Jobcenter - volle Arbeitsmarktrente

von
Babsi

Guten Tag,

leider beziehe ich ALG 2. Ein Amtsarzt hat mich im Auftrag des Jobcenter´s begutachtet. Ich kann zwischen 3 bis unter 6 Stunden täglich arbeiten.

Laut SB vom Jc bin ich damit erwerbsgemindert. Da er mich nicht in Arbeit vermitteln kann, habe ich Anspruch auf eine volle Arbeitsmarktrente. Die soll ich bei der DRV beantragen. Die Arbeitsmarktrente sei so hoch, wie die Erwerbsminderungsrente, in der Renteninformation der DRV. Die DRV bezahlt dann die volle Arbeitsmarktrente und das Jobcenter stockt ca. 80 € ALG 2 auf.

Nun meine 3 Fragen:

1. Hat mich der SB richtig informiert?

2. Werden tatsächlich 100% der Anträge (auf Grund des Gutachtens des Amtsarztes) bewilligt?

3. Falls nicht 100% der Anträge bewilligt werden, wie viel Prozent der Anträge werden bewilligt??

MfG
Anke

von
Siehe hier

Hallo Babsi Anke,

eigentlich werden Ihre Fragen in diesem gerade sehr aktuellem Beitrag beantwortet.
Und auch bezüglich dieser doch sehr unsinnigen 'was sagt die Statistik dazu' auch heftig diskutiert.

Die Feststellung einer Erwerbsminderungsrente erfolgt durch ein sozialmedizinisches Gutachterteam der DRV anhand der vorliegenden Befundberichte, Vorgeschichten, evtl. auch weiterer zusätzlicher Gutachten, als Einzelfallentscheidung.
Es wird NICHT anhand welcher Statistiken auch immer bewilligt oder abgelehnt.

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/detail/unterschied-zwischen-arbeitsmarktrente-und-erwerbsminderungsrente.html

Stellen Sie also einfach einen Antrag und warten das Ergebnis ab.

Viel Erfolg und alles Gute!

von
Statistik

Nein, es werden nicht 100 Prozent der Anträge vom Rententräger bewilligt, nur weil das Jobcenter das so sieht.
Was nützt Ihnen da eine Statistik? Nichts, denn auch in Ihrem Fall wird der Sozialmedizinische Dienst Ihres Rententräger nicht nach einer statistischen Zahl, sondern nach Ihren individuellen gesundheitlichen Einschränkungen entscheiden.
Zu dem Unsinn diesbezüglich statischer Werte finden Sie reichlich Beiträge hier im Forum aus den letzten Tagen.
Stellen Sie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente und warten Sie die Entscheidung ab. Da hilft Ihnen keine Statistik auf die Sie sich berufen könnten.

Experten-Antwort

Hallo Babsi,

mit einem Leistungsvermögen von 3 bis unter 6 Stunden wären sie teilweise erwerbsgemindert. Wenn Ihnen kein entsprechender Teilzeitarbeitsplatz zur Verfügung steht, erhalten Sie gegebenenfalls eine befristete volle Erwerbsminderungsrente.

Der sozialmedizinische Dienst Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers stellt Ihr Leistungsvermögen anhand der vorliegenden medizinischen Unterlagen fest. Diese Feststellung muss nicht zwangsläufig mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters übereinstimmen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Babsi

Zitiert von: Experte
Hallo Babsi,

mit einem Leistungsvermögen von 3 bis unter 6 Stunden wären sie teilweise erwerbsgemindert. Wenn Ihnen kein entsprechender Teilzeitarbeitsplatz zur Verfügung steht, erhalten Sie gegebenenfalls eine befristete volle Erwerbsminderungsrente.

Der sozialmedizinische Dienst Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers stellt Ihr Leistungsvermögen anhand der vorliegenden medizinischen Unterlagen fest. Diese Feststellung muss nicht zwangsläufig mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters übereinstimmen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Vielen Dank,
bitte gestatten Sie mir eine kurze, für mich jedoch sehr wichtige Rückfrage.

In wie viel Prozent der Fälle stimmt die Beurteilung der DRV, nicht mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters überein?

von
Uschi

Zitiert von: Babsi
Zitiert von: Experte
Hallo Babsi,

mit einem Leistungsvermögen von 3 bis unter 6 Stunden wären sie teilweise erwerbsgemindert. Wenn Ihnen kein entsprechender Teilzeitarbeitsplatz zur Verfügung steht, erhalten Sie gegebenenfalls eine befristete volle Erwerbsminderungsrente.

