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Experten-Antwort

Gutachtertermin Depression - Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

von Barbara26.08.2021 | 13:36
6872 Ansichten
34 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, Siehe hier hat in einem Beitrag geschrieben: "Aaaaaber z.B auch eine bereits 'leichte' Depression dazu führen kann, dass man nicht mehr in der Lage ist, tatsächlich seinen Lebensunterhalt durch regelmäßiges arbeiten zu erwerben." Meine Fage: Dann bei mittelschwerer Depression, mit starker Antriebsstörung erst Recht Erwerbsminderungsrente? Entsprechende Facharztdiagnose liegt vor. Wie überprüft ein DRV Gutachter die starke Antriebsstörung und die Depression? Wie ist bei euch Betroffenen die Untersuchung abgelaufen? Wie lange hat die Untersuchung gedauert? War der Gutachter lieb (habe auch eine generalisierte Angststörung F41.1 G)? Ich hoffe auf Erfahrungsberichte von Betroffenen und Antworten von DRV-Gutachterexperten.

Antworten vom Expertenteam

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

4
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Barbara,

im Rahmen der Betreuung des Expertenforums sind keine Rentengutacher beteiligt. Somit verfügen wir nicht über Erfahrungen in diesem Bereich.

Moderation · 2Ihre Vorsorge

Liebe User,

ich habe einige nicht sachdienliche Einträge gelöscht,

Ihr Admin

Moderation · 3Ihre Vorsorge

Liebe User,

wieder musste ich einige unsachliche Einträge löschen. Ich hoffe, ich muss den Thread nicht für Neueinträge sperren ...

Ein friedliches Wochenende.

Ihr Admin

Moderation · 4Ihre Vorsorge

... und ich muss es doch. Der Lösch-Aufwand für diesen Thread übersteigt den Erkenntnisgewinn.

Der Beitrag ist für Neueinträge gesperrt.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Viele Grüße

