Keine Erwerbsminderungungsrente

von
Monika Bredernitz

Sehr geehrte Damen und Herren ,

Ich bin 52.Jahre /weiblich

auf Grund des starken Verschleißes Lendenwirbel
am L4 u.L 5 - habe ich einige Krankschreibungen bekommen und auch Arbeitsplätze verloren so das mein Hausarzt mich über Fachärzte arbeitsunfahig schreiben gelassen hat
Jetzt bin ich seit 4.Jahren mit Unterbrechungen krankgeschrieben. (Krankschreibungen ,gingen von 6-4 Monaten)Diesbezüglich habe keinen Arbeitsplatz mehr gefunden .
Seit 2.Jahren haben wir einen Aintrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt -obwohl teilweise die Erfordernisse dafür vorliegen -lehnt man mir diese Erwerbsminderungsrente ab .
Weitere Erkrankungen wie Deppressionen , eine Herzsuffizienz und festgestellte /fortschreitende Osteoporose wird dementsprechend nicht anerkannt - ich bin jetz seit einem 3/4 Jahr krankgeschrieben - weil ich Probleme mit den Beinen und Armen habe .starke Schwellungen und Schmerzen - Gleichgewichtsstörungen und das laufen fällt mir schwer- bin auch schon oft gestürzt - mit mehr oder wenigeren Verletzungen -Vor kurzem bin ich umgenickt ud habe mir die Bänder überdehnt und trage zur Zeit eine Orthese.

Ich weiß nicht mehr wie es weitergehen soll - Stellen wir den Antrag falsch - doch die vielen Befunde dokumentieren doch alles - warum wird das nicht angenommen ???
Ich bin am Ende meines Latein - ich würde sehr gerne meinen Lebensunterhalt selbst verdienen wollen - doch ich kann es nicht .

Vielleicht kann man mir hier weiterhelfen ????
Ich würde mich sehr darüber freuen .

Mit freundlichen Grüßen

von
Gutachter

wenn der/die Gutachter der Rentenversicherung der Meinung sind dass sie nicht genug krank fuer eine EM-Rente sind, dann gibt es keine EM-Rente. Wenn sie nicht damit einverstanden sind, hilft nur der Klageweg ueber das Sozialgericht.

Experten-Antwort

Sie sollten einen Termin bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers vereinbaren. Dort kann man Ihnen die Rentenablehnung nochmals erläutern. Sie könnten dort auch gleich einen neuen Rentenantrag aufnehmen lassen.

Grundsätzlich können Sie, wenn Sie mit einem Bescheid der Rentenversicherung nicht einverstanden sind, innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen.

Sollte der Widerspruch zurückgewiesen werden, haben Sie die Möglichkeit beim Sozialgericht Klage zu erheben.

von
Chris

Wenn es so schlimm ist, wie Sie schreiben, dürfte sich die klage lohnen. Voraussetzung ist, dass Ihre Ärzte Sie auch als erwerbsgemindert sehen und das entsprechend begründen. Ihr Schreiben alleine nützt nichts.

von
Monika Bredernitz

Zitiert von: Gutachter

wenn der/die Gutachter der Rentenversicherung der Meinung sind dass sie nicht genug krank fuer eine EM-Rente sind, dann gibt es keine EM-Rente. Wenn sie nicht damit einverstanden sind, hilft nur der Klageweg ueber das Sozialgericht.

Danke ,für Ihre sehr schnelle Antwort.
Dieses nicht genug krank für eine Eu-Rente wird mit Sicherheit der Grund sein für meine Ablehnung .
Doch wir sind immer wieder mit den Fachärzten in Widerspruch gegangen - es ist nicht nachvollziehbar .
Ich werde jetzt auch Klage einreichen und nochmals mit allen Fachärzten und meinem Hausharzt mit Nachdruck diesen Weg gehen .

Nochmals an alle Danke die mir geantwortet haben .

Monika

von
Max

Hallo Monika,
machen sie bitte die Klageeinreichung nicht selbst. Nehmen sie sich einen Anwalt für Sozialrecht oder gehen sie zum VdK oder Sozialverband.
Viele Grüsse
Max

von
Uwe-Klaas

Wenn Sie seit mehr als 2! Jahren um ihre Rente kämpft wird Sie dies wohl kaum bisher alleine getan haben und sicher einen Rechtsbeistand haben / gehabt haben. Alels andere wäre ja mehr als fahrlässig und dann braucht man sich ja wohl nicht wundern , das bisher keine Rente dabei rumgekommen ist.

von
Monika Bredernitz

Zitiert von: Uwe-Klaas

Wenn Sie seit mehr als 2! Jahren um ihre Rente kämpft wird Sie dies wohl kaum bisher alleine getan haben und sicher einen Rechtsbeistand haben / gehabt haben. Alels andere wäre ja mehr als fahrlässig und dann braucht man sich ja wohl nicht wundern , das bisher keine Rente dabei rumgekommen ist.