Der sozialmedizinische Dienst Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers stellt Ihr Leistungsvermögen anhand der vorliegenden medizinischen Unterlagen fest. Diese Feststellung muss nicht zwangsläufig mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters übereinstimmen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Vielen Dank,
bitte gestatten Sie mir eine kurze, für mich jedoch sehr wichtige Rückfrage.

In wie viel Prozent der Fälle stimmt die Beurteilung der DRV, nicht mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters überein?

Eigentlich in jedem Fall, denn die RV macht sich stets ein eigenes Bild über Ihren Gesundheitszustand. Natürlich gibt es Fälle, wo die Entscheidung identisch ausfällt, genauso aber auch Fälle, wo das nicht der Fall ist. Wenn die simple Statistik was bringt, 50 % aller Anträge werden bewilligt und somit 50% aller Anträge abgelehnt.

von
Schade

Zitiert von: Babsi

In wie viel Prozent der Fälle stimmt die Beurteilung der DRV, nicht mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters überein?

in 324% der Fälle - o menno so eine Statistische Zahl hilft Ihnen doch gar nicht weiter (selbst wenn es diese Zahl gäbe).

Warum sollte es die DRV eigentlich statistisch ermitteln oder interessieren wie oft von einem vom JC beauftragten Arzt "eine Rente befürwortet wurde" obwohl sich rausstellt dass doch kein Anspruch besteht? Welchen Vorteil hätte die DRV wenn sie so etwas erstellen und prüfen würde?

von
Siehe hier

Zitiert von: Babsi

Vielen Dank,
bitte gestatten Sie mir eine kurze, für mich jedoch sehr wichtige Rückfrage.

In wie viel Prozent der Fälle stimmt die Beurteilung der DRV, nicht mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters überein?

Hallo Babsi,
an Sie ebenfalls eine Rückfrage:
Wofür ist das für Sie wichtig? WAS genau möchten Sie erreichen?

Meinen Sie selbst, dass Sie erwerbsgemindert sind? also mehr, als der Arzt vom JC es einschätzt?
Drei bis unter sechs Stunden bedeutet zunächst nur Anspruch auf eine halbe EM-Rente.
Und würden Sie auch gern eine EM-Rente beziehen?
Oder haben Sie eher Bedenken, dass die Leistungsfähigkeit mit drei bis unter sechs Stunden bestätigt wird und Sie also erst einmal weiter nervige Bewerbungen schreiben müssten?

Müssten Sie ohnehin erst einmal. Denn zum Einen müssen Sie ja erst einmal den Antrag stellen. Und der muss bearbeitet werden. Und erst ab Antragstellung läuft dann eine Frist von 12 Monaten. Kann das JC Sie innerhalb dieser Frist immer noch nicht vermitteln, hätten Sie dann, aber erst dann, einen Anspruch auf eine 'Arbeitsmarktrente'. Und dies auch NUR, wenn die Rentenversicherung auch tatsächlich feststellt, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Anspruch auf eine halbe EM-Rente haben. Wenn dies nicht zutrifft, dann gibt's gar keine Rente, weder halb noch voll.

Da nützen Ihnen also irgendwelche Statistiken überhaupt gar nichts!!!

Stellen Sie also einfach den Antrag, denn wenn Sie es nicht machen, kann das JC es auch ohne Ihre Zustimmung veranlassen. Muss sich dann aber auch an die Entscheidung der DRV halten, auch wenn die dann feststellt 'gar nicht erwerbsgemindert'.

Lesen Sie einfach mal die anderen Beiträge der letzten Tage. Ominöserweise geht es aktuell verstärkt um Arbeitsmarktrente im Zusammenhang mit Jobcenter aber auch um (für den Einzelfall völlig unsinnige) Statistiken.

Viel Erfolg, auf welches Ergebnis auch immer Sie hinaus möchten, und alles Gute!

von
Mehmet (Memo22)

Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: Babsi

Vielen Dank,
bitte gestatten Sie mir eine kurze, für mich jedoch sehr wichtige Rückfrage.

In wie viel Prozent der Fälle stimmt die Beurteilung der DRV, nicht mit der Beurteilung des Amtsarztes des Jobcenters überein?

