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Experten-Antwort

IRENA nach AHB oder Alternative möglich?

von Schmitt21.07.2010 | 11:46
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6 Antworten

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Guten Tag, ich hab erfolgreich meine AHB (nach Herzinfarkt) absolviert und könnte nun am IRENA Programm teilnehmen, welches kostentechnisch von der Rentenversicherung getragen wird. Nun würde ich gerne diese Training bei mir in der Nähe in einem Fitnessstudio weiterführen, welches ein spezielles Kardioprogramm anbietet. Dies ist mir vom behandelnden Kardiologen geraten worden. Ich würde mir die ganze Fahrerei zum REHA Zentrum sparen, da das Fitnessstudio zu Fuss schnell erreichen kann. Das Ausdauertraining welches ich in der REHA absloviert habe ist im Fitnessstudio exakt identisch so das ich dieses vorziehen würde. Würden die Rentenversicherung sich an den Kosten für das Ausdauertraining beteiligen wie bei IRENA oder wird das nur in REHA Einrichtungen übernommen? Mit freundlichem Gruß

Antworten vom Expertenteam

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Die Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA) ist ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Versicherten erhalten von der behandelnden Klinik eine Empfehlung, mit der sie sich für weitere therapeutische Leistungen in einer örtlichen Rehabilitationsklinik einfinden sollen. Die IRENA kann in unterschiedlicher Intensität, bei maximal 25 Einheiten längstens bis ein Jahr nach Entlassung aus der Klinik, in Anspruch genommen werden. Alle entstehenden Kosten werden von der Deutsche Rentenversicherung Bund direkt mit der die Nachsorge durchführenden Klinik abgerechnet.

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Wie schon geschrieben, hat unser Haus mit Irena nichts zu tun, deswegen habe ich keine Erfahrung diesbezüglich. Wenden Sie sich bitte direkt an die RV Bund.

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4 Antworten

Schmittam 21.07.2010 | 12:53
Danke für die Antwort. IRENA würde bei mir vom Träger finanziert werden. Soweit bin ich schon. Ich würde dieses Training allerdings hier um die Ecke in einem speziellen Fitnessstudio absolvieren wollen und nicht wieder in der REHA Einrichtung. Meine Frage wäre, ob die Kosten für das Fitnessstudio anteilig übernommen werden können vom Träger und wenn ja wie lange? Mein Kardiologe rät mir dringenst für die Sicherstellung des Heilerfolgs weiteres Training. Der Weg zur Reha Einrichtung ist mir zu weit, deswegen würde ich gerne in der Nähe dieses Fitnessstudio in Anspruch nehmen wollen. Durch meine Krankheit bin ich aber ALG II Empfänger geworden und kann mir die monatlichen Kosten für das Fitnessstudio nicht wirklich leisten. Daher meine Frage nach evtl. Kostenübernahme oder Zuschüssen. Im Endeffekt trainiere ich dort genauso effektiv wie in der IRENA und würde sogar noch die Fahrtkosten sparen können.
Nixam 21.07.2010 | 13:16
Die DRV Rheinland handhabt es so, dass keine Fittness-Studios finanziert werden. Das IRENA-Programm darf nur auf den aufgelisteten Sportstätten durchgeführt werden. Ausnahmen können keine gemacht werden und Teilgebühren von Fitness-Studios werden leider auch nicht übernommen. Fragen Sie einfach mal bei Ihrem Kostenträger telefonisch nach. Dann haben Sie die für Sie richtige Antwort. Viele Grüsse Nix
Schmittam 21.07.2010 | 13:45
Leider ist die Kostenübernahme für Fitnessstudios auch seitens meiner KV grundsätzlich nicht möglich. Ich könnte an Kardiosportgruppen teilnehmen. Dies ist aber aus sportlicher Sicht für mich nicht effektiv und unsinnig, da ich noch recht jung und leistungsfähig bin. Daher werde ich wohl die Beiträge für das Fitnessstudio selbst tragen müssen. Mit ALG II nicht ganz so einfach. Schade das es dort keine anerkannten Studios gibt den im Grunde genommen trainiere ich dort genauso wie in der REHA. Sogar noch effektiver.
Arnoldam 21.07.2010 | 14:47
Warum muss es unbedingt IRENA sein ? Rehasport ( Rehabilitationssport ) ist doch dasselbe und der Rehasport ( mind. 50 Einheiten in 18 Monaten ) wird von der Krankenkasse in jedem Fall bezuschusst wenn der Facharzt dies verschreibt und kann in - fast - jedem Fitnesstudio durchgeführt werden. Nach Herzinfarkt - wie bei ihnen - sind sogar bis 90 Einheiten möglich : 4.4.2 Rehabilitationssport in Herzgruppen: In der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt der Leistungsumfang des Rehabilitationssports in Herzgruppen bei chronischen Herzkrankheiten 90 Übungseinheiten, die in einem Zeitraum von 30 Monaten in Anspruch genommen werden können. http://www.rehasport-deutschland.de/docs/Rahmenvereinbarung_2007… Rehasport wird in qualifizierten Fitnesstudios in Zusammenarbeit mit einer Physiotherapiepraxis durchgeführt. Bei den Einheiten MUSS immer ein Physiotherapeut anwesend sein ! Eigenanteil so ca. 20 Euro pro Monat - also billiger als jeder Mitgliedsbeitrag in einem Fitnessstudio.
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