Interessenkonflikt?

von
Jens L.

Meine Frage: Besteht nicht ein Interessenkonflikt, wenn jemand Versichertenberater der DRV Bund ist und hauptberuflich also gegen Entgelt Rentenbescheide, -informationen und -auskünfte überprüft (kein Rentenberater)? Auf der Homepage findet sich übrigens kein Hinweis auf die Tätigkeit als Versichertenberater der DRV. Ich finde das unseriös und meiner Meinung nach auch nicht zulässig. Was sagen die Experten?

von
dirk

Das weiß ich nicht.

von
klaus

Ich auch nicht.

von
Westi

Hallo Jens,

weitaus bedenklicher finde ich die Tatsache, dass viele Versichertenvertreter der DRV Bund zugleich auch Versicherungsvertrerter privater Versicherungsunternehmen sind.

MfG

von
dirk 2

natürlich besteht ein Grund, an einer objektiven Beratung zu zweifeln!

von
Klumpfuß

Ich sehe da keine Probleme.... In beiden Funktionen arbeitet die Person doch im Interesse des Versicherten und auch die DRV vertritt doch deren Interessen... Wo soll da ein Konflikt sein????

von
Jens L.

Das eine ist ehrenamtlich und das andere eine bezahlte Tätigkeit. Ein Problem sehe ich darin, dass man das Ehrenamt als Plattform nutzen kann, um seine Kunden von morgen zu binden.... Der Versicherte hätte aber eigentlich genauso gut die Möglichkeit, dann dafür die kostenlosen A+B Stellen zu nutzen.

Experten-Antwort

Ein hauptberuflischer Mitarbeiter der ges. Rentenversicherungsträger darf kein Rentenberater sein.

von
Knut Rassmussen

Sofern Sie einen solchen Fall bemerken, dass ein Versichertenberater der DRV auch entgeltlich tätig wird, dann teilen Sie den Namen des Betreffenden der DRV mit (Referat Selbstverwaltung). Dann verschwindet dieser Abzocker hoffentlich bald! Ein Versichertenberater soll ehrenamtlich tätig sein und erhält - nicht unbedeutende - Aufwandspauschalen dafür.

von
Sofie

Ich bin in der Materie leider auch nicht bewandert!