Hallo Babsi,
an Sie ebenfalls eine Rückfrage:
Wofür ist das für Sie wichtig? WAS genau möchten Sie erreichen?

Meinen Sie selbst, dass Sie erwerbsgemindert sind? also mehr, als der Arzt vom JC es einschätzt?
Drei bis unter sechs Stunden bedeutet zunächst nur Anspruch auf eine halbe EM-Rente.
Und würden Sie auch gern eine EM-Rente beziehen?
Oder haben Sie eher Bedenken, dass die Leistungsfähigkeit mit drei bis unter sechs Stunden bestätigt wird und Sie also erst einmal weiter nervige Bewerbungen schreiben müssten?

Müssten Sie ohnehin erst einmal. Denn zum Einen müssen Sie ja erst einmal den Antrag stellen. Und der muss bearbeitet werden. Und erst ab Antragstellung läuft dann eine Frist von 12 Monaten. Kann das JC Sie innerhalb dieser Frist immer noch nicht vermitteln, hätten Sie dann, aber erst dann, einen Anspruch auf eine 'Arbeitsmarktrente'. Und dies auch NUR, wenn die Rentenversicherung auch tatsächlich feststellt, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Anspruch auf eine halbe EM-Rente haben. Wenn dies nicht zutrifft, dann gibt's gar keine Rente, weder halb noch voll.

Da nützen Ihnen also irgendwelche Statistiken überhaupt gar nichts!!!

Stellen Sie also einfach den Antrag, denn wenn Sie es nicht machen, kann das JC es auch ohne Ihre Zustimmung veranlassen. Muss sich dann aber auch an die Entscheidung der DRV halten, auch wenn die dann feststellt 'gar nicht erwerbsgemindert'.

Lesen Sie einfach mal die anderen Beiträge der letzten Tage. Ominöserweise geht es aktuell verstärkt um Arbeitsmarktrente im Zusammenhang mit Jobcenter aber auch um (für den Einzelfall völlig unsinnige) Statistiken.

Viel Erfolg, auf welches Ergebnis auch immer Sie hinaus möchten, und alles Gute!

Grüße
Memo22

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.2021, 16:06 Uhr]

von
KSC

Es ist schon toll wie man sich über solche "Wahrscheinlichkeiten" in die Wolle kriegen kann, bzw. sich gegenseitig beschimpfen und unhöflich antworten.

Über die Aussagekraft solcher Statistiken will ich mich gar nicht auslassen.

Möchte aber zu bedenken geben dass es da wohl bundesweit riesige Unterschiede geben kann bei den Ärzten, die fürs JC "Berichte/Gutachten" schreiben.

In unserem Landkreis fällt mir da mit großer Regelmäßigkeit ein Arzt auf, der Zeit seines Lebens Allgemeinmediziner war und jetzt im Alter von 70+ seine Praxis aufgegeben hat und seither fürs JC untersucht und "Gutachten schreibt".
Lese ich dessen Zusammenfassungen glaube ich nicht dass sich dieser Herr inzwischen intensiv in das Gebiet Arbeitsmedizin eingearbeitet hat...aber wenn ich aufgrund seiner Berichte einen Antrag aufnehme, kommt die DRV fast immer zu einem anderen Ergebnis.

Aus diesem Einzelfall in unserer Region schließe ich, dass man da bundesweit nichts Einheitliches sagen kann, deshalb bezweifle ich erstrecht den Wert solcher Statistiken, falls es die überhaupt gibt. Ob es wirklich bundesweit die TopMediziner sind die Berichte fürs JC schreiben wage ich auch zu bezweifeln.

Dass user@Schade mit seiner Zahl 324% seine Zweifel an solchem Statistigzeugs höchst ironisch ausgedrückt hat, sollte jedem intelligenten Menschen klar sein - ebenso wie @Uschis Zahlen (so sie nicht auch erfunden sind) keinem weiterhelfen, denn auch aus diesen Zahlen sehe ich nur dass manche Rente bewilligt wird und andere nicht.

