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Jobanfang und EM-Rente

von
Ottmar

Guten Tag.

Ich mache demnächst ein Praktikum während einer Maßnahme der DRV zur Teilhabe am Arbeitsleben. Nach dem Prakikum werde ich höchstwahrscheinlich in dem Unternehmen als Teilzeit-Kraft zu 50 % eingestellt.

Ich beziehe eine Arbeitsmarktrente.

Muß der Arbeitgeber bei einer Einstellung irgendetwas für die Rentenversicherung ausfüllen? Oder reicht das, wenn ich der Rentenversicherung das mitteile, dass ich eine Halbtagsstelle habe. Vielleicht den Arbeitsvertrag an die Rentenversicherung schicken?

Ich möchte nämlich dem Arbeitgeber nicht erzählen, dass ich eine Rente bekomme.

Danke für jede hilfreiche Antwort.

Gruß

Experten-Antwort

Nach § 28 a SGB 4 ist der Arbeitgeber verpflichtet, bei jedem Arbeitnehmer den Beginn einer versicherungspflichtigen Beschäftigung der zuständigen Einzugsstelle (Krankenkasse) maschinell zu melden.
Ungeachtet dessen sind auch Sie verpflichtet, Ihrem Rentenversicherungsträger das Vorliegen einer versicherungspflichtigen Beschäftigung mitzuteilen, damit geprüft werden kann, ob die Hinzuverdienstgrenzen eingehalten werden bzw. ob überhaupt noch Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht.

von
Ottmar

Also kann ich es dem Arbeitgeber verschweigen, dass ich eine Rente beziehe?

Verstehe ich das richtig?

Gruß

Experten-Antwort

Da es sich hierbei um eine Frage des Arbeitsrechts handelt, können wir dazu leider keine Auskunft erteilen.

von
Ottmar

Wie teile ich dem Rentenversicherungsträger das Vorliegen einer versicherungspflichtigen Beschäftigung mit?

Ich kann doch nicht einfach anrufen und sagen ich habe eine 50 % Stelle und verdiene so und so viel Geld. Die wollen doch bestimmt einen Nachweis darüber?

Gruß

Experten-Antwort

Es reicht, wenn Sie den Beginn Ihrer Beschäftigung, den Arbeitgeber sowie Ihren zu erwartenden monatlichen Bruttoverdienst nennen und entsprechende Nachweise einsenden.
Unter Umständen kann es jedoch notwendig sein, dass der Rentenversicherungsträger bezüglich des Verdienstes entsprechende Rückfragen beim Arbeitgeber einholt.

von
KSC

Ob Sie den Rentenbezug verschweigen ist Ihre Sache - ebenso wie es &#34;Ihre Sache&#34; ist, die Konsequenzen zu tragen, wenn der AG dies irgendwoher erfährt und &#34;ihnen vielleicht übel nimmt&#34;, dass Sie ihm dies verschwiegen haben?
Aber wer soll das beurteilen? Vielleicht wird es dann letztendlich zum Eingentor?

Wenn Sie eine Arbeitsmarktrente beziehen, heißt das doch, dass Sie zwischen 3 und 6 Stunden arbeiten können - so gesehen können Sie dies dem AG doch auch mitteilen - ein Halbtagsjob entspricht doch dem festgestellten Leistungsvermögen?