Halbweisenrente und Honorarvertrag

von
Daniel

Hallo,

ich hoffe, diese Frage wurde hier bisher nicht gestellt. Ich habe dazu zumindest nichts gefunden. Ich bin Student und arbeite nebenbei als Honorarkraft im sozialen Bereich. Da mein Einkommen dabei unterhalb von 8000 Euro jährlich liegt,
liege ich unterhalb des steuerlichen Freibetrags und musste daher meine Tätigkeit nicht beim Finanzamt anmelden (zumindest laut meiner Arbeitsstelle). Nach Abzug der 40% würden noch 4800 Euro bleiben. Auf 12 Monate verteilt wären dies exakt 400 Euro. Somit würde ich den Freibetrag nicht überschreiten. Meine Beraterin sagt aber, dass sie bei mir die 40% nicht abziehen könne, sondern mein gesamtes Einkommen berücksichtigen müsste. Ist das richtig? Und wenn ja, warum?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

von
-/-

Seite 8 und 9 der folgenden Broschüre http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/276064/publicationFile/53029/ZuT_2013_1a.pdf bzw. die dort geannten Fundstellen im SGB VI ...

Experten-Antwort

Das aus selbständiger Tätigkeit erzielte Arbeitseinkommen ist bei der Einkommensanrechnung pauschal um 39,8 % zu kürzen –siehe folgender Link: http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB4_18BR9.2.1.2 . Anhand des geschilderten Sachverhalts müsste Ihr Einkommen unter dem erlaubten Freibetrag (zur Zeit 495,26 Euro) liegen. Im übrigen sollte doch die Unklarheit sehr wohl mit Ihrer Beraterin besprochen bzw. aus der Welt geschafft werden. Als Resultat müsste man zum gleichen Ergebnis kommen.