Kein Krankengeldanspruch wegen Antrag auf Erwerbsminderungsrente.

von
Anders

Guten Abend,

ich habe eine Wiedereingliederungsmaßnahme in das Berufsleben über den Rentenversicherungsträger absolviert und während dessen auch Übergangsgeld von ihm bezogen.

Nun wurde ich während dieser Maßnahme krank (inkl. stationärer Aufnahme). Auch jetzt bin ich weiterhin arbeitsunfähig und habe mit Beginn der Krankheit einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt (eine Entscheidung steht noch aus). Die Rentenversicherung hat daraufhin die Maßnahme abgebrochen, da keine Aussicht auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung bestand.

Mein Problem ist jetzt Folgendes: Ich erhalte kein Krankengeld durch die Krankenversicherung (ich bin auch nicht ausgesteuert), da ich nach Aussage dieser mit dem Status als Rentenantragsteller keinen Anspruch darauf hätte, desweiteren müsste ich mich auch noch freiwillig selbst für 150 € im Monat bei ihr versichern.

Auf Nachfrage bei der Krankenkasse wurde ich auf §44 SGB V verwiesen - darin konnte ich aber keine entsprechenden Aussagen entdecken.

Nun zu meiner Frage: Ist das Verhalten der Krankenkasse so gerechtfertigt und falls ja, wo ist dieses nachvollziehbar geregelt? Wenn nicht - wie kann ich mich dagegen zur Wehr setzen?

Ich wäre über eine Antwort sehr dankbar!

von
Anna

Das kann so nicht rechtens sein!
Ohne Anspruch auf Fachwissen kann ich nur von meinem Erlebten ausgehen.

Ich habe auch nach Rentenantragstellung noch KG erhalten - allerdings steht der KK dann für die Zeit der Überschneidung die Rückzahlung durch die DRV zu. Das wird intern verrechnet.
Wenn das KG höher war als die Rente, dann müssen Sie den Überschuss nicht zurückzahlen.
Hier:
http://www.krankenkassenforum.de
können Sie von den Erfahrungen anderer partizipieren, auch KK-Angestelle helfen hier weiter.
auch hilfreich:
http://www.unabhaengige-patientenberatung.de

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich auf der Ebene der KK-Sachbearbeiter Monatelang gegen Willkür und Rechtsverletzung nicht ankommen konnte (weder schriftlich noch mündlich). Sogar als ich den Sachbearbeitern mitteilte, dass meine Forderungen von der Unabhängigen Patientenberatung bestätigt sind wurde ich weiter ignoriert.
Erst als ich mich an den Vorstand wandte und mitteilte, dass dies der letzte Versuch vor Einschalten der Öffenlichkeit ist, lösten sich sämtliche Probleme sofort auf.
Alle meine Beanstandungen waren völlig legitim, man entschuldigte sich. Ich erhielt weit über 1000€ die mir willkürlich vorenthalten wurden!
Daher mein Rat: wenden Sie sich unverzüglich ans Qualitätsmanagement in der KK-Zentrale!
Wenn Sie dann wieder zur Ruhe gekommen sind schildern Sie rechtsfehlerhafte Vorgänge bitte dem Bundesamt für Versicherungen.
Viel Kraft für Sie!

Viel Kraft !!

von
Rechtsanwalt in Spe

Zitiert von: Anna

Das kann so nicht rechtens sein!
Ohne Anspruch auf Fachwissen kann ich nur von meinem Erlebten ausgehen.

Ich habe auch nach Rentenantragstellung noch KG erhalten - allerdings steht der KK dann für die Zeit der Überschneidung die Rückzahlung durch die DRV zu. Das wird intern verrechnet.
Wenn das KG höher war als die Rente, dann müssen Sie den Überschuss nicht zurückzahlen.
Hier:
http://www.krankenkassenforum.de
können Sie von den Erfahrungen anderer partizipieren, auch KK-Angestelle helfen hier weiter.
auch hilfreich:
http://www.unabhaengige-patientenberatung.de

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich auf der Ebene der KK-Sachbearbeiter Monatelang gegen Willkür und Rechtsverletzung nicht ankommen konnte (weder schriftlich noch mündlich). Sogar als ich den Sachbearbeitern mitteilte, dass meine Forderungen von der Unabhängigen Patientenberatung bestätigt sind wurde ich weiter ignoriert.
Erst als ich mich an den Vorstand wandte und mitteilte, dass dies der letzte Versuch vor Einschalten der Öffenlichkeit ist, lösten sich sämtliche Probleme sofort auf.
Alle meine Beanstandungen waren völlig legitim, man entschuldigte sich. Ich erhielt weit über 1000€ die mir willkürlich vorenthalten wurden!
Daher mein Rat: wenden Sie sich unverzüglich ans Qualitätsmanagement in der KK-Zentrale!
Wenn Sie dann wieder zur Ruhe gekommen sind schildern Sie rechtsfehlerhafte Vorgänge bitte dem Bundesamt für Versicherungen.
Viel Kraft für Sie!

Viel Kraft !!


Na hört Dir niemand mehr zu, keine Angst deine Geschichte interresiert hier auch Niemand.

von Experte/in Experten-Antwort

Ein Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung beeinflusst einen Krankengeldanspruch grundsätzlich nicht. Sie sollten sich nochmals an Ihre Krankenkasse wenden, um den Sachverhalt zu klären.