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Keine Reha, was dann?

von
Petra U.

Ein Reha-Antrag wird abgelehnt. Zahlt dann die Ersatzkasse weiter Krankengeld? Oder springt die DRV ein, mit einstweiligem Erwerbsminderungsgeld? Wie lange wird das gezahlt?

von
asd

Zitiert von: Petra U.

Zahlt dann die Ersatzkasse weiter Krankengeld?

Wenn sie Arbeitsunfähig sind und Anspruch haben, ja.

Zitiert von: Petra U.

mit einstweiligem Erwerbsminderungsgeld?

soetwas gibt es nicht.
Für die Zahlung einer Erwerbsminderungsrente ist ein entsprechender Antrag erforderlich.
Ggf. prüft Ihre DRV gerade, ob der Reha-Antrag umgewandelt werden kann, je nach dem was in der medizinischen Einschätzung steht, die zur Ablehnung des Reha-Antrages geführt hat.
Sofern die DRV eine rentenrechtlich relevante Erwerbsminderung erkennt, wird sie Sie anschreiben und Sie unter dem Hinweis der Umdeutung des Reha-Antrages bitten, einen entsprechenden Rentenantrag zu stellen.
Aber dies können Sie auch aus eigener Initiative machen.

Beratungsstellensuche -> siehe oben links

von
Herz1952 der Richtige

Hallo Petra,

Es ist das Recht der Krankenkasse, den Patienten zu einem Reha-Antrag aufzufordern. Das Recht des Patienten ist es auch die 10-Wochenfrist auszunutzen. Diesen Rat gab mir sogar ein leitender Mitarbeiter einer großen Ersatzkasse, mit dem ich gemeinsam auf der Intensiv-Station war.

Es ist nicht einmal gesagt, dass die Rentenversicherung damit einverstanden ist, dass der Patient auf ihre Kosten eine Reha machen soll, falls sie es für aussichtslos hält, dass diese Maßnahme die Arbeitsfähigkeit wieder herstellen kann. Sie wird es evtl. auch vermeiden, einen Rentenantrag daraus zu "machen", wenn sie der Meinung ist, die Arbeitsunfähigkeit kann auch durch andere Mittel beseitigt werden.

Die anderen "Verzögerungsmaßnahmen" liegen nun mal in der Natur der Verwaltungsmaßnahmen.

Der MDK ist von den Krankenkassen voll abhängig. Diese handeln grundsätzlich nach der Devise: "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe". Die Gutachter kenn nicht einmal die Richtlinien für eine AU-Bescheinigung. Wenn man nämlich die bisherige Tätigkeit auch nur 1 Stunde am Tage nicht vertragsgemäß erfüllen kann, ist man arbeitsunfähig. Solange natürlich kein Krankengeld gezahlt werden muss, sondern der AG die Kosten trägt, interessiert sich die KK ein "feuchten Kehricht" dafür. Die Kassen klären ihre Patienten nicht über die Rechte ihrer Versicherten auf, da kann man bis zum "St. Nimmerleinstag" warten.

Man kann auch gegen die Entscheidung des MDK Widerspruch einlegen, manchmal genügt es schon, wenn der Arzt eine weitere AU-Bescheinigung ausstellt. Ich empfehle allerdings einen sachkundigen Rechtsbeistand, der die KK auf ihre "Fehler" aufmerksam macht. Spätestens dann sehen sie es meistens ein, da sie vorher überhaupt keine Prüfung der Rechtslage vornehmen. Wer sich nicht wehrt hat schon verloren.

Die Kassen wollen doch nur auf andere "Gemeinschaften" abschieben, z.B. Arbeitsamt. Dieses Amt hat sich schon oft beschwert über die Krankenkassen, die ihnen "alles schicken". Dann macht das AA ein eigenes medizinisches Gutachten und stellt fest, dass seine eigenen "Kunden" gar nicht arbeitsfähig sind.

Es kann ein "Nervenkrieg" werden. Mittlerweile haben die Krankenkassen nämlich festgestellt, dass 99 % der AU-Schreibungen "korrekt" sind, und sie werden darauf verzichten (hoffe ich zumindest), Spione in die Praxen zu schicken, die dem Arzt etwas vorjammern um sich "krankschreiben" zu lassen. Der Arzt kann auch nicht sofort feststellen, was dahinter steckt, und es könnte ein "echter Patient" sein, der davon erhebliche gesundheitliche Nachteile hätte wenn er ihn "nicht aus dem Verkehr zieht".

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952 der Richtige

.......zum wiederholten Male den selben Unsinn:

Mittlerweile haben die Krankenkassen nämlich festgestellt, dass 99 % der AU-Schreibungen "korrekt" sind.....


Studien mehrerer seriöser TV-Magazine haben nachgewiesen, dass nahezu jeder 2. Arzt dazu bereit ist, ohne vorherige Untersuchung Gefälligkeits-AU-Bescheinigungen auszustellen.

Da das aber nur sehr schwer nachweisbar ist, bleibt den Krankenkassen gar nichts anderes übrig, als die Bescheinigungen zu akzeptieren.

