< content="">

Gutachterauswahl

von
Elisabeth

Im Antragsverfahren wurde aufgrund eines uralt Gutachtens (2005) meine Eu-Rente durch Aktenlage entschieden und alles abgeschrieben und dann abgeschmettert. Ich habe Widerspruch eingelegt und erreicht, das der ärztliche Dienst erneut entscheiden muss. Im Antragsverfahen haben die Ärzte schon 6 Monate für ihre Entscheidung gebraucht. Dauert es genau so lange. Die Warterei ist doch so furchtbar.
Ich habe der DRV Gutachter vorgeschlagen für meine Begutachtung, weil ich so eine seltene Erkrankung habe. Interessiert mein Vorschlag die DRV?

Experten-Antwort

Was die Sachbearbeitung Ihres Rententrägers vor Ort interessiert oder nicht, bzw. welche med. Unterlagen wichtig sind, kann ich aus der Ferne im anonymen Onlineforum nicht beurteilen (zumal ich Verwaltungsmensch und nicht Mediziner bin).

Ebensowenig kann ich einschätzen wie lange das Verfahren noch andauern wird.

Das ist einzelfallabhängig, insofern helfen auch Vermutungen wie lange es noch dauern könnte in der Praxis nicht weiter.

von
Kein Verwaltungsmensch

Liebe Elisabeth,
leider deutet die lange Wartezeit darauf hin, dass Ihrem Widerspruch nicht abgeholfen werden kann. In diesen Fällen werden die Widersprüche den Widerspruchsausschüssen vorgelegt, in denen je ein Vertreter der Verwaltung (in der Regel ein Volljurist) und jeweils ein Vertreter der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite vertreten ist. Da diese Ausschüsse nicht täglich tagen, kann es durchaus längere Zeit dauern, bis durch den Widerspruchsausschuss entschieden wurde. In der Regel folgen die Ausschüsse der Entscheidung der Verwaltung.
Gewissheit können Sie erlangen, wenn Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger anrufen und nachfragen.
MFG
Kein Verwaltungsmensch.

Experten-Antwort

Woraus schließen Sie, dass das WS Verfahren schon lange dauert?
Elisabeth hat nur die 6 monatige Dauer des Antragsverfahrens in ihrem Beitrag erwähnt :-))

von
Realist

Anstatt Gutachter vorzuschlagen, sollte Sie sich besser hieb- und stichfeste Befundunterlagen Ihrer behandelnden Ärzte besorgen, die Ihre Ansichten bekräftigen. Wenn die DRV jeden Wunsch-Gutachter akzeptieren müsste, dann gäbe es fast nur noch Frührentner in unserem schönen Sozialstaat.

(Mein Rentenverfahren hat übrigens satte zwei Jahre gedauert. Gut Ding will eben (manchmal) Weile haben!)

MfG

von
Elisabeth

Hallo Experte, mein Antragsverfaheren hat insgesamt 2 Jahre gedauert. Davon lag die Akte ein halbes Jahr beim ärztlichen Dienst.

von
Elisabeth

Hallo Realist, ich bin aufgrund eines einzigen schlecht begründeten Gutachtens aufgrund von Aktenlage abgeschmettert worden. Ich wusste doch gar nicht, dass diesen schlechte Gutachten mein Todesurteil ist.

von
befunde

Wenn sich die Entscheidung auf ein Uralt-Gutchten stützte, vermute ich mal, dass Sie keine aktelleren B efunde - von Ärzten Ihrer Wahl - vorgelegt wurden.
Ich nehme an, Ihre Vorschläge zum Gutachter Ihrer Wahl sind irrelevant.

von
Elisabeth

Danke Befunde, ich habe auch schon befürchtet, zum Gutachter Heinz-Horst aus der hintersten Provinz geschickt zu werden. Was noch lustiger wäre, dass die DRV mich von ihren angestellten Gutachtern begutachten lässt.

von
Warum

Wie kommen SIe auf die völlig aus der Luft gegriffene , durch nichts und wieder nichts begründete Ansicht dass Gutachter die Angestellte der DRV wären, weniger objektiv wären ?

von
Elisabeth

Warum, wenn das mal alles so einfach wäre. Ich bin in einer Therapie. Die Therapeutin meint, dass sie überhaupt nicht befugt sei, mir irgendwelche Bescheinigungen auszustellen. Sie wollte mich zu einem Experten schicken. Der ist zwar ein Experte für die die Erkrankung ganz allgemein, aber einfach auf meine Untergruppe nicht spezialisiert. Außerdem sagte meine Therapeutin, dass der auch keine Bescheinigungen ausstellt. Weißt du, als einfacher Mensch blickt man einfach nicht durch den Kompetenzen-Dschungel der Behörden.

von
Jupp

Ihre Therapeutin ist entweder schlicht und einfach zu faul ihnen eine Bescheinigung auzustellen weil dies Arbeit verursacht oder will Geld dafür - von Ihnen ! - sehen.

Das hat mit &#34; befugt &#34; sein oder nicht überhaupt nichts zu tun !

Jeder Therapeut der eine Ausbildung absolviert hat, kann eine Bescheinigung für was und wen auch immer ausstellen.

Inwieweit so eine
&#34; Bescheinigung &#34; natürlich dann von anderen ( vor allem der RV ) anerkannt oder berückichtigt wird, steht natürlich auf einen völlig anderen Blatt...

Sie lassen Sich aber auch offensichtlich alles mögliche von der Frau erzählen und glauben das dann auch noch...

