachter bekommt nur € 25. Glauben Sie mir, bis er das Gutachten hat von seiner Sprechstundenhilfe hat ausfüllen lassen, sind die € 25 längst verpufft ist.

Es ist richtig, dass die DRV selbst entscheidet.

Wie hätten Sie es denn am Liebsten. Das Ihr eigener Arzt entscheidet?

von
Rosanna

Hallo Dickie,

weshalb Sie von diesem Arzt nicht behandelt werden dürfen, weiß ich nicht. Wenn er Sie überhaupt nicht behandeln dürfte, das könnte ich noch nachvollziehen. Weshalb er dies aber in einer Frist von 1 Jahr nicht darf, kann ich leider nicht nachvollziehen.

Erfolgte die Begutachtung im Rahmen eines Rentenantrags, eines Widerspruchs- bzw. Klageverfahrens? Bei letzterem könnte ich mir vorstellen, dass es damit zu tun hat, dass er Sie erst behandeln darf, wenn das Widerspruchs- oder Klageverfahren abgeschlossen ist. Denn ist dies nicht der Fall, wäre er bei einer erneuten gutachterlichen Äußerung oder Stellungnahme, auch vor Gericht, evtl. befangen.

Falls er das GA für ein laufendes Rentenverfahren erstellt hat, könnten Sie dem Arzt evtl. mitteilen, wie darüber entschieden wurde (Rentenbewilligung, auf Dauer, auf Zeit?). Vielleicht läßt sich dann vor Ablauf eines Jahres etwas machen.

Aber das sind reine Vermutungen von mir.

Wenn es Sie so brennend interessiert, können Sie doch den Arzt nach dem Grund für die 1-jährige Wartefrist fragen. Dann wissen Sie es genau.

Die Unterlagen wird er jedoch vermutlich nicht mehr haben. Denn da er Sie nicht behandelt, sondern nur das Gutachten für die DRV erstellt hat, gehen sämtliche Unterlagen an die DRV.

MfG Rosanna.

von
Dickie

Nun, dann werde ich nochmal fragen müssen, wie die Helferin darauf kommt. Es klang so, als sie das üblich. Kürzlich erzählte mir dazu ein Bekannter, dass es ihm bei einem anderen Facharzt mit der gleichen Begründung genauso erging, er musste deswegen notfallmäßig ins Krankenhaus.
Begutachtet wurde wegen von der KK veranlassten Rehaantrag.
Der Rehaantrag wurde abgelehnt, aber volle EM-Rente "auf Dauer" bewilligt. Widerspruch habe ich natürlich nicht eingelegt. Eine weitere Reha hätte ich zwar gut gefunden, aber wahrscheinlich ist mehr Ruhe im Moment tatsächlich wichtiger.

von
Realist

Es war ein weiser Entschluss, KEINEN Widerspruch einzulegen!

Der Bezug einer vollen EM-Rente schließt nämlich eine gleichzeitige medizinische Reha-Maßnahme aus. Schließlich hat eine solche Maßnahme den Zweck, eine bestehende Erwerbsminderung ganz oder teilweise zu beheben oder dem Eintritt einer Erwerbsminderung vorzubeugen. Anders ausgedrückt: Ist die Reha-Maßnahme erfolgreich, entfällt der Rentenanspruch ganz oder teilweise!