Zitiert von: Herz1952

Diesen Rat gab mir sogar ein leitender Mitarbeiter einer großen Ersatzkasse, mit dem ich gemeinsam auf der Intensiv-Station war.

Glauben Sie ernsthaft, dass das hier irgendjemanden interessiert?
Kopfschüttel....

Gruß Claudia

von
JaJaBlaBla

@ Claudia..... Und was Sie hier von sich geben interessiert auch Niemanden!

von
Herz1952

Zitiert von: JaJaBlaBla

@ Claudia..... Und was Sie hier von sich geben interessiert auch Niemanden!

Danke! Ich bin ganz Ihrer Meinung

von
Jupp

Zitiert von: Claudia

Studien mehrerer seriöser TV-Magazine haben nachgewiesen, dass nahezu jeder 2. Arzt dazu bereit ist, ohne vorherige Untersuchung Gefälligkeits-AU-Bescheinigungen auszustellen.

Da das aber nur sehr schwer nachweisbar ist, bleibt den Krankenkassen gar nichts anderes übrig, als die Bescheinigungen zu akzeptieren.

Gruß Claudia

Blödsinn!

Die KK muss garnichts akzeptieren, im Zweifelsfall gibt es eine Einladung zum MDK.

von
Herz1952 der Richtige

Zitiert von: Jupp

Zitiert von: Claudia

Studien mehrerer seriöser TV-Magazine haben nachgewiesen, dass nahezu jeder 2. Arzt dazu bereit ist, ohne vorherige Untersuchung Gefälligkeits-AU-Bescheinigungen auszustellen.

Da das aber nur sehr schwer nachweisbar ist, bleibt den Krankenkassen gar nichts anderes übrig, als die Bescheinigungen zu akzeptieren.

Gruß Claudia

Blödsinn!

Die KK muss garnichts akzeptieren, im Zweifelsfall gibt es eine Einladung zum MDK.

Hallo Jupp,

ich arbeite bei einer seriösen KK. Ich weiß ganz genau, wie es bei den KK läuft (smile)

von
Beate S.

Zitiert von: Jupp

Die KK muss garnichts akzeptieren, im Zweifelsfall gibt es eine Einladung zum MDK.

Wenn es keine Verdachtsmomente gibt, sollte weshalb der MDK eingeschaltet werden?
Und wenn die Krankenkassen jeden Montags-Blaumacher entlarven wollten, hätte der MDK aber viel zu tun....

B.S.

von
Herz1952

Hallo Claudia,

das war eine getürkte Studie, ohne Sinn und Verstand. Da haben "Versuchspatienten" den Ärzten etwas vorgetäuscht. Eine solche Studie hat "Null" Aussagekraft.

Ein Arzt wird im Zweifelsfalle immer eine AU ausstellen aus Sicherheitsgründen. Erst nach einer entsprechenden weitergehenden Untersuchung kann er einiger maßen beurteilen, ob eine AU vorliegt oder nicht (z.B. Blutuntersuchung, das dauert aber etwas).

Aber die tatsächlich Kranken - und das ist die weitaus überwiegende Mehrheit - täuscht nichts vor. Natürlich kann auch hier ein Arzt den Patienten sicherheitshalber mal kurz "aus dem Verkehr" ziehen.

von
Herz1952

Das mit den 99 % haben die Krankenkassen selbst festgestellt, weil sie zurück rudern mussten. An die genaue Zahl kann ich auch nicht glauben.

Vielleicht waren es auch nur 98,9 %? oder 99,1 %, jedenfalls war es nicht "evidenzbasiert". Was das bedeuten kann, können Sie im Wikipedia nachlesen und darüber nachdenken (SMILE).

Die beiden "Studien" haben aber nichts miteinander zu tun. Aber die Krankenkassen wollten durch "Eigenstudien" - so ähnlich wie die "Fake-Studie" des Magazins die Ärzte überprüfen. Da haben diese aber "einen auf den Nüschel" bekommen. Eine solche Studie wäre auch alles andere als "evidenzbasiert".

von
Jupp

Zitiert von: Beate S.

Zitiert von: Jupp

Die KK muss garnichts akzeptieren, im Zweifelsfall gibt es eine Einladung zum MDK.

Wenn es keine Verdachtsmomente gibt, sollte weshalb der MDK eingeschaltet werden?
Und wenn die Krankenkassen jeden Montags-Blaumacher entlarven wollten, hätte der MDK aber viel zu tun....

B.S.

Ich als Arbeitgeber habe früher schon mehrmals sogenannte Montagskranke der KK gemeldet und um Überprüfung durch den MDK gebeten, Das wurde dann auch immer Durchgeführt.
Besonders Auffällig war übrigens ein Arzt mit türkischen Wurzeln, der hat ständig Gelbe Scheine an seine Landsleute verteilt und bekam dann irgendwann gewaltigen Ärger!
Auch Jobcenter SB können dies übrigens Überprüfungen durch den MDK bei der KK anfordern.