Wenn Sie lt. eigener Aussage für eine Ausstellung einer Bescheinigung nicht &#34; befugt &#34; sei, würde ich mich mal hinterfragen, ob diese Therapeutin überhaupt
&#34; befugt &#34; ist , mich fachlich und vor allem auch qualifiziert zu behandeln.

Offensichtlich scheint ihre Therapeutin mit ihrem
&#34; Latein &#34; bei ihnen am Ende zu sein, weil die Sie ja auch jetzt an einen anderen
&#34; Experten &#34; abschieben - äh vermitteln will.

von
Gutachter-Hinterfrager

Chapeau @Jupp!
5 von 6 möglichen Punkten von mir!
Das wird es wohl auch sein, wie von Ihnen geschildert. Das abschieben von Patienten hat Traditon in der Abgreif-Branche.

von
El

Danke Jupp, meine bewilligte Anzahl von Sitzungen läuft am 1. 12. aus. Kennst du ein Gesetz, dass ich sie nageln kann?

von
uwe

Wenn der zur Therapeutin überweisende Arzt einen Therapiebericht anfordert ??

von
Auskenner

Wenn Sie per Überweisung ihres z.b. Hausarztes zu der Therapeutin gegangen sind, ist die Therapeutin dem überweisenden Arzt quartalsweise Berichtspflichtig und zwar ohne wenn und aber !

Zu Ende eines jeden Behandlungsquartals ist ein entsprechender Bericht über die in dem Quartal durchgeführten Behandungen sowie dem dann aktuellem Stand der Behandlung dem überweisenden Arzt gegenüber abzugeben.

Auch ist ja z.b. zu Beginn /Weiterführung / Verlängerung einer Psychotherapie jeweils ein Genehmigungsverfahren bei der Krankenkasse zu durchlaufen, wo der behandelnde Therapeut jeweils
die geplante Therapie begründen und den aktuellen Zustand des Patienten detailiert schildern muss - damit überhaupt die Therapie durch die Krankenkasse genehmigt und bezahlt wird !

Also es müssten somit eigentlich bereits diverse ärztlich-therapeutische Berichte vorliegen.

Lassen Sie sich diese von ihrer Therapeutin oder ihrem Hausarzt in Kopie aushändigen.

Zum Ende einer jeden Therapie macht ein korrekter Therapeut dann natürlich auch einen entsprechenden Abschlussbericht und lässt diesen den überweisenden Arzt auch zukommen.

Ich würde an ihrer Stelle darauf am Ende der Therapie auf jeden Fall bestehen., das so ein Abschlussbericht angefertigt wird !

von
Elisabeth

Die Gewaltopferambulanz hat keine Kassenzulassung. Die werden nach dem (OEG = Opferentschädigungsgesetz) für 5 Sitzungen bezahlt. Alles Weitere muss dann die Stadt zahlen und die zahlt ungern. Deshalb soll ich mir nun einen neuen Therapeuten suchen. Einen Therapeuten mit Kassenzulassung habe ich leider nicht gefunden. Deshalb gibt es auch keine überweisungvom HA

von
Auskenner

Dann wüdfe ich ihnen aber dringend empfehlen - hätte eigentlich schon lange geschehen müssen ! - sich in
fachärztliche Behandlung zu begeben.

Ob Sie mit nur 5 Sitzungen
- das erscheint mir sehr sehr wenig ... - adäquat behandelt werden können, kann man sicher anzweifeln.

Kenne mich zwar mit einer
&#34; Gewaltopferambulanz &#34; nicht aus, denke aber das es da auch andere - vielleicht bessere - Behandlungsmöglichkeiten in Spezialkliniken ( ambulant oder stationär ) gibt.

Da würde dann auch auf jeden Fall die gesetzliche Krankenkasse zahlen und Sie bekommen dann auch ihre gewünschten Berichte.

Alles Gute für Sie.

von
u

auch von dieser Gewaltopferambulanz würde ich , schriftlich (!!) einen Bericht anfordern. Die können doch nicht, wahrscheinlich von Spenden fiananziert, einfach so im Nix agieren.
Ja, ich würde dort schriftlich einen Bericht für den weiterbehandelnden Arzt anfordern und auf die Gründe für eine Nichtanfertigung warten und diese widerlegen.

von
Tschacka

Hallo Elisabeth,
ich vermute mal, dass Sie die Elisabeth sind, welche schon vor ein paar Tagen ähnliche Fragen gestellt hat?

Als nochmal meine Frage:
Ist die beantragte Rente aufgrund fehelender versicherungsrechtlicher Voraussetzungen abgelehnt worden???
Wovon haben Sie in den letzten Jahren gelebt?
Wurden Beiträge zur RV gezahlt?

Wenn die o.g. Voraussetzungen erfüllt sind und die RV abgelehnt hat, weil Sie noch &#34;einsetzbar&#34; sind, dann rate ich Ihnen wie auch schon die anderen User hier, sich in medizinische /fachliche Behandlung zu begeben!!!

Die Gewaltopferfürsorge ist sicherlich hilfreich, aber das reicht der Rv eben nicht aus. Die brauchen fachärztliche Gutachten/Befundberichte etc.
Waren Sie aufgrund Ihrer &#34;Krankheit&#34; in einer REHA/Krankenhaus? Gibt es da vielleicht noch Unterlagen drüber?

Ich wünsche Ihnen alles Gute
Tschacka