Keine Antwort auf meine Anfragen....

von
Clauss

Ich wohne seit ein paar Monaten in NICARAGUA.
Habe auf Wunsch der RV Leipzig und der Post meine Adressänderung per Fax übermittelt !
Dies scheint auch in Ordnung gegangen zu sein.
Nun brauche ich für die Migration hier in Managua eine Rentenbezugsbescheinigung mit Apostille.
Da ich auf die Beantragung selbiger per E Mail keine Antwort erhalten habe, habe ich mehrmals nachgefragt.
Daraufhin erhielt ich eine E Mail, ich solle gefälligst von weiteren Nachfragen ablassen, die Bescheinigung wurde am 18. Februar verschickt.

Heute ist der 12. April und es ist nichts angekommen !
Da mir die Zeit drängt, weil sonst einige andere Papiere ihre Gültigkeit verlieren, habe ich am 5. April nachgefragt, ob sie die Bescheinigung denn per Auslandseinschreiben Versand haben ? Und mir diesbezüglich die Sendungsnummer zwecks Nachforschung meinerseits mitteilen würden !?
Auch habe ich angeboten, dass wenn sie es nicht per Einschreiben Versand haben, die Bescheinigung unbedingt mit Apostille noch einmal per Einschreiben schicken mögen und ich selbstverständlich für anfallende Kosten aufkomme.
Das war am 5. April, und wieder bekomme ich keine Antwort !!!
Ist das normal ??
Mit freundlichen Grüßen
Werner Clauss

von
Klaus

Zitiert von: Clauss
Ich wohne seit ein paar Monaten in NICARAGUA.
Habe auf Wunsch der RV Leipzig und der Post meine Adressänderung per Fax übermittelt !
Dies scheint auch in Ordnung gegangen zu sein.
Nun brauche ich für die Migration hier in Managua eine Rentenbezugsbescheinigung mit Apostille.
Da ich auf die Beantragung selbiger per E Mail keine Antwort erhalten habe, habe ich mehrmals nachgefragt.
Daraufhin erhielt ich eine E Mail, ich solle gefälligst von weiteren Nachfragen ablassen, die Bescheinigung wurde am 18. Februar verschickt.

Heute ist der 12. April und es ist nichts angekommen !
Da mir die Zeit drängt, weil sonst einige andere Papiere ihre Gültigkeit verlieren, habe ich am 5. April nachgefragt, ob sie die Bescheinigung denn per Auslandseinschreiben Versand haben ? Und mir diesbezüglich die Sendungsnummer zwecks Nachforschung meinerseits mitteilen würden !?
Auch habe ich angeboten, dass wenn sie es nicht per Einschreiben Versand haben, die Bescheinigung unbedingt mit Apostille noch einmal per Einschreiben schicken mögen und ich selbstverständlich für anfallende Kosten aufkomme.
Das war am 5. April, und wieder bekomme ich keine Antwort !!!
Ist das normal ??
Mit freundlichen Grüßen
Werner Clauss

Hallo,

hier hast du deine Antwort auf deine Frage. Du solltest unbedingt von Nicaracura nach Deutschland kommen und die Angelegenheiten persönlich klären.

Grüße nach NICARAGUA

von
W°lfgang

Hallo Clauss,

die Aufsichtsbehörde für die DRV Mitteldeutschland ist:

https://www.sms.sachsen.de/staatsministerin.html

Ob's hilft? Eher weniger. Ein Versuch ist es aber wert, _endlich_ eine Entscheidung in Ihrer Sache herbeizuführen, sofern direkte/weitere Kontakte mit Ihrer DRV weiterhin ins Leere laufen - ansonsten hilft nur 'schweres' Anwaltsgeschütz aufzufahren.

Gruß
w.

von
Clauss

Danke Klaus und W°lfgang,
Alsooo, nach Teuschland kommen auf keinen Fall, mal eben 1000 Euronen berappen gibt schon meine kleine Rente nicht her.
Deswegen bin ich ja hier, da sind 700 das doppelte Wert!!!

