IRENA nach AHB oder Alternative möglich?

von
Schmitt

Guten Tag,

ich hab erfolgreich meine AHB (nach Herzinfarkt) absolviert und könnte nun am IRENA Programm teilnehmen, welches kostentechnisch von der Rentenversicherung getragen wird. Nun würde ich gerne diese Training bei mir in der Nähe in einem Fitnessstudio weiterführen, welches ein spezielles Kardioprogramm anbietet. Dies ist mir vom behandelnden Kardiologen geraten worden. Ich würde mir die ganze Fahrerei zum REHA Zentrum sparen, da das Fitnessstudio zu Fuss schnell erreichen kann. Das Ausdauertraining welches ich in der REHA absloviert habe ist im Fitnessstudio exakt identisch so das ich dieses vorziehen würde.
Würden die Rentenversicherung sich an den Kosten für das Ausdauertraining beteiligen wie bei IRENA oder wird das nur in REHA Einrichtungen übernommen?

Mit freundlichem Gruß

von Experte/in Experten-Antwort

Die Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA) ist ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Versicherten erhalten von der behandelnden Klinik eine Empfehlung, mit der sie sich für weitere therapeutische Leistungen in einer örtlichen Rehabilitationsklinik einfinden sollen. Die IRENA kann in unterschiedlicher Intensität, bei maximal 25 Einheiten längstens bis ein Jahr nach Entlassung aus der Klinik, in Anspruch genommen werden. Alle entstehenden Kosten werden von der Deutsche Rentenversicherung Bund direkt mit der die Nachsorge durchführenden Klinik abgerechnet.

von
Nix

Hallo!
Die DRV zahlt nur geringe Fixbeträge für das Irena-Programm.
Mit diesen Fix-Beträgen pro Behandlungstag kommen die privaten Fitness-Studios nicht aus.

Natürlich steht Ihnen frei, privat selbst den Besuch des Fitness-Studios zu zahlen.

Eiin Anspruch auf Bezahlung durch die Rentenversicherung besteht nicht.

Viele Grüsse
Nix