@Herz1952 Soso, ein 65-Jähriger KK Mitarbeiter, dazu noch schwer Herzkrank. Ist heute Grimms Märchenstunde?

von
Herz1952

Hallo Jupp,

als Arbeitgeber können Sie sogar noch mehr. Nämlich, wenn der Arbeitsablauf durch häufige Fehlzeiten leidet, sogar kündigen (Nachweis ist allerdings schwer zu führen).

Mein AG war montags auch immer sauer, denn meistens waren die Fußballspieler krank - korrekt heißt das: arbeitsunfähig. Denn Unfälle sind keine Krankheit, sondern andere Arbeitsunfähigkeiten.
Aber diese konnten auch nicht auf Gerüste klettern, mit "maladen Haxen". Da gab es auch keine Zweifel an der AU, aber für den AG war es verständlich sehr ärgerlich. Als "Personalmensch" musste ich auch mit den Krankenkassen zusammenarbeiten in solcher Hinsicht. Solche Fälle, wie von Ihnen geschildert kommen leider vor, aber darunter sollten die anderen nicht leiden

Ich habe ihn dann mal gefragt, was ist wenn ich durch meine Schifahrerei mal AU bin. Darauf hat er gemeint, dass ich ein vorsichtiger und vernünftiger Mensch wäre. (smile).

Mein "Doppelherz1952" hat eigentlich den gleichen "Geistschreiber", nämlich "myself". Man kann am PC so herrlich bequem kopieren.

Sogar Michel Obama und die Trump-Tochter haben die gleiche Rede gehalten, weil sie dieselbe "Ghostwriterin" hatten (double-smile).

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

Hallo Claudia,

das war eine getürkte Studie, ohne Sinn und Verstand. Da haben "Versuchspatienten" den Ärzten etwas vorgetäuscht. Eine solche Studie hat "Null" Aussagekraft.


Was Sie nicht alles wissen....

Erstens handelte es sich um mehrere Studien und zweitens haben die "Versuchspatienten" mit offenen Karten gespielt und den den Ärzten offen gesagt, dass sie mal eine kurze Ruhepause vom Berufsalltag brauchen.

Aber SIE wissen natürlich mal wieder alles besser, was auch nicht anders zu erwarten war.
Machen Sie sich ruhig weiter zum dummen August, wenn es Ihnen gefällt.....:-)

Gruß Claudia

von
Claudia

Zitiert von: Jupp

Ich als Arbeitgeber habe früher schon mehrmals sogenannte Montagskranke der KK gemeldet und um Überprüfung durch den MDK gebeten, Das wurde dann auch immer Durchgeführt.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die allermeisten "Blaumacher" nicht überprüft werden, weil es entweder nicht auffällt oder den Arbeitgebern gleichgültig ist.

Daher sind die von unserem Sozialrechtsexperten @Herz1952 genannten 99 Prozent seiner Fantasie entsprungen.
Jeder kennt aus seinem Bekanntenkreis Fälle, in denen schon mal grundlos AU-Bescheinigungen erlangt wurden.
Schon alleine deshalb können die 99 Prozent nicht stimmen.

Gruß Claudia

von
Amüsierter Mitleser

Zitiert von: Herz1952

Mein "Doppelherz1952" hat eigentlich den gleichen "Geistschreiber", nämlich "myself". Man kann am PC so herrlich bequem kopieren.

Eigentlich ist es doch völlig wurscht, welcher "Herz1952" diese Beiträge verfasst hat.
Sie klingen nämlich ALLE irgendwie nach Stammtischwissen und Klugscheißerei aber nie nach viel Ahnung. ;-)

von
Herz1952

Claudia,

die Beiträge werden doch von Magazin zu Magazin weitergereicht. Also war es nur eine "Studie".

Die 99 % standen in der Ärzte-Zeitung und kamen von den Krankenkassen selbst.

Aber wie das mit der Wissenschaft so ist, die Erde war vor vielen hundert Jahren eine Scheibe. Vielleicht sitzen Sie ganz am Rande und Sie sind nur schwindelig. Ich habe übrigens ein reines Gewissen - weil ich es nicht benutze (griiieens).

von
Herz1952

Claudia,

jetzt weis ich wieso Sie das wissen mit dem Krankschreiben. Sie haben das schon öfter selbst ausprobiert. Das ist aber nicht evidenzbasiert sondern "empirisch".

von
Amüsierter Mitleser

Zitiert von: Herz1952

Claudia,

die Beiträge werden doch von Magazin zu Magazin weitergereicht. Also war es nur eine "Studie".

Die 99 % standen in der Ärzte-Zeitung und kamen von den Krankenkassen selbst.


Die Krankenkassen konnten höchstens feststellen, dass 99 Prozent der gelben Urlaubsscheine nicht zu beanstanden waren, weil es keine Indizien für Unkorrektheiten gab. Aber nicht, dass nur 1 Prozent faul waren.

Logisches Denken und korrekte Interpretationen sind wirklich nicht Ihr Ding.
Deshalb kann man über Ihre Klugscheißereien auch nur schmunzeln und mit dem Kopf schütteln. :-):-):-)