Ihr Admin

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

30 Antworten

Oh Mannam 26.08.2021 | 13:54
DRV-Gutachter(-experten) antworten nicht hier im Forum! Ob Ihnen Erfahrungswerte anderer nutzen, sei mal dahingestellt. Hier kann jeder irgendetwas schreiben, ohne Anspruch auf den Wahrheitsgehalt.
Hinweisam 26.08.2021 | 14:01
Wie immer kommt wahrscheinlich wieder das Standardgemecker, ob so eine Frage gestellt werden darf und was sie dem Fragensteller bringt. Noch mal: es ist allein Sache des Fragestellers, was er wissen will. Die Frage lautet nicht, ob eine Erlaubnis erteilt wird, Erfahrungen zu erbitten. Warum diese interessant sind, geht niemanden etwas an. Lieber Fragesteller: bitte ignorieren sie den Shitstorm, der bald auf Sie niedergehen wird.
Walloam 26.08.2021 | 14:35
Wenn sie Erfahrungswerte suchen, dann empfehle ich ihnen das Forum krank ohne Rente. Da können sie wochenlang dokumentierte Beantragungs-Fälle lesen und was Gutachter so machen. Depressionen sind da auch häufig dabei. Ist natürlich viel Arbeit sich selbst ein Bild zu machen.
Schadeam 26.08.2021 | 14:46
DRV Gutachtensexperten haben in diesem Forum wohl noch nie gepostet, zumindest hat sich noch niemand der "Hobbyexperten" als DRV Arzt geoutet. Grins. Klar Sie dürfen hier alles fragen, aber was bringen Ihnen antwortet wie: Heinz aus Kassel bekommt wg Depression und Rücken seine Rente Frieda aus Münschen hat psychische Probleme und bekommt keine Rente Hermann aus Stuttgart wurde vom Gutachter wertschätzend behandelt, bekam aber die Rente abgelehnt. Roswitha aus Hameln wurde vom Gutachter nicht ernst genommen, bekam aber die Rente bewilligt. Vorallem aus deshalb weil in Foren häufig negative Meldungen kommen, dürfte sich Ihr persönlicher Erkenntnisgewinn aus solcherlei Berichten sehr in Grenzen halten. Aber vielleicht hilft es Ihnen auch zu wissen, dass Trude aus Hannover mit ähnlicher Syptomatik nach Lourdes gepilgert ist und seither als geheilt gilt?
@Hinweis und @Oh Frauam 26.08.2021 | 16:54
Wo bleiben denn die Antworten der Gutachter und der Menschen mit Ihren Erfahrungswerten? Ist wohl doch etwas daran, dass derartige Fragen in einem Forum nicht beantwortet werden können, auch wenn einige Besserwisser wie Sie hier die Gutmenschen sein wollen, was aber leider niemandem hilft.
Peter T.am 26.08.2021 | 17:13
Alleine schon die Frage ist nicht viel wert, sorry. Schwere Antriebsstörung, dies ist eine subjektive Ansicht des Betroffenen. Genauso wie viele sich für erwerbsgemindert halten. Aber das Gutachten kann da eine ganz andere Ansicht vertreten. Und auch hier gilt, wie viel an Therapien wurden schon genutzt/versucht ect ect. Und glauben Sie mir, nur weil Emma aus München eine EMR erhalten hat, muss es Britta aus Berlin nicht bekommen, weil der Gutachter/ÄD ect es anders bewerten. Und keine Krankheit/Behinderung ist gleich, nur weil die Diagnose so lautet, denn (ich wiederhole mich gern) es kommt auf die Einschränkungen an...
Walloam 26.08.2021 | 17:37
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Ich stimme Ihnen zu, dass bei derselben Diagnose es durchaus sein kann, dass es manchmal zur EM Rente führt und manchmal nicht. Die Gutachten sind auch zum Teil eine Glückssache. Dennoch kann man eine Tendenz erkennen. Ich behaupte das schwere Depressionen öfter zu einer Rente führen als leichte. Die Einschränkungen sind schon in den Schweregraden enthalten. Diese Tendenz vermitteln Erfahrungswerte, darum geht es hier und nicht um die definitive Zusage eine Rente bei gewissen Symptomen.
Walloam 26.08.2021 | 18:17
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Sorry, das ist einfach albern zu behaupten, dass man aus dem Schweregrad einer Depression keine Tendenz zur Rentenwahrschweinlichkeit ableiten kann. Ich behaupte z.B. mit leichten Depressionen hat man so gut wie keine Chance. Einfach aus dem Grund, weil ich noch keinen solchen Fall gelesen habe. Statistik !
