IRINA-nachsorge

von
rita1

Guten Tag, nun liegt mir der Bescheid zur Nachsorge vor. Beginn ist der 17.3.08 Darüber bin ich sehr froh. Ich verspreche mir ein Vorankommen, um gesund zu werden. Ab Ende März möchte meine Ärztin, dass ich mit dem Hamburger Modell anfange zu arbeiten. Wenn ich wieder volle Stunden ( 8,5 )arbeite, wird es mir nicht möglich sein, dorthin zu fahren ( 1 Std Fahrzeit ).Das heißt, ich muss um 14:45 los, der Beginn ist 16:00. Mein Arbeitgeber wird mir wohl nur die Möglichkeit geben, nachzuarbeiten, wenn überhaupt. Meine Kollegen werden nicht meinen Dienst bis 16:30 übernehmen. Das heisst für mich, ich kann etwa 3 Monate am Programm teilnehmen, also während des Hamb.Modells. Gibt es keine Verpflichtung vom Arbeitgeber, mich frei zu stellen? Denn er müßte doch auch daran interessiert sein, dass meine Arbeitskraft wieder hergestellt wird. Warum wird die Uhrzeit zum Beginn zur IRINA so früh festgelegt? Ich werde nicht die einzige sein, die dieses Problem hat. Es soll doch ein Programm für arbeitsfähige Menschen sein? Aber 16:00 ist da viel zu früh, die durchschnittliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer endet etwa 16:00.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Experten-Antwort

IRENE ist ein ambulantes Nachsorgeprogramm. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Nachsorge soll/kann berufsbegleitend durchgeführt werden. Um dies den Betroffenen zu ermöglichen, können die Termine in Absprache mit der Reha-Einrichtung in der Regel flexibel gestaltet werden.
Eine Verpflichtung des Arbeitgebers zur Freistellung besteht jedoch nicht. Sie kann nur individuell vereinbart werden.
Ich empfehle Ihnen die Nachsorge zu beginnen und alle weiteren Probleme vor Ort mit den Therapeuten zu besprechen. Meist lässt sich eine Regelung finden.