Hilfe bei Widersprüchen

von
Elisabeth

Gibt es von der DRV Beratung, wenn ein Widerspruch ansteht?

von
Auskenner

Sicher können Sie sich auch von der DRV wegen eines Widerspruches beraten lassen oder Fragen dazu stellen.

Persönlich halte ich aber eine Beratung beim VDK/SoVD oder einem Fachwanlt für Sozialrecht für weitaus angebrachter und vor allem für Erfolg versprechender.

Ob Sie von derjenigen Institutiuon (also der DRV) gegen die Sie per Widerspruch und dann vielleicht sogar später noch vorm Sozialgericht mit einer Klage vorgehen, eine "neutrale" Beratung erhalten, kann man ja zumindest anzweifeln..

Insofern dürfte sich ihre Frage eigentlich von selbst beantworten.

von
Wolfgang

Hallo Elisabeth,

grundsätzlich ja auch - auch wenn es der 'eigene Laden' ist gegen den es geht, erhalten Sie umfassende Hilfe/Beratung. Sie können natürlich auch eine neutrale Stelle (Rathaus/Versicherungsamt) aufsuchen, oder Verbände (VdK, Sozialverband) einschalten. Am Rande auch erwähnt: private Rentenberater (rechnen aber nach Anwaltsgebühren ab).

Versuchen Sie es mit den beiden erstgenannten Stellen (kostenfrei) und oft führt das schon zum Ergebnis.

Gruß
w.

von
Elisabeth

Ich habe den VdK angemailt und denen den Ablehnungsbescheid als Dateianhang zu gesendet. Heute erhielt ich Nachricht, dass man mich nicht beraten könnte und ich zur Geschäftsstelle soll. Was die dort mehr wissen ist für mich völlig unerfindlich (mehr als den Ablehnungsbescheid habe ich nicht). Ich brauche einfach gute Gründe für den Widerspruch.

von
-_-

Das Verhalten des VdK kann hier nicht beurteilt werden. Die Einreichung per E-Mail halte ich persönlich aber für ungeeignet.

Rufen Sie die örtlich zuständige Geschäftsstelle des VdK an und erkundigen Sie sich bzw. vereinbaren Sie einen Termin.

Wenn Fristablauf droht, können Sie zunächst nur zu Fristwahrung selbst Widerspruch erheben und die Begründung später noch vom VdK nachholen lassen.

Bei den Auskunfts- und Beratungsstellen können Sie den Widerspruch schriftlich oder zur Niederschrift einreichen. Lassen Sie sich ein Duplikat mit dem Eingangsstempel aushändigen. So sparen Sie das Porto für Einschreiben/Rückschein. Auch jede andere inländische Behörde oder die deutschen Auslandsvertretungen können den Widerspruch entgegennehmen und den Eingang bestätigen (z. B. Stadt- oder Gemeindeverwaltung).

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von
Auskenner

Sie können doch dem VDK nicht einfach nur den Ablehnungsbescheid mailen
und dann erwarten, das die Leute dann- ohne überhaupt ihre Erkrankungen , Probleme, Einschränkungen und Sie persönlich zu kennen - dann eine fundierte Widerspruchsgründung verfassen.

Meinen Sie nicht, das Sie da ein bischen viel verlagen ?

Ein bischen mehr Eigeninitiatve von IHNEN ist da aber schon erforderlich....

Der VDK möchte mit ihnen in einem persönlichen Gespräch
- und nur damit geht so etwas ! - Fragen zu ihrem Krankheitsverlauf, den bisherigen und aktuellen Behandlungen, den Einschränkungen ihrer Krankheit auf die Erwerbsfähigkeit etc. und zu ihrem EM-Antrag stellen, um überhaupt einen korrekten Widerspruch verfassen zu können.

Außerdem müssen Sie sicherlich vor Ort auch Unterschriften leisten, das z.b. der VDK Sie überhaupt gegenüber der RV vertreten darf , in ihrem Auftrag handelt und so weiter.

Nehmen Sie alle ärztlichen Unterlagen in Kopie mit die Sie vorliegen haben.

Das erleichtert den Leuten dort
ihre Arbeit.

Der VDK wird in jedem Fall aber erst mal ihre Akte bei der RV anfordern , um sich auch daraus einen Eindruck über die bei der RV vorliegenden ärztlichen Unterlagen und des bisherigen abgelaufenen Stand des Verfahrens zu verschaffen.
und daddurch zu ergründen warum man ihnen keine EM-Rente bewilligen will.

Aber die Sache im Detail schildern und warum und wieso Sie überhaupt meinen Erwerbsgemindert zu sein, müssen Sie schon selbst in einem persönlichen Gesräch beim VDK.

von
Wolfgang

Hallo Elisabeth,

> Ablehnungsbescheid (...)

WAS wurde überhaupt abgelehnt.

Gruß
w.

von
Tschacka

ich nehme mal an die beantragte EM-Rente wurde abgelehnt. Es gibt so einen ähnlichen Beitrag von Elisabeth vom 16.11.09 weiter hinten :)

Wäre schön, wenn @Elisabeth uns noch schreibt, warum die beantragte Rente tatsächlich abgelehnt wurde. Ich könnte mir auch vorstellen (anhand ihrer Beiträge), dass die 3/5 Belegung fehlt!

LG
Tschacka

von
zustimm

Ich schließe mich Auskenner an. Was soll der Berater allein mit Ihrem Bescheid? Es sei denn, er kennt Ihre Unterlagen gut.
Sind Sie überhaupt schon Mitglied dort?

von
Elisabeth

Hat jemand von euch einen Widerspruch mit dem Vdk durchgezogen. billig ist es ja.

von
Wolfgang

Hallo Tschacka,

das 'manche' aber auch nicht beim Thema bleiben können - wenn denn nick = nick, und durch Neu-Eintrag wieder in der selben Frage stochern ;-) ...und ggf. Verweis auf 'alte' Frage setzen könnten, statt mit Sparfrage Verwirrung stiften ...scheint so, als gibt es da einen Zusammenhang. Elisabeth wird es gern noch mal erläutern, WIE WAS WARUM - über allgemeine Frage zum WS muss man sich in diesem Fall dann wirklich nicht auslassen.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Wenden Sie sich so schnell wie möglich an die Auskunfts- und Beratungsstelle des Rentenversicherungsträgers und lassen sie sich dort einmal die Gründe der Ablehnung erklären. Häufig kann man dabei mögliche Bedenken ausräumen. Wenn Sie die Ablehnung dann weiterhin nicht nachvollziehen können oder mit den Gründen nicht einverstanden sind bzw die Entscheidung überprüfen lassen wollen, sollten Sie umgehend vor Ort Ihren Widerspurch aufnehmen lassen. Sie können ihn dann schon begründen, sie können aber auch nur fristwahrend Widerspruch einlegen und die Begründung nachreichen. Achten Sie für diesen Fall aber darauf, dass die Widerspruchsfrist nicht verstreicht. Ist sie verstrichen, können Sie Ihre Interessen nur mit einem Überprüfungsantrag oder einem neuen Antrag weiter verfolgen.