Peter T.am 26.08.2021 | 17:47
Auch bei schweren Depressionen kann man nicht allgemein sein. Depressionen haben zumeist einen Grund. Der kommt oftmals schon von viel früher, als man denkt. Solche Dinge sind auch mit zu betrachten, da auch sie Einfluss auf Therapie, Dauer usw haben. Auch gerade körperliche Symptome und Schmerzen sind zu betrachten. Daher kann man keinen Nutzen aus einer Statistik ziehen, egal wie oft sie noch Fragen...
Röhricham 26.08.2021 | 17:48
Tut das Not, dass das hier so rumoxidiert?
Peter T.am 26.08.2021 | 18:50
Dann haben Sie doch für sich eine Antwort/Statistik. Mit leichter nein, mit schwerer eher/vielleicht/bestimmt ja. Wenn Ihnen das etwas nützt, bitte sehr.
Janaam 26.08.2021 | 20:59
Ich hatte schonmal eine einstündige, aber auch eine achtstündige Begutachtung. Ich musste immer verschiedene Fragebögen ausfüllen. Es gab immer eine einfache körperliche Untersuchung. Von total nett, bis offen ablehnend und unverschämt war alles dabei. Ich musste Fragen im persönlichen Gespräch beantworten. Seit wann, wie es sich auswirkt. Gezielte Frage, wie es mit xy ist. Krankengeschichte, auch ausserhalb dessen, um was es geht. Familiäres Umfeld. Und und und.
Walloam 26.08.2021 | 20:41
Auch bei schweren Depressionen kann man nicht allgemein sein. Depressionen haben zumeist einen Grund.
Ich habe wegen schweren Depressionen Erwerbsminderungsrente bekommen. Nach dem Grund hat der Gutachter mich nicht gefragt.
Da haben die Gutachter vermutlich keine Zeit zu, ist ja auch keine Psychtherapiestunde. Ich glaube, die kriegen 130 Euro pro DRV Gutachten, dass muss also Ruck Zuck gehen. Vermutlich hat Peter T. eine idealisierte Vorstellung davon.
Walloam 26.08.2021 | 21:47
Eine 8 stündige Begutachtung bei einem DRV (!) Gutachter glaube ich ihnen auch nicht. Vielleicht beim Sozialgericht. Gehört habe ich selber von 15 min bis zu 2 Stunden. Schnitt vielleicht 1 Stunde.
Uschiam 26.08.2021 | 22:28
Ich hatte schonmal eine einstündige, aber auch eine achtstündige Begutachtung. Und und und.
Auch eine achtstündige?? Begutachtung? Mit zwei GV´s mit Pause dazwischen?
Was sind GV´s?
WEMREam 05.11.2021 | 13:06
Hallo Barbara, es gibt eine Studie WEMRE von der Humboldt . Da finden Sie vielleicht einige Antworten. Alles Gute
Janaam 05.11.2021 | 16:32
Es waren 8 Stunden. Natürlich waren da auch Pausen dabei. Aber ich war 8 Stunden in der Praxis. Verschiedene Räume, Untersuchungen, Gespräche. Da ich 8 Stunden total unverschämt fand, ich war fix und ferig, habe ich es auch der DRV gemeldet. Ein weiterer Mann war ebenfalls dort und ist nach 6 Stunden wutentbrannt gegangen.
Frau S.am 05.11.2021 | 17:18
Hallo, wo ist der Beitrag von Siehe hier zum nachlesen? <<<<<<"Aaaaaber z.B auch eine bereits 'leichte' Depression dazu führen kann, dass man nicht mehr in der Lage ist, tatsächlich seinen Lebensunterhalt durch regelmäßiges arbeiten zu erwerben."<<<<<< Es gibt also bereits bei leichter Depression die Erwerbsminderungsrente (wenn man nicht mehr in der Lage ist, tatsächlich seinen Lebensunterhalt durch regelmäßiges arbeiten zu erwerben)?? Wie läuft eine Depressions-Begutachtung KONKRET ab?? Bei welchen weiteren Psycho-Krankheiten gibt es Erwerbsminderungsrente?? Wie viel Geld erhält der Gutachter, für die Begutachtung von der DRV?
Janaam 05.11.2021 | 16:35
Übrigens war ich erst im Sommer mit meinem Kind zu einem Gutachtertermin. 5 Stunden Mit einem Kind, ohne Pause von einer Untersuchung zur nächsten, ist ebenfalls heftig.
Janaam 05.11.2021 | 19:49
Bei mir war jede Begutachtung anders. Es gibt da keinen festen Ablauf.
Siehe hieram 06.11.2021 | 09:19