Und für Anwälte reicht es schon garnicht!
Abgesehen davon, die RV verlangt von mir doch auch Auskünfte vom Wohnsitzwechsel, außerdem verlange ich doch nichts außergewöhnliches, eine Bescheinigung steht mir doch wohl zu, bitte doch nicht um Almosen, hab schließlich für meine Rente eingezahlt !!
Hab noch mal eine erinnerungsmail geschickt, noch mal ein paar Tage warten....
Oder wenn gar nichts geht Versuch ich es mal über einen Notar hier vor Ort, ob das nicht reicht wenn er mir an Hand meines online Bankings ein Zertifikat über die Zahlungen ausstellt.
....bevor ich mich wegen dieser unfreundlichen "Mitarbeiter/ innen“ noch zu weiteren Schritten hinreißen lasse.
Liebe Grüße aus dem immer warmen Nicaland – Wetter ist hier kein Thema...

von
santander

Telefon, FAX und eMail ist der denkbar schlechteste Weg der Kommunikation mit der Rentenversicherung. Schriftverkehr in so wichtigen Angelegenheiten nur per Post und Einschreiben und persönlicher Unterschrift.

von
Clauss

von
santander
Telefon, FAX und eMail ist der denkbar schlechteste Weg der Kommunikation mit der Rentenversicherung. Schriftverkehr in so wichtigen Angelegenheiten nur per Post und Einschreiben und persönlicher Unterschrift.

Email und Fax
Wird aber doch von der RV angeboten !!!
Mein Fax mit Unterschrift bezüglich der Adressänderung wurde ja auch akzeptiert!

Und zB. Die Geb.U. Mit Apostille kam auch schnell an.
[img]https://up.picr.de/35504068sm.jpeg[/img]

Und in den Briefkasten brauch ich nicht zu schauen, sowas gibts hier nicht!
Werde telefonisch benachrichtigt von der Poststelle.

Experten-Antwort

Hallo Clauss,
sicher erhalten Sie von Ihrem Rentenversicherungsträger noch eine Antwort auf Ihre Anfrage vom 5. April. Ich gehe davon aus, dass Ihnen schnellstmöglich nochmal eine Rentenbezugsbescheinigung zugeschickt wird. Bis Sie das Dokument in Händen haben, wird es allerdings - schon allein aufgrund des Postwegs - vermutlich noch dauern.
Da die Zeit drängt, könnten Sie bei der Migrationsbehörde klären, ob anstelle der Rentenbezugsbescheinigung die Vorlage des Original-Rentenbescheides sowie Ihrer aktuellen Bankauszüge, aus denen die Rentenzahlungen ersichtlich sind, ausreicht. Die Deutsche Botschaft in Managua wäre außerdem eine Anlaufstelle, die Sie vor Ort unterstützen könnte, zum Beispiel durch die Legalisation der oben genannen Dokumente.
Alternativ könnten Sie eine Person Ihres Vertrauens in Deutschland bevollmächtigen. In diesem Fall würde die Post an die bevollmächtigte Person in Deutschland zugestellt und diese könnte sie Ihnen nach Nicaragua (elektronisch oder postalisch) weiterleiten.
Mit freundlichen Grüßen

von
Clauss

Lieber Experte,
Vielen Dank für die ermunternde und ausführliche Antwort!
Die Möglichkeit mit dem Rentenbescheid und den Kontoauszügen mittels einen Notar vor Ort, hatte ich ja auch als Alternative in einem vorigen Post schon in Erwägung gezogen.
Das Konsulat hier in Managua hatte ich, für alle Fälle schon, bezüglich eventueller Bescheinigungen / Beglaubigungen, bereits im Februar angeschrieben! Als Antwort erhielt ich:

Sind dafür nicht mehr zuständig, dafür gibt es die Apostille!

Nun gut, werde es dann über einen Anwalt / Notar versuchen. Wenn es nicht resultiert, werde ich meine Aufenthaltserlaubnis um drei Monate verlängern müssen, in der Hoffnung das noch etwas ankommt.
Mein bis dahin abgelaufenes Führungszeugnis kann ich wohl hier bei Interpol neu bekommen. ( obwohl ist auch unlogisch, da ich das Land ja nicht verlassen habe !)
Ist halt alles eine Kostenfrage!
Mir graust es schon vor der Lebensbescheinigung, ein Einschreiben nach D kostet hier mal eben 45 $.
Was so gar nicht in das Preisgefüge hier passt.

Mit freundlichen Grüßen