Diese Kritik kann ich wohl nicht so stehen lassen - der Rentenantrag wurde immer gemeinsam mit meinem Hausarzt und dem med. Dienst vom Arbeitsamt beantragt.
Ganz alleine hätte ich das mit Sicherheit
nicht bewältigen können .

mit freundl.Gruß
Monika

von
W*lfgang

Zitiert von: Monika Bredernitz

Zitiert von: Uwe-Klaas

Wenn Sie seit mehr als 2! Jahren um ihre Rente kämpft wird Sie dies wohl kaum bisher alleine getan haben und sicher einen Rechtsbeistand haben / gehabt haben. Alels andere wäre ja mehr als fahrlässig und dann braucht man sich ja wohl nicht wundern , das bisher keine Rente dabei rumgekommen ist.

Diese Kritik kann ich wohl nicht so stehen lassen - der Rentenantrag wurde immer gemeinsam mit meinem Hausarzt und dem med. Dienst vom Arbeitsamt beantragt.
Ganz alleine hätte ich das mit Sicherheit
nicht bewältigen können .

mit freundl.Gruß
Monika


Hallo Monika Bredernitz,

weder der Hausarzt noch der med. Dienst des Arbeitsamtes sind wirklich geeignete Personen, in einem EM-Verfahren zwingend zu einem Ergebnis in Richtung EM zu führen.

Zum einen hat der Hausarzt keine Kenntnisse 'was EM in Sinne der DRV' eigentlich ist, zum anderen zählt fürs 'Arbeitsamt' nur Eigeninteresse 'die können wir nicht vermitteln' und damit raus aus dem Bestand.

Hier helfen letztendlich wirklich nur Spezialisten, die Rente / Gesundheit / EM kombinieren können ...siehe Beitrag von Max.

Haben Sie eigentlich schon mal in Ihre Akte von der DRV geschaut, warum die Ablehnung kam?

Gruß
w.

von
Jakob

Nicht den Mut verlieren, die EU-Rente von meiner Frau hat 4Jahre gedauert, immer wieder Widerspruch einlegen, und bis zum Sozialgericht klagen, ich als Ehemann habe die Klageschrift selbst geschrieben und sie ist dann bewilligt worden!
Vordrucke der Klageschriften, gibts bestimmt im Netz, ich hatte ein gutes Buch.
Nicht Aufgeben!!!!

von
Uwe-Klaas

Zitiert von: Monika Bredernitz

Zitiert von: Uwe-Klaas

Wenn Sie seit mehr als 2! Jahren um ihre Rente kämpft wird Sie dies wohl kaum bisher alleine getan haben und sicher einen Rechtsbeistand haben / gehabt haben. Alels andere wäre ja mehr als fahrlässig und dann braucht man sich ja wohl nicht wundern , das bisher keine Rente dabei rumgekommen ist.

Diese Kritik kann ich wohl nicht so stehen lassen - der Rentenantrag wurde immer gemeinsam mit meinem Hausarzt und dem med. Dienst vom Arbeitsamt beantragt.
Ganz alleine hätte ich das mit Sicherheit
nicht bewältigen können .

mit freundl.Gruß
Monika

Der Hausarzt und der med. Dienst vom Arbeitsamt. Ich lach mich tod. So Blöd kann man doch nun wirklich nicht sien.

Sie brauchen JURISTISCHEN Beistand und nicht nur den von irgendwelchen andren Pappnasen die alle möglichen Intressen verfolgen nur nicht ihre ! Klar das Sie bisher keine Rente bekommen haben. Mann, Mann.. Das gibts doch nicht.

von
Chris

Wenn Sie's etwas billiger haben wollen, in den VdK eintreten, kostet ca. 5 EUR/Monat. Die helfen auch und kennen die Materie.

von
Monika Bredernitz

Zitiert von: Chris

Wenn Sie's etwas billiger haben wollen, in den VdK eintreten, kostet ca. 5 EUR/Monat. Die helfen auch und kennen die Materie.

Ich möchte mich bei allen bedanken - die mir mit Hinweisen und Rat mir Mut gemacht haben ,weiterzumachen .
Ich hätte sowieso nicht aufgegeben und habe mich mit den VdK in Verbindung gesetzt, um endlich profesionell , jemanden zur Seite haben - der meine Intressen durchsetzt.
Vielen Dank!

Monika

von
Uwe-Klaas

Das wurde denn auch mal Zeit... Sie haben dadurch jetzt schon viel zu viel Zeit verschenkt. Aber das wissen Sie wohl jetzt auch selber. Alles Gute.