Ja gibt es denn so etwas ?

von
Frankfurter

Ich war heute Morgen in einer der Rentenberatungsstellen in Hessen um dort Auskunft zu erhalten, welchen Rentenanspruch ich ab nächstem Jahr haben werde.
Die freundliche Mitarbeiterin der DRV konnte mir keine Ausrechnung geben.
Ich habe einen Nebenjob mit 400,00 € monatlich. Mein 2. Arbeitgeber hat sehr wahrscheinlich diese Nebentätigkeit aus den Jahren 2004 bis 2006 früher gemeldet als mein Arbeitgeber aus meinem Hauptjob. !!! und jetzt kommst !!! Der Computer der DRV kann nicht die später gemeldeten Daten verarbeiten, weil er ja schon eine Meldung (aus meiner Nebentätigkeit) erhalten hat. Eine zweite Meldung kann nicht verarbeitet werden.
Folgedessen müssen die gemeldeten Daten von meinem Hauptarbeitgeber erst einmal
m a n u e l l freigegeben werden um eine RENTENBERECHNUNG durchführen zu können.
Und das im Zeitalter des 21. Jahrhunderts. Hinzu kommt noch, dass meine Aktenführung bei der DRV-Hessen liegt (warum auch immer) und man dort einfach mal die Jahre 2004 bis 2006 noch nicht bearbeitet hat und freigegeben wurden. Die Computer der DRV-Bund und DRV-Länder können nur bedingt kommunizieren. TOLL !! SUPER !!! Nicht nur, dass ich für eine solche Auskunft mir frei nehmen muss,sondern ich bin genauso schlau wie vorher auch. Von wegen, man könnte sich an jede Rentenberatungsstelle wenden……..
Nur Propaganda und nichts als warme Luft ! Nach Mitteilung der Rentenberatung soll ich mich wieder melden, wenn ich von der DRV-Hessen eine Nachricht über den „Vollzug“ der
manuellen Prüfung erhalte.

Gibt es denn bei der DRV eine Beschwerdestelle ????

von
Wissender

So ist das mit den Computern, die machen was Sie wollen, nur nicht das was man will!! Spass beiseite, wenn ich sie richtig verstanden habe, waren Sie in einer Beratungsstelle der DRV Bund. Ihr Versicherungskonto wird aber von der DRV Hessen geführt; dann haben die Kollegen der DRV Bund natürlich keinen Zugriff auf diese Daten in der Form, dass sie die nicht bearbeiten/verändern können. Wenden Sich sich doch direkt an eine Beratungsstelle der DRV Hesse (ehemals LVA Hessen), hier der Link zur Übersicht:http://www.deutsche-rentenversicherung-hessen.de/nn_78370/DRVHS/de/Navigation/4Beratung/Beratungsstellen/Auskunfts-_20und_20Beratungsstellen__node.html__nnn=true

von
!

Ich verstehe Ihre Aufregung nicht.
Machen Sie doch das Ganze schriftlich. Sie wollen eine Rentenauskunft. Dann tippen Sie doch einfach www. drv-Hessen.de und fordern Sie einfach eine Auskunft an. Sie werden diese bekommen, sobald der kleine Melde-Fehler in Ihrem Versicherungsverlauf behoben ist. Wo ist das Problem?
Wollen Sie vonIhrer Bank einen korrekten Kontoauszug verlangen, wenn z.B. irgendwelche noch ausstehende Abbuchungen etc. noch nicht erfolgt sind?
Ist doch irgendwie dasselbe, oder?

von
niemand

Verstehe die ganze Aufregung auch nicht. Der Sachbearbeiter der DRV Hessen nimmt doch Ihre Akte nicht jedes Jahr zur Hand. Sie kommt ja bloß in den Aktenlauf wenn ein Antrag eingeht oder im Konto ein Sachverhalt einen Fehler aufwirft. Ich empfehle daher ebenso einfach telefonisch bzw. schriftlich einen Antrag auf Rentenauskunft zu stellen. Dann wird von der Sachbearbeitung schon geprüft ob im Konto etwas nicht stimmt. Im Zweifelsfall vielleicht mit angeben, dass neben dem Mini Job noch eine Hauptbeschäftigung vorliegt, damit diese dann eventuell bei der zuständigen Krankenkasse ermittelt werden kann.

Experten-Antwort

Es ist richtig, dass Mitarbeiter der DRV Bund nur dann auf ein Versicherungskonto der DRV Hessen zugreifen können, wenn das Konto keine Fehler beinhaltet. Eine Bereinigung des Fehlers, was zum Abruf einer korrekten Rentenauskunft notwendig ist, kann allerdings nur von der für Sie zuständigen Rentenversicherung vorgenommen werden.
Sobald Sie bei der DRV Hessen z.B. z.B. per E-Mail oder Fax einen Antrag auf Rentenauskunft stellen, wird Ihr Konto bereinigt, um Ihnen eine korrekte Rentenauskunft zukommen zu lassen. Unter der Adresse http://www.drv-hessen.de finden Sie die konkrete E-Mail-Adresse bzw. Faxnummer.

von
KA

Das ist natürlich ein Armutszeugnis.

