Hochrechnung der letzten 3 Monate vor Rentenbeginn

von
Fastrentner

Wie werden die letzten 3 Monate vor dem Rentenbeginn hochgerechnet? Und entstehen mir dabei Nachteile?

von
DRV

Hier sind Vor- und Nachteile einer Hochrechnung gut erläutert:

https://rentenberater24.com/zahlen-und-daten/126-hochrechnung-entgelt-vor-rentenbeginn.html

von
Berater

Fazit:

Wer in den 12 Monaten des Hochrechnungszeitraums Sozialleitungen wie Krankengeld bezogen hat oder in den letzten 3 Monaten vor Rentenbeginn noch eine Einmalzahlung wie z.B. Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld erwartet, sollte auf eine Hochrechnung verzichten.
Allerdings nur, wenn er auch in der Lage ist, einen Monat ohne Rentenzahlung zu überbrücken, da immer die Gefahr besteht, dass der Arbeitgeber seine Meldung zu spät abgibt und daher die Rente erst einen Monat später, dann aber mit der Nachzahlung des Vormonats ausgezahlt wird.
Im Übrigen reden wir bei einer Einmalzahlung von 1000 € brutto und einer gewollten Hochrechnung von einem Rentenverlust von monatlich ca. 0,64 € brutto, das allerdings lebenslang, denn eine Neuberechnung aufgrund des tatsächlich gezahlten Entgelts, statt des hochgerechneten Entgelts erfolgt nicht.

von
Fastrentner

Zitiert von: Experte/in
http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_194R0&id=§ 194 Gesonderte Meldung und Hochrechnung 5 441

Lieber Experte, welcher Laie soll denn das verstehen? Gut gemeint der Hinweis aber nicht nachvollziehbar.

Experten-Antwort

Hallo Fastrentner,

damit Ihnen keine Nachteile entstehen, sollten Sie sich aus meiner Sicht gegen die Hochrechnung entscheiden. Es kommt nämlich zu keiner Neuberechnung der Altersrente, wenn das tatsächliche beitragspflichtige Arbeitsentgelt höher sein sollte als die hochgerechneten beitragspflichtigen Einnahmen. Allerdings müssen Sie sich dann länger gedulden, bis Ihr Rentenbescheid im Briefkasten liegt.

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