Hier ist der komplette Beitrag, aus dem ein Satz von mir aus dem Zusammenhang heraus gerissen zitiert wurde https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/detail/6-stunde… Es gibt diverse 'Leitlinien', wonach Gutachter die verschiedenen Stufen einer Depression einschätzen können. Und es gibt auch diverse Leitfäden, die Gutachter erhalten, um dann Ihren Bericht nach einem vorgegebenen Schema zu schreiben, damit er für die weiterbearbeitenden Stellen übersichtlich bleibt. Das kann man alles im Internet finden. Nichts davon aber ist tatsächlich hilfreich, wenn man nicht zunächst überhaupt einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellt, weil man eben selbst (und auch die behandelnden Ärzte) der Meinung ist, die Erwerbsfähigkeit ist gefährdet oder bereits gemindert. Und wenn Betroffene gerade deshalb einen Antrag nicht stellen, weil sie Angst davor haben, was dann auf sie zukommt, sollten sie das bitte mit den behandelnden Therapeuten besprechen, die auch bei der Antragstellung helfen. Dieses lange nachfragen nach 'wie geht das, was macht der, wie lange dauert das, was muss ich anziehen, welche Tabletten darf ich vorher nehmen oder weglassen, fragt der auch wegen meiner Rückenbeschwerden etc. etc.' ist eine gerade bei dieser Krankheit typische Vermeidungstaktik, um keine Entscheidung fällen zu müssen und sich also lieber eine Erklärung sucht, weshalb man sich dann erst Recht nicht entscheiden kann. Und wer nun sauer auf mich ist, weil ich das so deutlich sage, soll das bitte tatsächlich mit seinem Therapeuten thematisieren. Also Antrag auf EM-Rente stellen und Ergebnis abwarten! Viel Erfolg und alles Gute!
Walloam 06.11.2021 | 14:23
Der Gutachter bekommt 130 Euro ohne Schreibkram für die Begutachtung. Ich glaube an keine 6 oder 8 stündige Begutachtung in nur einem Fachgebiet.
Siehe hier ist tollam 06.11.2021 | 15:17
Und Sie schreiben einen kurzen Text, der auch noch fehlerhaft ist. Die Texte von Siehe hier sind stets "Messer scharf auf dem Punkt", ausführlich, empathisch UND rechtssicher! Danke (!) liebe/r Siehe hier für Ihre vielen hilfreichen Antworten. Es ist schön, dass Sie sich im Forum so oft engagieren :-)
DTHam 06.11.2021 | 16:03
Zitat von Siehe hier ist toll anzeigenausblenden
Kann ich nur voll bestätigen und unterstützen. Sein Engagement hier in diesem Forum ist gar nicht hoch genug zu würdigen, auch bezogen auf die persönliche Zeit, die er opfert, um Hilfe - und Fragesuchenden hier eine fachgerechte und kompetente Antwort zu geben. Aber das können speziell die User nicht verstehen, die sich gerne mit unverschämten Beiträgen und Antworten hier im Forum schmücken und es auch noch witzig finden auf die verschiedensten Fragen der Hilfesuchenden hier entsprechend User Namen wählen wie z.B "im Kreis drehen" "Fragen über Fragen" etc...
Siehe hieram 06.11.2021 | 16:17
Danke für die (auch positiven!) Rückmeldungen. Ich möchte aber daran erinnern, dass es hier nicht um mich geht, sondern jemand wissen wollte, ob man eher mit einer leichten oder einer schweren Depression eine EM-Rente erhält und wie kompliziert dafür die unterschiedlichen Begutachtungen sind. Dazu wurde ein Satz von mir zitiert, der von mir in einem gänzlich anderen Zusammenhang geäußert wurde. Das wollte ich klarstellen. Und auch, dass man einen Antrag stellen sollte, wenn man meint, man ist erwerbsgemindert. Und dann nicht erst langwierig Erfahrungen anderer recherchiert und die eigentliche Antragstellung herausschiebt. Denn in der Zeit kann der Antrag bereits bearbeitet werden und dann bekommt man die Entscheidung, die IMMER eine Einzelfallentscheidung ist. Allen ein schönes (Rest)Wochenende!
EMRentneram 06.11.2021 | 19:46
Schon wieder. Die Aussage man solle einen Antrag stellen, dann ist man schlauer, hat einfach 0 Inhalt. Und ich kann das auch noch viel kürzer fassen.
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