Hochrechnung richtig?

von
Andrea 1948

Liebe Experten,

ich habe eine Renteninformation erhalten. Der heutige Stand lautet 1027,51 Euro.

Die Hochrechnung ( Beiträge bis zur Regelaltersgrenze wie die letzten 5 Jahre ) ergibt nur 985,78 Euro.

Kann das sein?

Das würde ja bedeuten, das wenn ich noch knapp 5 Jahre einzahle, ich dann weninger bekommen würde, als wenn ich heute in Rente gehen würde. ( abgesehen von den Abschlägen )

von Experte/in Experten-Antwort

Ihre Anfrage kann man pauschal nicht beantworten. Eine auf Ihren Einzelfall bezogene exakte Antwort ist nur bei Vorliegen der Renteninformation möglich.
Ich empfehle Ihnen daher, dass Sie sich bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung beraten lassen. Die nächstgelegene Auskunfts- und Beratungsstelle finden Sie unter:
http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html

von
UlmerSpatz

Dies kann durchaus sein, da es für Zeiten vor 1992 einen zusätzlichen Bonus geben kann. Dies kann aber eben nur vor Ort geklärt werden. Daher den Tipp des Experten annehmen und eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe ausuchen!

von
LS

Keinesfalls kann der heutige Stand einen höheren Betrag ausweisen als die Hochrechnung.
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Möglicherweise vergleichen Sie zwei unterschiedliche Aussagen.
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Der erste Wert in der Renteninfo ist ein ermittelter Wert für eine Erwerbsminderungsrente.
Diesert Wert ist immer höher als der zum jetzigen Zeitpunkt gerechnete zweite Wert.
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Der zweite Wert ist ein Wert, dem nur Verdienste zugrunde liegen für eine Zeit, die evtl. nur bis zum 31.12.2008 geht, längstens aber nur bis zum Zeitpunkt der Berechnung.
Er ist grundsätzlich kleiner als der erste Wert für die Erwerbsminderung, weil in diesem Fall stets ein Zeitraum bis Erreichen der Regelaltersrente berücksichtigt wird, jedoch für die Folgemonate ab letzter Verdienstberücksichtigung bis zum Regelaltersrentenbeginn, keine Verdienste mit einbezogen werden, die Monate als Versicherungslücke gelten.
Der zweite Wert ist daher immer der kleinere der drei angeführten Werte.
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Für den dritten Wert in der Renteninfo werden zunächst Verdienste wie beim zweiten Wert zugrunde gelegt.
Zusätzlich aber noch ein Monatsdurchschnitt der letzten 5 Jahre mit der Anzahl fehlender Monate multipliziert, die bis Regelaltersrentenbeginn fehlen.
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Stets ist immer nur dieser Dritte Wert der höhere.

von
Oh oh oh

Liebe Andrea 1948,

folgen sie den Hinweisen des Experten,bzw. Ulmer Spatz.

Der Beitrag von LS ist ausnahmslos falsch. Es widerspricht sich ja selber in dem was er schreibt.

"Der erste Wert in der Renteninfo ist ein ermittelter Wert für eine Erwerbsminderungsrente.
Diesert Wert ist immer höher als der zum jetzigen Zeitpunkt gerechnete zweite Wert."

DER ERSTE WERT IST ALSO IMMER DER HÖHERE,IM VERLGEICH ZUM 2. WERT!!

dann kommt die Aussage :

"Er ist grundsätzlich kleiner als der erste Wert für die Erwerbsminderung, weil in diesem Fall stets ein Zeitraum bis Erreichen der Regelaltersrente berücksichtigt wird, jedoch für die Folgemonate ab letzter Verdienstberücksichtigung bis zum Regelaltersrentenbeginn, keine Verdienste mit einbezogen werden, die Monate als Versicherungslücke gelten.
Der zweite Wert ist daher immer der kleinere der drei angeführten Werte."

JETZT HEISST ES PLÖTZLICH, DAS ER GRUNDSÄTZLICH KLEINER IST, ALS DER ERSTE WERT. UND AUF EINMAL WIEDER, DAS ER IMMER DER KLEINERE DER 3 WERTE IST.

Die Aussagen sind komplett falsch. Bei einer 60 jährigen Versicherten, ist bei der EM Rente der Abschlag in der Renteninfo enthalten, das heisst der Wert der EM Rente ist auf jeden Fall kleiner als die heutige Anwartschaft, die ohne Abschlag dargestellt wird.

Auch sein Eingangssatz ist bereits komplett unrichtig.

"Keinesfalls kann der heutige Stand einen höheren Betrag ausweisen als die Hochrechnung."

Diese Aussage ist falsch. Bei einer Person, die viele Beitragszeiten mit geringen Verdiensten hat, werden zusätzliche Entgeltpunkte errechnet, falls der Wert von 0,0625 im Durhschnitt nicht erreicht wird. Werden nun durch die Hochrechnung, die 0,0625 EP überschritten, bekommt die Person keine zusätzlichen Entgeltpunkte mrh, sodass nur noch die tatsächliche erworbenene dazukommen. Und diese können dazu führen, das die Hochrechnung geringer ausfällt, als der heutige Stand.

von
Tschacka

Hallo Andrea,

ich stimme @ohohoh und dem @Ulmer Spatz absolut zu. Rate Ihnen jedoch um das mal anständig erklärt zu bekommen, in eine Beratungsstelle zu gehen (vorher Termin ausmachen!!!).
LG
Tschacka

p.s. @LS,
wenn @Andrea Jahrgang 1948 sein sollte, dann sind Ihre Ausführungen leider komplett falsch!!! Da hilft auch kein "Eigenes Rentenberechnungsprogramm"

nix für Ungut, gell?

von
HAHAHA

Ach, ist das der Herr, der als einziger sein Rentenprogramm beherrscht. Naja gut, mit seinem Beitrag hier hat er ja eindrucksvoll bewiesen, das er vom Rentenrecht 0,0000 Ahnung hat.Deswegen ist er wohl auch der einzige, der sein Programm bedienen kann ;-)))

Verziehen sie den Anfall von Ironie, aber es ist nunmal sehr sehr lustig :-)))