Höchstbeitrag für Riesterrente 52.500

von
Konrad Schießl

Als Antwort schrieb ich am 19.10.2012 auf
Anfrage von Tania vom 18.10.2012, der Höchstbeitrag wird bei meinetwegen 62000
Vorjahresbrutto mit 4% aus 52.500 be-
rechnet, dies ergibt ja schon den Höchst-
beitrag von möglichen 2100 Sonderaus-
gaben.
Ein weiterer Leser (...er) zweifelte dies an
und meinte, woher ich dies hätte,maßge-
bend sei das Jahresbrutto des Vorjahres.
Nunmehr verspätet meine Antwort:
Focus 46 von heute Seite 85"Immobilien-
finanzierung" Wer jährlich vier Prozent seines
Bruttoeinkommens bis zu einer maximalen
Summe von 2100 in einen Bausparvertrag
steckt, bekommt 154 Euro Zulage im Jahr.

von
egal

Einen Höchstbetrag als solchen gibt es nicht, förderberechtigt sind aber höchstens 2.100€ Einzahlung (Sonderausgaben). Meine Ma bekommt bspw. jedes Jahr von ihrer Bank das Angebot, in ihren Riester-Sparplan mehr einzuzahlen. Glaube es waren bis zu 12.000€ extra. Welchen Vorteil das habe soll, ist mir nicht klar, so toll ist die Verzinsung da nicht. Also habe ich empfohlen, es bei den 2.100€ zu belassen. Macht sie auch so, Geld kann man auch anderswo verballern =).

von
DarkKnight RV

Wenn ich jetzt nicht ganz daneben liege, sind es 2.100 abzgl. der Zulage!

@egal: Die Bank kann immer Geld gebrauchen; auch die Versicherungen versuchen einem immer mehr Zahlungen aufzuschwatzen, als für die Gewährung der Zulage notwendig sind!!

von
Konrad Schießl

Zitiert von: DarkKnight RV

Wenn ich jetzt nicht ganz daneben liege, sind es 2.100 abzgl. der Zulage!

@egal: Die Bank kann immer Geld gebrauchen; auch die Versicherungen versuchen einem immer mehr Zahlungen aufzuschwatzen, als für die Gewährung der Zulage notwendig sind!!

Natürlich gibt es einen Höchstbetrag, dies
sind eben die 52.500 die ausreichen für
die nötigen 2100, als möglichen Abzug von
Sonderausgaben unter Berücksichtigung der
zu gewährenden Grundzulage von 154.
Mehr mehr einzahlt-immer zulässig- erreicht
weder höhere Zulagen noch eine Erhöhung
des steuerlichen Anrechnungs Betrages
Es wurde hier aber der Eindruck vermit-
telt, bis zur Bemessungsgrenze von derzeit 67200 wird das Jahres Brutto des Vorjahres
für die 4% herangezogen.

von
Konrad Schießl

Zitiert von: DarkKnight RV

Wenn ich jetzt nicht ganz daneben liege, sind es 2.100 abzgl. der Zulage!

@egal: Die Bank kann immer Geld gebrauchen; auch die Versicherungen versuchen einem immer mehr Zahlungen aufzuschwatzen, als für die Gewährung der Zulage notwendig sind!!

Na klar, sind die Zulagen von 154 und auch
Zulagen für Kinder zu berücksichtigen.

von Experte/in Experten-Antwort

Der Mindesteigenbeitrag liegt bei 4 % der Summe der beitragspflichtigen Einnahmen im Vorjahr abzüglich der zustehenden Grundzulage und ggf. Kinderzulage(n) (im Ergebnis sind von höchstens 2100 Euro die Zulagen in Abzug zu bringen). Mindestens ist der Sockelbetrag in Höhe von 60,00 Euro zu zahlen. Als beitragspflichtige Einnahmen wird nur der Teil des Arbeitsentgelts erfasst, der die gültige Beitragsbemessungsgrenze nicht übersteigt - es sind daher die Einnahmen zugrunde zu legen, die im Rahmen des sozialrechtlichen Meldeverfahrens den Rentenversicherungsträgern gemeldet werden. Es gibt daher keinen Höchstbeitrag sondern einen Mindesteigenbeitrag, der gezahlt werden muss, damit die volle Zulage gewährt werden kann( max.2100 EUR abzüglich der Zulagen)

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.2012, 13:06 Uhr]

von
egal

Zitiert von: DarkKnight RV
...sondern einen Mindesteigenbeitrag, der gezahlt werden muss, damit die volle Zulage gewährt werden kann( max.2100 EUR abzüglich der Zulagen)

Für die maximal 2.100€ abzgl. Zulage habe ich mich in diesem Jahr entschieden. Mit Eintritt der EM bin ich dazu - mehr oder weniger - auch gezwungen, denn auf dem Rentenkonto geht ja nichts mehr "los". Von den Beiträgen von dem 400€ Ding mal abgesehen...