Haushaltshilfe als Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben

von
TCK

Zitiert von: JustMe

[quote=2]
Hallo JustMe,

Somit zahlt die Rentenversicherung also lieber den vollen EM-Satz und verzichtet somit auf meine Einzahlungen aus der bestehenden Berufstätigkeit, als mir quasi als "Hilfe für meine Berufstätigkeit" eine Haushaltshilfe zu gewähren. Interessant, denn letzteres wäre die günstigere Möglichkeit gewesen. Aber dann führe ich eben meinen Haushalt wieder selbst, gehe nicht mehr arbeiten, zahle nicht mehr in die Sozialkassen ein und kassiere statt dessen die volle EM. Wo bleibt da die Logik???

Hallo JustMe,

Sie unterliegen einen fatalen Irrtum.

Fakt ist: Wer eine zumutbare (Teilzeit)- Beschäftigung freiwillig aufgibt (Hausarbeit/Kindererziehung ist kein rechtfertigender Grund) erhält allein deshalb keine volle Rente wegen Erwerbsminderung!!

Damit ist wieder alles logisch !

von
JustMe

Ich gebe meinen Job ja nicht auf, aber ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag (mit ggf. einer Option auf Unbefristung). Sollte ich den Vertrag also nicht verlängern lassen oder nicht verlängert bekommen und dann keinen Teilzeitjob bekommen, stünde mir ja die volle EM-Rente zu!

von
B´son

Hallo JustMe,

ich finde Ihren Gedankengang ehrlich gesagt garnicht soo abwegig wie meine Vorschreiber.
Eine Haushaltshilfe im eigentlichen Sinn wird Ihnen sicherlich nicht genehmigt, ich könnte mir jedoch unter Umständen vorstellen, dass im Rahmen des "persönlichen Budgets" eventuell (das ist leider nicht so ganz meikn Spezialgebiet ;) eher etwas "machbar" wäre.

Und an meine Vorrschreiber : Wenn hier jemand eine Frage stellt, egal wie "dumm" sie aus "Experten"-Sicht auch sein mag, so kann man diesem trotzdem eine einigermaßen vernünftige Antwort geben ohne gleich persönlich zu werden.

von
JustMe

Zitiert von: B´son

Hallo JustMe,

ich finde Ihren Gedankengang ehrlich gesagt garnicht soo abwegig wie meine Vorschreiber.
Eine Haushaltshilfe im eigentlichen Sinn wird Ihnen sicherlich nicht genehmigt, ich könnte mir jedoch unter Umständen vorstellen, dass im Rahmen des "persönlichen Budgets" eventuell (das ist leider nicht so ganz meikn Spezialgebiet ;) eher etwas "machbar" wäre.

Und an meine Vorrschreiber : Wenn hier jemand eine Frage stellt, egal wie "dumm" sie aus "Experten"-Sicht auch sein mag, so kann man diesem trotzdem eine einigermaßen vernünftige Antwort geben ohne gleich persönlich zu werden.

Vielen Dank! Hier scheint endlich mal jemand verstanden zu haben, worum es mir geht. Schließlich erhält ein Sehbehinderter auch ggf. am Arbeitsplatz einen "Zuarbeiter", der ihm vorliest, weil er es eben selbst nicht kann. Ich benötige diese Hilfe eben nicht am Arbeitsplatz im Büro, sondern zu Hause. Die Idee, es zuerst mal über die DRV zu versuchen stammt von meiner Beraterin beim Integrationsfachdienst. Auch diese hatte schon in Erwägung gezogen, diese "Hilfe" ggf. als persönliches Budget zu beantragen.

Schön, dass es hier offensichtlich auch Menschen gibt, die einen nicht direkt verurteilen, nur weil man eine etwas andere Hilfe als die Standardhilfe benötigt!