Höchste Erwerbsminderungsrente Part 2

von
Markus

Hallo,
angenommen ein Fabrikantensohn wäre an seinem 17. Geburtstag am 01.08.2004 im elterlichen Betrieb mit 100.000,00 € jährlich ins Berufsleben eingestiegen und würde nach immer demselben Jahresgehalt ab 01.08.2014 die volle Erwerbsminderungsrente erhalten.
Wie hoch wäre die Bruttorente im Westen?
Ist das so korrekt:
2,0484 EP x 28,61 € x 45 Jahre abzüglich 10,8% Abschlag:

--> 2.637,21 € - 284,81 € = 2.352,39 €

Kann man sagen, dass in 2014 (nach dem 01.07.2014) die höchstmögliche Brutto-EM-Rente in Westdeutschland 2.352,39 Euro wären?

von
GroKo

Zitiert von: Markus

Hallo,
angenommen ein Fabrikantensohn wäre an seinem 17. Geburtstag am 01.08.2004 im elterlichen Betrieb mit 100.000,00 € jährlich ins Berufsleben eingestiegen und würde nach immer demselben Jahresgehalt ab 01.08.2014 die volle Erwerbsminderungsrente erhalten.
Wie hoch wäre die Bruttorente im Westen?
Ist das so korrekt:
2,0484 EP x 28,61 € x 45 Jahre abzüglich 10,8% Abschlag:

--> 2.637,21 € - 284,81 € = 2.352,39 €

Kann man sagen, dass in 2014 (nach dem 01.07.2014) die höchstmögliche Brutto-EM-Rente in Westdeutschland 2.352,39 Euro wären?


Nein
Es gab nicht und gibt nicht immer die gleichen Entgeltpunkte.

von
Herz1952

Hallo Markus,

Speziell in diesem von Ihnen konstruierten Fall könnte das stimmen.

1. Er wäre immer über der BBG RV gewesen

2. Er wäre noch keine 62, deshalb 10,8% Abschlag.

3. die von Ihnen errechneten Zahlen müssten stimmen. Nachgerechnet habe ich nicht.

Im Rentenwert von 28,61 müssten die 1,67 % Erhöhung berücksichtigt sein.

Nur schade dass ich nicht ein praktischer Fall für Ihre Hypothese bin.

Herz1952

Experten-Antwort

Hallo Markus,

wie bereits in der Expertenantwort vom 13.05.2014 steht, ändern sich die Werte für die Rentenberechnung (z. B. Beitragsbemessungsgrenze, Durchschnittsentgelt,...) in der Regel jährlich. So erhält jemand, der gleichbleibendes Arbeitsentgelt erzielt, für jedes Jahr unterschiedliche Entgeltpunkte.

Die Zurechnungszeit als beitragsfreie Zeit erhält den Durchschnittswert an Entgeltpunkten, der sich aus der Gesamtleistung an Beiträgen im belegungsfähigen Zeitraum ergibt. Dabei erhält sie den höheren Durchschnittswert aus der Grundbewertung aus allen Beiträgen oder der Vergleichsbewertung aus ausschließlich vollwertigen Beiträgen.

Sie sehen, daß sich Ihre Frage leider nicht so pauschal beantworten lässt.

von
Herz1952

Hallo Markus,

der Experte hat natürlich recht. Die Entgeltpunkte ändern sich auch bei Gehältern weit über der Bemessungsgrenze durch ihre jährliche Veränderung ebenfalls jährlich.

Ihre Rechnung würde evtl. stimmen, wenn der von Ihnen errechnete Entgeltpunkt den Durchschnitt der letzten 10 Arbeitsjahre darstellen würde. Mit diesem Schnitt würde dann bis zum 60. Lebensjahr hochgerechnet.

Im Internet gibt es Tabellen wie hoch in den einzelnen Jahren die maximalen Entgeltpunkte sein können. Wenn Sie Lust dazu haben können sie den fiktiven Fall nochmal durchrechnen.

Ich war auch immer so neugierig und wollte wissen, wie so hypothetische Fälle aussehen würden.

Aber jetzt habe ich mich entschlossen, nicht mehr darüber nachzudenken und meinem Gehirn eine "Aufwandsminderung" zu gönnen und die Sonne auf der Terrasse zu genießen.

Keine Gewähr für die Richtigkeit meiner Überlegungen, aber Ihnen viel Spaß wünscht Ihnen bei Ihren "Problemlösungen"

Herz1952

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Hallo Markus,

der Experte hat natürlich recht. Die Entgeltpunkte ändern sich auch bei Gehältern weit über der Bemessungsgrenze durch ihre jährliche Veränderung ebenfalls jährlich.

Ihre Rechnung würde evtl. stimmen, wenn der von Ihnen errechnete Entgeltpunkt den Durchschnitt der letzten 10 Arbeitsjahre darstellen würde. Mit diesem Schnitt würde dann bis zum 60. Lebensjahr hochgerechnet.

Im Internet gibt es Tabellen wie hoch in den einzelnen Jahren die maximalen Entgeltpunkte sein können. Wenn Sie Lust dazu haben können sie den fiktiven Fall nochmal durchrechnen.

Ich war auch immer so neugierig und wollte wissen, wie so hypothetische Fälle aussehen würden.

Aber jetzt habe ich mich entschlossen, nicht mehr darüber nachzudenken und meinem Gehirn eine "Aufwandsminderung" zu gönnen und die Sonne auf der Terrasse zu genießen.

Keine Gewähr für die Richtigkeit meiner Überlegungen, aber Ihnen viel Spaß wünscht Ihnen bei Ihren "Problemlösungen"

Herz1952


Da gibts wohl nicht mehr viel zu mindern Herzschen.
P.S,
Haste Deine Pillen wieder vergessen?

von
W*lfgang

>Im Rentenwert von 28,61 müssten die 1,67 % Erhöhung berücksichtigt sein.

Ergänzung: die 1,67 % sind schon die Erhöhung zum noch gültigen aktuellen Rentenwert von 28,14 EUR, ab 01.07.2014 dann 28,61 EUR ;-)

Gruß
w.