Ja, da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

Aber es macht einen riesigen Spaß solche Ergüsse zu lesen, schlimm nur wenn wirklich alle an das glauben, was sie zu diesem Thema hier äußern undlesen.

von
Uschi

Zitiert von: KSC
ebenso wie @Uschis Zahlen (so sie nicht auch erfunden sind)
Meine Quelle war der SOVD, dieser benennt die Zahl der Antragstellungen insgesamt und kommt anhand der Zahlen zu der Schlussfolgerung, dass jeder zweite Antrag abgelehnt wird.Daraus kann man zwar persönlich nichts schließen, aber es ist als Tendenz erkennbar, dass die Hürden durchaus hoch liegen. Für die Ablehnungen gibt es natürlich mehrere Gründe, nicht gemindert, fehlende Vers. Zeiten, Rehabilitation etc.

von
W°lfgang

Zitiert von: Uschi
Meine Quelle war der SOVD, dieser benennt die Zahl der Antragstellungen insgesamt und kommt anhand der Zahlen zu der Schlussfolgerung, dass jeder zweite Antrag abgelehnt wird.

Hallo Uschi,

die Statistikquelle der DRV besagt aber, dass sogar 50 % der Anträge sofort bewilligt werden - wie geht das denn?

Für die anderen 274 % (siehe @Schade) gibt es noch Hoffnung auf dem Rechtsweg im Sinne von "Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand" ;-)

Und nun?

Gruß
w.

von
Frau Nass

Zitiert von: KSC

Aber es macht einen riesigen Spaß solche Ergüsse zu lesen, schlimm nur wenn wirklich alle an das glauben, was sie zu diesem Thema hier äußern undlesen.

Ich bevorzuge ganz andere Ergüsse und die machen richtig Spaß. Immer die volle Ladung. ;-)

von
KSC

@Uschi, die SOVD Zahl ist aber dann auch eine andere Zahl als die nach der die Fragestellerin gefragt hat, denn die hatte ja den Bezug zu den Fällen erfragt bei denen das JC zum RA aufgefordert hat.

Der SOVD (und auch andere Verbände) werden wohl tendentiell mit höheren Zahlen ins Rennen gehen, die wollen ja zur dortigen Mitgliedschaft aurufen und das gelingt umso besser, je höher die vermeintlichen Ablehnungsquoten sind.

Die "werben" natürlich auch mit den Zahlen, die abgelehnt werden weil die Versicherungszeiten fehlen - es also sonnenklar war dass die Rente abgelehnt werden wird.

Auf diese Tour reiten auch private Rentenberater wenn sie regelmäßig veröffentlichen das jede 3. Rente falsch berechnet sei....

Mein Fazit: traue nur der Statistik die du selber gefälscht hast!

von
%

Ich verstehe nicht, dass hier bei Prozentfragen fast immer blöd rum lamentiert wird. Einfach die korrekte Prozentzahl nennen und gut ist.

von
Uschi

Zitiert von: W°lfgang
[quote=371738]Meine Quelle war der SOVD, dieser benennt die Zahl der Antragstellungen insgesamt und kommt anhand der Zahlen zu der Schlussfolgerung, dass jeder zweite Antrag abgelehnt wird.

Hallo Uschi,

die Statistikquelle der DRV besagt aber, dass sogar 50 % der Anträge sofort bewilligt werden - wie geht das denn?

/quote] Sie machen mich lachen, lieber W*lfgang, nein darauf falle ich nicht herein, Gruß zurück

von
Siehe hier

Zitiert von: %
Ich verstehe nicht, dass hier bei Prozentfragen fast immer blöd rum lamentiert wird. Einfach die korrekte Prozentzahl nennen und gut ist.

Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass keine einzige Rente oder Reha aufgrund irgendeiner Statistik bewilligt oder abgelehnt wird.

Und wer sich für die Statistik dennoch interessiert, findet die entsprechende Seite (DRV Statistikportal) mit google innerhalb von 2 msec. und kann sich dann dort selbst durch die Zahlen wühlen.

'Blöd rum lamentiert' wird dann nur, wenn inzwischen alle, die hier üblicherweise gern antworten, völlig davon genervt sind, dass man den Fragestellern dann wegen einer sinnlosen Zahl diese Suche abnehmen soll.

