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ich möchte nicht zur erwerbsminderungsrente gezwungen werden.

von
Doris Grub

Ich war von 17.07.2015 im Krankenhaus wegen einem Hirninfarkt und habe bereits im Krankenhaus einen Antrag auf Reha gestellt (ich wurde nicht von der Krankenkasse aufgefordert), die auch sofort von 6.10.-27.10.2016 genehmigt wurde.
Gehalt wurde mir bis zum 28.10.2015 gezahlt.
Krankengeld bezog ich von 29.10.2015 – 31.08.2016.
Im Mai 2016 habe ich die Rente für besonders langjährige Versicherte mit 63 Jahren und 2 Monaten beantragt und beziehe jetzt Rente seit 01.09.2016.
Am 27.04.2016 bekam ich ein Schreiben von der Deutschen Rentenversicherung „Ihr Antrag auf Teilhabe“. Mein Arzt erstellte einen Ärztlichen Befundbericht .
Da mein Arzt zu diesem Zeitpunkt in Urlaub war konnte ich wir den Befundbericht erst Anfang Juni 2016 an die Rentenversicherung senden.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung was das überhaupt soll.
Mit Schreiben vom 25.08.2016 (Eingang 31.08.2016) wurde mir dann mitgeteilt, dass ich die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung erfülle usw. Schreiben anbei.
Da ich keine Rente ab 01.10.2015 möchte lies ich bis jetzt mal alles auf mich zu kommen.
Wenn ich der Rente zustimmen muss, darf ich mein Gehalt für Oktober 2015, mein Weihnachtsgeld 2015, sowie meine Urlaubsabgeltung zurück zahlen, ebenso muss ich meine Direktversicherung für das Jahr 2016 selbst zahlen.
Zudem muss ich für die Rente mehr Steuern zahlen, als für das Krankengeld (Progressionsvorbehalt). Meine jetzige Rente würde ebenfalls geringer ausfallen, da die Krankenkasse, dann auch keine Rentenbeträge für die Zeit von Oktober 2015 bis August 2016 zahlt. Für mich wäre das ein sozialer Abstieg.
Ich war bei der Deutschen Rentenversicherung, die Dame dort sagte zu mir, dass mich die Krankenkasse auffordern muss einen Antrag zu stellen. Das hat die Krankenkasse bis heute (26.10.2016) nicht getan.
Was kann ich unternehmen?

von
-/-

Wer soll Sie zur EM-Rente zwingen, wenn Krankenkasse nicht zur Antragstellung nach § 51 SGB V aufgefordert hat? Schreiben der DRV ist ein Angebot, mit dem Sie auf die Möglichkeit einer Umdeutung nach § 116 SGB VI hingeweisen werden ...

von
W*lfgang

Zitiert von: Doris Grub
Ich war bei der Deutschen Rentenversicherung, die Dame dort sagte zu mir, dass mich die Krankenkasse auffordern muss einen Antrag zu stellen. Das hat die Krankenkasse bis heute (26.10.2016) nicht getan.
Was kann ich unternehmen?
Doris Grub,

schlicht und einfach nichts tun/warten.

Da sich die KK bisher nicht gerührt hat, um von Ihrem Dispositionsrecht Gebrauch zu machen, ist zz. auch künftig davon erst mal auszugehen, dass sie das nicht nachschiebt. Seit Rentenantrag/Mai 2016 weiß Ihre KK doch von dem 'normalen' Altersrentenantrag – und, das Schreiben der DRV/Umdeutung der Reha in EM-Rente können Sie weiterhin getrost ignorieren ...andernfalls hätte Sie seitens der DRV inzwischen eine Erinnerung dazu erhalten.

Wie es scheint, ist die Sache/Reha in EM-Rente von allen Seiten erledigt - nur bei Ihnen noch nicht :-)

> Was kann ich unternehmen?

Wenn Sie wollen, telef. Sie mit Ihrer KK und und machen Sie auf deren mögliche Erstattungsleistungen aufmerksam/Ihre folgend kleineren Rentenansprüche ;-)

Doris: Sie unternehmen NIX!

Gruß
w.

von
I. D.

Doch, Sie können etwas unternehmen!

Üben Sie (schnellstmöglich!) Ihr Dispositionsrecht aus und erklären Sie dem Rentenversicherungsträger gegenüber schriftlich, dass Sie auf die (angebotene) Rentenantragsfiktion verzichten! Erst dann Sie die Krankenkasse nicht mehr nachträglich hierin einschränken.

von
???

"Erst dann Sie die Krankenkasse nicht mehr nachträglich hierin einschränken. "

Und womit soll die Krankenkasse drohen? Die Einschränkung des Dispositionsrecht bedeutet nur, dass die Krankenkasse die Zahlung des Krankengeldes einstellen kann, wenn ihr Mitglied nicht so handelt, wie sie sich das vorstellt. Sie kann keinen direkten Zwang ("wenn Sie das nicht machen, müssen Sie Strafe zahlen oder wir kündigen Ihnen") ausüben. Und da das Krankengeld ja schon zum 31.08. endete, würde eine jetzt nachgeschobene Einschränkung des Dispositionsrechts ins Leere laufen.

