Jahrgang 1951 u. schwerbehindert

von
Uwe

Männlich Jahrgang 1951
von 1971 bis 2003
30 % Schwerbehindert.
Von 2003 auf Dauer
60 % Schwerbehindert,
kann wann in Rente ohne Abzug?

Seit 1966 auf dem Bau tätig
und kann einfach nicht mehr.
Ärzte waren der Meinung durch schwere Athrose, Bluthochdruck mit Herzbeteiligung das ich nicht
mehr für den Bau fähig bin.
Laut Hausarzt darf ich garnicht auf dem Bau arbeiten und mache es immer noch, denn das Arbeitsamt teilte mir mit das ich für eine Umschulung zu alt bin.
Erwerbsunfähigkeitsrente wurde abgelehnt.
War nie arbeitslos und habe durchgehend gearbeitet, aber das ich nicht mehr kann versteht die Rentenversicherung nicht. Wahrscheinlich werde ich so meine Altersrente nie bekommen weil ich einfach vorher umkippe.

von
Oskarchen

Ohne Abschlag 2016

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_104600/SharedDocs/de/Navigation/Rente/rentenbeginnrechner__node.html__nnn=true

von
KSC

Schauen Sie in Ihre letzte Rentenauskunft, da steht doch drin, wann Sie die Altersrente für Schwerbehinderte mit und ohne Abschlag beziehen können. Kaum glaublich, dass Sie das angeblich nicht wissen....

Die Voraussetzungen dafür, d.h. 35 Versicherungsjahre und 50 % Schwerbehinderung sind erfüllt.

Alternativ rufen Sie morgen früh bei der DRV an und dann wissen Sie, wann Sie in Altersrente gehen können.

Und dass man einen 58 jährigen nicht mehr umschult, scheint ja relativ logisch zu sein - würden Sie sich eigentlich eine Berufsausbildung mit aller Theorie zumuten wollen - wohl kaum - also braucht man deswegen auch nicht zu jammern.

von
LS

Bei Geburt vor 1952 wird nach Eingabe der Daten im Rentenrechner der DRV als Zeitpunkt für eine abschlagsfreie Rente die Vollendung des 63.Lbj genannt, ist die Aussage von "Oskarchen" nicht korrekt

von
Uwe

Danke für diese Antworten. Werde heute einen Brief an die Rentenversicherung schreiben, denn ich bin wirklich krank
und arbeite 12 Stunden am Tag. Wie gesagt
eine Bauuntauglichkeitserklärung liegt auch vor und trotzdem muss ich täglich
40 kg Säcke teilweise bis 8 Stockwerke tragen und auf dem Gerüst turnen.
Das mit der Umschulung war mir auch klar, wurde aber von der Rentenversicherung vorgeschlagen und vom Arbeitsamt abgelehnt. Ist also nicht auf meinem Mist gewachsen.

von
Schade

So wie Sie Ihre Arbeit beschreiben, brauchen Sie sich über "Beschwerden körperlicher Art" nicht wirklich zu wundern.

Wie wäre es zunächst mal mit einem 8 Stunden Tag?

Solange Sie tatsächlich 12 Std. täglich schuften, werden Sie keinem Amtsarzt beibringen können, dass Sie so krank sind, dass gar nichts mehr geht.....

Und wenn es nicht geht im Notfall die Krankmeldung, bzw. die Restzeit bis zur Altersrente mit Urlaub, Reha, Arbeitslosigkeit überbrücken.

Das sollte bei Ihrem Alter kein großes Problem darstellen.

Experten-Antwort

Im Jahr 1951 Geborene können bei Vorliegen aller übrigen Voraussetzungen mit Vollendung des 63. Lebensjahres einen Anspruch auf eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen gelten machen.

von
Uwe

@@ oskarchen @@
Ich bedanke mich bei Ihnen für diesen Link.

@@KSK@@
Bei Ihnen bedanke ich mich auch für die Auskunft, Sie sollten nicht
von sich, auf andere schliessen.

@@ Schade@@
Sie stellen sich das mit 8 Stunden wirklich sehr leicht vor, nicht jeder
Arbeitgeber richtet sich danach und nach langjähriger Betriebszugehörigkeit
ist es sogar selbstverständlich, ob man kann oder nicht wird nicht gefragt.
Bin kein Sozialschmarotzer und habe bis heute keine Rehamaßnahme
beantragt und für was soll ich dem Staat mit Arbeitslosigkeit belasten,
wenn ich noch eine Arbeitsstelle habe. Es geht lediglich um die Rente und
ich nehme nur das was mir zusteht, selbst wenn ich auf den Knien zum arbeiten rutschen müsste.

@@ LS@@
Auch bei Ihnen bedanke ich mich für die Antwort.

@@Experte@@
Ich bedanke mich bei Ihnen für die aussagekräftige Schilderung.

Allen eine gute Zeit weiterhin!