Wenn doch schon das Ergebnis klar ist: Keinen einzigen Widerspruch kann man damit begründen, dass in der Statistik aber doch steht, dass....

von
CC

Es ist immer wieder dasselbe Spiel: Daueruser dieses Forums gefallen sich darin, Fragesteller zu erklären, was sie interessieren darf oder nicht.
1. Es steht hier nicht zur Debatte, WARUM jemand an einer Zahl Interesse zeigt. Kritik deswegen ist nur gehässige Rechthaberei.
2. Es gibt in diesem Land Statistiken über so gut wie alles. Nachvollziehbar, dass es auch darüber eine geben könnte. Irgendjemand interessiert es dann also. Warum nicht den Fragesteller?
3. Natürlich wird nicht anhand einer Statistik entschieden, aber Statistiken sagen Wahrscheinlichkeiten im DURCHSCHNITT der Antragsteller aus. Und nur darum geht es. Die Gesamtheit der Antragsteller ist repräsentativ, weil sie alle realen Antragsgründe umfasst. Es spielt ja gar keine Rolle, dass der Einzelfall nicht abgebildet ist. Die Wahrscheinlichkeit deutet denn noch in eine Richtung.
4. Und nochmal: entweder man möchte den Frage stellen hier weiterhelfen, oder sie belehren, was sie zu interessieren hat. Wer das bei anderen permanent beurteilen will, ist hier als Ratgeber nicht geeignet.

von
Siehe hier

Zitiert von: CC
...

5. Siehe am Anfang dieses Forums:
"Im Expertenforum können Sie Fragen zu allen Bereichen der Altersvorsorge – gesetzliche Rente, betriebliche und private Altersvorsorge – sowie zur Rehabilitation stellen."

Also hier steht nichts von Statistik ;-)

Es mag aber sein, dass im Statistikportal direkt auch die Möglichkeit geboten wird, gezielt Fragen zu stellen (??).

Ihre Aufzählung zeigt aber leider eigentlich nur, dass Sie anscheinend die Antworten, die tatsächlich gegeben werden - auch wenn jemand wegen einer Statistik fragt - nicht gelesen haben?
Denn diese sind durchaus nicht regelhaft ablehnend und böswillig oder entscheiden, was den Fragesteller zu interessieren hat.
Vielmehr wird überwiegend in den Antworten darauf eingegangen, und das auch mit konkreten Beispielen, warum der eine oder andere Statistikwert nichtssagend ist, weil er genau so gut umgedreht verwendet werden kann.

Und ja, wer nun 'diese eine konkrete Statistikzahl' unbedingt auch in den Tabellen (und die sind wirklich sehr umfangreich!!), finden möchte, soll sie dann doch bitte auch selbst suchen. Oder eben beim Statistikportal nachfragen 'wo bitte finde ich...'

Hier dann zu fordern, 'sag schon, wo steht die, wie viele Stellen hat die hinterm Komma, bestätige, dass es da keine Rundungsdifferenzen gibt und das Jahr der Erhebung mit dem Jahr der Antragstellung auch tatsächlich übereinstimmt...' ist eigentlich ziemlich dreist.
Denn alle, die hier antworten, machen dies freiwillig und um Fragen schnell und möglichst unkompliziert zu beantworten, aber nicht um Statistiktabellen zu durchforsten, was jeder selber kann. Die sind ja öffentlich zugänglich.

Eine schöne Restwoche!

von
Wallo

Zitiert von: KSC
Es ist schon toll wie man sich über solche "Wahrscheinlichkeiten" in die Wolle kriegen kann, bzw. sich gegenseitig beschimpfen und unhöflich antworten.

Über die Aussagekraft solcher Statistiken will ich mich gar nicht auslassen.

Möchte aber zu bedenken geben dass es da wohl bundesweit riesige Unterschiede geben kann bei den Ärzten, die fürs JC "Berichte/Gutachten" schreiben.

In unserem Landkreis fällt mir da mit großer Regelmäßigkeit ein Arzt auf, der Zeit seines Lebens Allgemeinmediziner war und jetzt im Alter von 70+ seine Praxis aufgegeben hat und seither fürs JC untersucht und "Gutachten schreibt".
Lese ich dessen Zusammenfassungen glaube ich nicht dass sich dieser Herr inzwischen intensiv in das Gebiet Arbeitsmedizin eingearbeitet hat...aber wenn ich aufgrund seiner Berichte einen Antrag aufnehme, kommt die DRV fast immer zu einem anderen Ergebnis.

Aus diesem Einzelfall in unserer Region schließe ich, dass man da bundesweit nichts Einheitliches sagen kann, deshalb bezweifle ich erstrecht den Wert solcher Statistiken, falls es die überhaupt gibt. Ob es wirklich bundesweit die TopMediziner sind die Berichte fürs JC schreiben wage ich auch zu bezweifeln.

Das war interessant. Und sie meinen, das beim ÄD und den ganzen Gutachtern, die für die DRV arbeiten, nur TopMediziner rumlaufen ?

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