Experten-Antwort

Hallo Doris Grub,
Sie wurden nicht von der KK zur Reha-Antragstellung aufgefordert. Damit ist Ihr Dispositionsrecht nicht eingeschränkt und es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie die Umdeutung in einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung wollen. Das heißt, Sie müssen nichts weiter unternehmen.

von
Doris Grub

Heute bekam ich ein Schreiben meiner Krankenkasse. Sie wollen wissen, ob ich ich die Rente 1.10.2015 beantragt habe. Ich habe angerufen und gesagt, dass ich die Rente nicht beantragen werde, weil mir dann die gestern genannten Nachteile entstehen. Die Dame antworte mir: "wenn Sie keine Rente beantragen müssen wir das gezahlte Krankengeld zurückfordern und wir müssen dies dann auf andrem Weg klären (Sozialgericht)"
Kann die Krankenkasse wirklich das Krankengeld zufordern. Bei solchen Gesetzen kann es einem Angst und bange werden.

von
Doris Grub

Zitiert von: -/-

Wer soll Sie zur EM-Rente zwingen, wenn Krankenkasse nicht zur Antragstellung nach § 51 SGB V aufgefordert hat? Schreiben der DRV ist ein Angebot, mit dem Sie auf die Möglichkeit einer Umdeutung nach § 116 SGB VI hingeweisen werden ...

nein, nein das ist deren Ernst!

von
Cornelia W.

Zitiert von: Doris Grub

Kann die Krankenkasse wirklich das Krankengeld zufordern. Bei solchen Gesetzen kann es einem Angst und bange werden.

Zustehende Renten wegen Erwerbsminderung haben nun mal Vorrang vor Krankengeld.
Und die Krankenkassen haben deshalb nicht nur das Recht sondern sogar im Interesse der Versichertengemeinschaft die Pflicht, zu viel gezahlte Krankengeldleistungen zurückzufordern.

Dass das evetuell für die Betroffenen nachteilig sein kann, darf die Krankenkasse überhaupt nicht interessieren.

Die deutschen Sozialgesetze zählen übrigens zu den besten und komfortabelsten der Welt.
Auch wenn ein paar Wenige unzufrieden sind.

Alles Gute!

von
Doris Grub

zunächst mal danke für eure Antworten.
heute ging mir die Post der deutschen Rentenversicherung zu. ich bekomme nun Erwerbsminderungsrente ab 1.10. 2015 ohne dass ich diese beantragt habe. Außerdem bekam ich noch einen Bescheid über meine Rente ab 1.10.2016 (63 plus) worin geschrieben stehlt, dass ich über 20 € mtl. weniger bekomme.

von
Doris Grub

zunächst mal danke für eure Antworten.
heute ging mir die Post der deutschen Rentenversicherung zu. ich bekomme nun Erwerbsminderungsrente ab 1.10. 2015 ohne dass ich diese beantragt habe. Außerdem bekam ich noch einen Bescheid über meine Rente ab 1.10.2016 (63 plus) worin geschrieben stehlt, dass ich über 20 € mtl. weniger bekomme.

von
Doris Grub

Zitiert von: Doris Grub

Ich war von 17.07.2015 im Krankenhaus wegen einem Hirninfarkt und habe bereits im Krankenhaus einen Antrag auf Reha gestellt (ich wurde nicht von der Krankenkasse aufgefordert), die auch sofort von 6.10.-27.10.2016 genehmigt wurde.
Gehalt wurde mir bis zum 28.10.2015 gezahlt.
Krankengeld bezog ich von 29.10.2015 – 31.08.2016.
Im Mai 2016 habe ich die Rente für besonders langjährige Versicherte mit 63 Jahren und 2 Monaten beantragt und beziehe jetzt Rente seit 01.09.2016.
Am 27.04.2016 bekam ich ein Schreiben von der Deutschen Rentenversicherung „Ihr Antrag auf Teilhabe“. Mein Arzt erstellte einen Ärztlichen Befundbericht .
Da mein Arzt zu diesem Zeitpunkt in Urlaub war konnte ich wir den Befundbericht erst Anfang Juni 2016 an die Rentenversicherung senden.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung was das überhaupt soll.
Mit Schreiben vom 25.08.2016 (Eingang 31.08.2016) wurde mir dann mitgeteilt, dass ich die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung erfülle usw. Schreiben anbei.
Da ich keine Rente ab 01.10.2015 möchte lies ich bis jetzt mal alles auf mich zu kommen.
Wenn ich der Rente zustimmen muss, darf ich mein Gehalt für Oktober 2015, mein Weihnachtsgeld 2015, sowie meine Urlaubsabgeltung zurück zahlen, ebenso muss ich meine Direktversicherung für das Jahr 2016 selbst zahlen.
Zudem muss ich für die Rente mehr Steuern zahlen, als für das Krankengeld (Progressionsvorbehalt). Meine jetzige Rente würde ebenfalls geringer ausfallen, da die Krankenkasse, dann auch keine Rentenbeträge für die Zeit von Oktober 2015 bis August 2016 zahlt. Für mich wäre das ein sozialer Abstieg.
Ich war bei der Deutschen Rentenversicherung, die Dame dort sagte zu mir, dass mich die Krankenkasse auffordern muss einen Antrag zu stellen. Das hat die Krankenkasse bis heute (26.10.2016) nicht getan.
Was kann ich unternehmen?

zunächst mal danke für eure Antworten.
heute ging mir die Post der deutschen Rentenversicherung zu. ich bekomme nun Erwerbsminderungsrente ab 1.10. 2015 ohne dass ich diese beantragt habe. Außerdem bekam ich noch einen Bescheid über meine Rente ab 1.10.2016 (63 plus) worin geschrieben stehlt, dass ich über 20 € mtl. weniger bekomme.