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Kindererziehungszeiten Ausland

von
Maria Köhler

Unsere 3 Kinder sind im EU-Ausland geboren: 09/1972 – 06/1974 – 07/1976.
Mein Mann war seinerzeit mit einem langfristigen Arbeitsvertrag bei einem
deutschen Unternehmen im Ausland beschäftigt. Unsere Rückkehr in die BRD
erfolgte 11/1979.
Kindererziehungszeiten werden mir nicht als Wartezeiten angerechnet, weil ab Geburt
nur die ersten 12 Monate berücksichtigt werden, in Verbindung mit einem Aufenthalt in
der BRD.
Leider verfüge ich nur über 19 Monate Beitragszeit u. 8 Monate Anrechnungszeit.
Demzufolge erfülle ich nicht die Mindestversicherungszeit von 60 Monaten für die
Gewährung einer „Minirente“.
Die sogenannte Berücksichtigungszeit von 81 Monaten kann in meinem Fall auch
nicht als Wartezeit angerechnet werden, nur in den Fällen von 35 u. 45 Jahren möglich.
Frage an die Experten: gibt es doch eine Möglichkeit auf die 60 Monate zu kommen
u. warum zählen als Kindererziehungszeiten ab Geburt nur die ersten 12 Monate ?
Diese Regelung ist für mich nicht plausibel ?
PS: Die Lösung freiwilliger Beitragszahlungen kenne ich.
Besten Dank
Mit freundlichen Grüßen
Maria K.

von
Jockel

Warum ab Geburt nur 12 Monate zählen ? Weil der Gesetzgeber das so festgelegt hat.
Und wenn Sie auch die Variante mit den freiilligen Beiträgen kennen, dann wissen Sie alles.
Es ein denn: gehen Sie doch noch 41 Monate versicherungspflichtig arbeiten....dann kann es klappen.

von
Maria Köhler

Danke für die Info.
Zweifel bleiben warum der Gesetzgeber nur die ersten 12 Lebensmonate als Zeiten der Kindererziehung anrechnet.
Möglicherweise hat es etwas mit den kinderreichen Familien, die aus dem Ausland zu uns ziehen, zu tun ?

von
B´son

Zitiert von: Maria Köhler

Danke für die Info.
Zweifel bleiben warum der Gesetzgeber nur die ersten 12 Lebensmonate als Zeiten der Kindererziehung anrechnet.
Möglicherweise hat es etwas mit den kinderreichen Familien, die aus dem Ausland zu uns ziehen, zu tun ?

Klar, die kinderreichen Ausländer sind Schuld.
Mit Verlaub, aber das ist schlichtweg Quatsch.
Es war per Gesetz eben so geregelt, dass es bei Geburten bis 12/1991 1 Jahr Kindererziehungszeiten gab, das hat nichts mit kinderreichen Ausländern (die übrigens für im Ausland erzogenen Kinder überhaupt keine Zeiten nagerechnet bekommen) oder sonstigen "Gruppierungen" (gerne genommen hier : Ostdeutsche, Beamte,...) zu tun.

von
B´son

Zitiert von: Maria Köhler

Unsere 3 Kinder sind im EU-Ausland geboren: 09/1972 – 06/1974 – 07/1976.
Mein Mann war seinerzeit mit einem langfristigen Arbeitsvertrag bei einem
deutschen Unternehmen im Ausland beschäftigt. Unsere Rückkehr in die BRD
erfolgte 11/1979.
Kindererziehungszeiten werden mir nicht als Wartezeiten angerechnet, weil ab Geburt
nur die ersten 12 Monate berücksichtigt werden, in Verbindung mit einem Aufenthalt in
der BRD.
Leider verfüge ich nur über 19 Monate Beitragszeit u. 8 Monate Anrechnungszeit.
Demzufolge erfülle ich nicht die Mindestversicherungszeit von 60 Monaten für die
Gewährung einer „Minirente“.
Die sogenannte Berücksichtigungszeit von 81 Monaten kann in meinem Fall auch
nicht als Wartezeit angerechnet werden, nur in den Fällen von 35 u. 45 Jahren möglich.
Frage an die Experten: gibt es doch eine Möglichkeit auf die 60 Monate zu kommen
u. warum zählen als Kindererziehungszeiten ab Geburt nur die ersten 12 Monate ?
Diese Regelung ist für mich nicht plausibel ?
PS: Die Lösung freiwilliger Beitragszahlungen kenne ich.
Besten Dank
Mit freundlichen Grüßen
Maria K.

Kurze Rückfrage :
War Ihr Mann bei einem deutschen Unternehmen mit Sitz in Deutschland angestellt, oder hatte das Unternehmen seinen Sitz im Ausland ?

von
Maria Köhler

Mein Mann war in der Niederlassung einer deutschen Firma im Ausland tätig u. zwar mit
einem langfristigen dort erstellten Arbeitsvertrag.

Experten-Antwort

Hallo Maria Köhler,

wir empfehlen Ihnen sich direkt an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger zur Klärung Ihrer Details im Einzelfall zu wenden. In einem persönlichen Beratungsgespräch wird Ihre Situation erneut aufgegriffen werden können. Hierzu sollten Sie auch Unterlagen über den Aufenthalt im Ausland, sowie Nachweise über die Anstellung Ihres Mannes mitbringen. In diesem Rahmen kann dann eine erneute Überprüfung über die Anrechnung von Kindererziehungszeiten erfolgen.