Kindbezogene Höherbewertung von Anwartschaften bei Teilzeitarbeit

von
Beate

Guten Tag,

vor der Geburt meines Kindes im September 1991 war ich in Vollzeit beschäftigt. Nach der Elternzeit habe ich ab März 1993 eine Teilzeittätigkeit aufgenommen. 25 Jahre rentenrechtliche Zeiten habe ich erreicht. Profitiere ich für die Zeit von März 1993 bis September 2001 von höher bewerteten Zeiten, da mein Verdienst in dieser Zeit unterhalb des Durchschnitts lag?

In 2001 wurde eine Versorgungsausgleich für die Zeit von 05/1991 bis 06/2001 durchgeführt.

Muss ich einen Antrag auf Höherbewertung der Berücksichtigungszeiten bei der Dt. RV stellen und wie wirkt sich der Versorgungsausgleich auf den maßgeblichen Berücksichtigungszeitraum aus?

Vielen Dank im Voraus.

Freundliche Grüße
Beate

von
W*lfgang

Zitiert von: Beate
Guten Tag,

vor der Geburt meines Kindes im September 1991 war ich in Vollzeit beschäftigt. Nach der Elternzeit habe ich ab März 1993 eine Teilzeittätigkeit aufgenommen. 25 Jahre rentenrechtliche Zeiten habe ich erreicht. Profitiere ich für die Zeit von März 1993 bis September 2001 von höher bewerteten Zeiten, da mein Verdienst in dieser Zeit unterhalb des Durchschnitts lag?

In 2001 wurde eine Versorgungsausgleich für die Zeit von 05/1991 bis 06/2001 durchgeführt.

Muss ich einen Antrag auf Höherbewertung der Berücksichtigungszeiten bei der Dt. RV stellen und wie wirkt sich der Versorgungsausgleich auf den maßgeblichen Berücksichtigungszeitraum aus?

Vielen Dank im Voraus.

Freundliche Grüße
Beate

Beate,

nein, einen Antrag zur "Höherbewertung" müssen Sie nicht stellen. Da diese Bewertung gesetzliche Vorgabe ist, wird es in jeder Rentenauskunft/Renteninformation bereits automatisch berücksichtigt - wenn alle Zeiten richtig erfasst sind! Und da ist auch der Versorgungsausgleich (Zuwachs/Minderung der Entgeltpunkte) schon drin. Ein Rentenbetrag = alles drin.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Die Anhebung der Entgeltpunkte für Pflichtbeitragszeiten während einer Berücksichtigungszeit wegen Kindererziehung für nach dem Jahr 1991 liegende Kalendermonate erfolgt innerhalb der Rentenberechnung automatisch, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Eine entsprechende Antragstellung ist deshalb nicht erforderlich.
Dasselbe gilt für einen durchgeführten Versorgungsausgleich. Dessen Auswirkung wird - ohne einen entsprechenden Antrag stellen zu müssen - automatisch berücksichtigt. Auswirkungen auf einen "maßgeblichen Berücksichtigungszeitraum" ergeben sich hierbei nicht.