kfz-hilfe

von
roberta.blum

Sehr geehrte Experten!

Seit ca. 25 Jahren bin ich berüfstätig und habe einen GdB von 30 aufgrund Rückenprobleme seit ca. 5 jahren. Bitte teilen Sie mir mit, ob ich auch ohne das MZ"G" KFZ Hilfe vom Rentenversicherunsträger erhalten kann, denn ich muss mir nun ein neues Auto kaufen und könnte hier einen Zuschuss dringend benötigen. Meine Arbeitsstelle kann ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmittel erreichen, da hier leider keine zur Verfügung stehen und Mitfahrgelegenheit bietet sich leider auch nicht.
Danke für eine Antwort

von
Karle

Zitiert von: roberta.blum

denn ich muss mir nun ein neues Auto kaufen und könnte hier einen Zuschuss dringend benötigen. Meine Arbeitsstelle kann ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmittel erreichen, da hier leider keine zur Verfügung stehen und Mitfahrgelegenheit bietet sich leider auch nicht.

Die Wahl Ihres Wohnortes ist keine Krankheit, also irrelevant.
Übrigens haben nur noch ca. 10 % aller über 40-Jährigen eine gesunde Wirbelsäule, die von Leuten mit schwerer körperlicher Arbeit ist durchschnittlich sogar besser, wegen besserer Muskulatur. Also Sport machen!

von
stuosi

Sie sind hier im Forum für Rentenangelegenheiten.

Kreditanfragen sollten Sie bei Ihrer Hausbank klären!!!!

von
Feli

Ein Merkzeichen "G" ist für die Gewährung von Kfz-Hilfe durch die Rentenversicherung nicht Voraussetzung.
Stellen Sie einen Antrag, bevor Sie ein neues Auto kaufen (!), und wenn Ihr RV-Träger die Notwendigkeit aufgrund Ihrer gesundheitlichen Situation anerkennt, können Sie auch den Zuschuss bekommen.

von
=//=

Mit einem GdB 30 OHNE das Merkzeichen "G" werden Sie schlechte Karten für eine Kfz-Hilfe haben.

Schwerbehinderte Personen, die "außergewöhnlich gehbehindert" sind (MZ aG) erfüllen grundsätzlich die Voraussetzungen des § 3 KfzHV.

Nur mit Rückenproblemen haben Sie m.E. keinen Anspruch auf Kfz-Hilfe.

Einen Antrag können Sie natürlich stellen. Ob dieser bewilligt wird, wage ich aber zu bezweifeln.

von Experte/in Experten-Antwort

Leistungen zur Kraftfahrzeughilfe zu Lasten der Deutschen Rentenversicherung erhalten Sie, wenn Sie die erforderlichen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und keine Ausschlussgründe vorliegen. Darüber hinaus müssen Sie aus behinderungsbedingten Gründen dauerhaft auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sein, um Ihren Arbeitsort zu erreichen.

Ob Sie aus behinderungsbedingten Gründen dauerhaft auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sind, ist davon abhängig, ob Sie grundsätzlich in der Lage sind, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und es Ihnen möglich ist, die notwendigen Fußwege (Wohnung – Haltestelle und Haltestelle – Arbeitsort) zurückzulegen. Da Sie nach Ihren eigenen Angaben keinen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen G nachweisen können, ist dabei unerheblich, ob öffentliche Verkehrsmittel tatsächlich zu Verfügung stehen, um Ihren Arbeitsort zu erreichen.

von
Feli

Vorsicht, lieber Experte, nur weil ein Merkzeichen "G" nicht vorliegt, ist die Kfz-Hilfe nicht ausgeschlossen. Es kann ja auch aus anderen Gründen die Fahrt mit dem eigenen Kfz erforderlich sein.

Allein das Nichtvorhandensein öffentlicher Verkehrsmittel führt allerdings nicht zu einer Bewilligung.

von
Hugendubel

Zitiert von: Feli

Vorsicht, lieber Experte, nur weil ein Merkzeichen "G" nicht vorliegt, ist die Kfz-Hilfe nicht ausgeschlossen. Es kann ja auch aus anderen Gründen die Fahrt mit dem eigenen Kfz erforderlich sein.

Allein das Nichtvorhandensein öffentlicher Verkehrsmittel führt allerdings nicht zu einer Bewilligung.

Frei nach Nuhr.
Wer keine Ahnung hat......

von
Koralle

" habe einen GdB von 30 "

Das ist lächerlich wenig, da noch nicht mal eine Schwerbehidnerung. Die beginnt erst ab 50%.