Angeblich gibt es doch nur noch EINE Deutsche Rentenversicherung!

von
xxxxx

Und eigentlich sollte der Zuständige auch Zugriff auf die Daten haben.
Nichtzuständige man könnte auch sagen Unbefugte haben diesen Zugriff wohl. Das passt in die Diskussionen einiger Teilnehmer in den letzten Tagen. Man müßte wohl doch einigen bei der DRV genauer auf die Finger schauen, oder untesteht die DRV unserem Herrn Schäuble. Dann würde mich nichts mehr wundern

von
KSC

die gesamte Aufregung verstehe ich wieder mal nicht.

Das einzige Problem ist doch, dass der Forumsteilnehmer "Frankfurter" seine Rentenauskunft nicht sofort bekam (und dafür sogar eien triftigen Grund benannt bekam). Er bekommt diese Auskunft doch in Kürze - und geht doch erst nächstes Jahr in Rente.
Wo ist also das Problem er hat doch seine Antwort in Kürze,- möglicherweise besitzt er ja aus den letzten 3 Jahren 3 Renteninfos?

Die ehemalige "BfA" und die "LVAen" haben halt noch unterschiedliche Computersysteme - und das ist 1,5 Jahre nach dem gemeinsamen Namen nicht wirklich überraschend.
Da wird es noch viel (auch politisches) Gezeter geben, bis die Führungen sich einig sind.

Auch wenn alle mal ein Programm nutzen, wird es Situationen geben, in denen ein Berater vor seiner "Kiste" sitzt und keine Daten bekommt,

weil z.B. das DSL Netz spinnt,
weil in der Zentrale ein Programmabbruch vorliegt,
weil vielleicht Zeitüberschneidungen vorliegen, die zuerst geklärt werden müssen.
weil gerade Daten überspielt werden,
wegen Stomausfall, etc...

Der Kunde hat zwar den Anspruch auf Rentenauskünfte, aber sicher nicht jederzeit und sofort.

Umgekeht bekommen ja die Sachbearbeiter auch nicht auf jede Anfrage unverzüglich die Antwort von Ihren "lieben Kunden".

Die wären manchmal auch froh, wenn die Kundschaft gleich antwortet....

Und was würden nur die "Freunde des Datenschutzes" aufheulen, wenn jeder Berater in Deutschland Zugriff auf jedes Konto hätte - das fänden garantiert auch wieder einige total schlimm.

Recht machen, kann man es manchen sowieso nicht.

von
Skrenn

Das gemeinsame Programm von DRV Bund und den anderen Trägern ist schon in Arbeit.

von
Wolf

Na ja, das Vorprojekt zu IBIZA zumindest... aber die Mühlen mahlen langsam...
Und selbst dann geht der Trend ja eher zu einer gemeinsamen plattformunabhängigen Oberfläche unter Beibehaltung (vorerst zumindest) der Daten- und teilweise auch der Programmschicht.

Aber ganz ehrlich, bei zwei so komplexen Systemen mit einer so gewaltigen Datenmenge und einer großen Anzahl von historisch gewachsenen Unterprogrammen (teils noch 70er Jahre Assembler-Code den heute fast keiner mehr lesen kann) kann man auch keine Revolution erwarten. Zumindest nicht wenns in einem finanziell und personell vertretbaren Ausmaß geschehen soll.

Sonst landet die DRV bloß wieder in der Blöd-Zeitung wie's schon der Agentur für Arbeit mit ihrem A2ll gegangen ist...

von
Sozialrechtskundiger

"Auch wenn alle mal ein Programm nutzen, wird es Situationen geben, in denen ein Berater vor seiner "Kiste" sitzt und keine Daten bekommt,"

Wird der Datenschützer feststellen, dass eine Vernetzung unzulässig ist, es sei denn, der Betroffene hat zugestimmt ...

Sie können sicher sein, daß ich genau diesen Sand - oder besser gesagt Felsbrocken - ins Getriebe schmeißen werde.

Das m.E. rechtswidrige
Reha-Entlassungsberichtsverfahren ist so gut wie tot!

von
bekiss

Solche kleinen Hindernisse lassen sich häufig sofort durch einen Anruf bei der Sachbearbeitung beseitigen. Manche Berater scheinen da etwas "unbeholfen" zu sein. Selbst wenn das nicht sofort geschehen könnte, wäre die gewünschte Auskunft in wenigen Tagen auf dem Postwege bei Ihnen. Was würden Sie aber sagen, wenn jeder beliebige Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung an Ihren Daten nach Belieben herumfummeln könnte?

von
Schade

einfach klasse, wie Sie es immer wieder schaffen Ihr Lieblingsthema ins Rennen zu schicken.

Um Ihre blöden Reha Schlussberichte ging es diesmal doch wirklich nicht.

.. aber "Sozialrechtskundige" braucht unser Land - nur Sie retten uns vor dem Ruin.

von
M

"Sie können sicher sein, daß ich genau diesen Sand - oder besser gesagt Felsbrocken - ins Getriebe schmeißen werde."

Wie hat dieses Land nur all die Jahre ohne sie überleben können ?

von
Sozialrechtskundiger

Nicht Sie oder unser Land, aber andere, rette ich möglicherweise vor dem Ruin, verursacht durch rechtswidrige Praktiken der DRV-Beamten und deren willfährige Ärzteschaft.

von
Sozialrechtskundiger

Wie hat die "DDR" oder das "Dritte Reich" über Jahre und Jahrzehnte überleben können? Waren das nicht Horte der Rechtswidrigkeit?

Sind Sie einer von denen?

von
vilo claudio

ich möchte garne haere adresse wiesse fur meine papier zu schiken