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Kindererziehungszeiten und Einkommen

von
Rhema

Wie hoch war die Einkommensbemessungsgrenze für berufstätige Mütter für 1968 und 1973 geborene Kinder um die Kindererziehungszeiten voll angerechnet zu bekommen.

von
Wolfgang

Beitragsbemessungsgrenze
1968: max. 19.200 (10.842/Ki.)
1969: max. 20.400 (11.839/Ki.)
1973: max. 27.600 (18.295/Ki.)
1974: max. 30.000 (20.381/Ki.)

Anteilige Jahresummen bitte ggf. auf die ersten vollen 12 Monate nach Geburtsdatum umrechnen.
Gruß
w.

von
sonja henny

habe eine tochter geb. am 14.03.1978,war danach ein jahr arbeitslos umd dann bis märz 1987 bab dann bis heute nin der bmw.wie bekomme ich diese zeiten angerechnet?
ich bin seit Anfang 1990 geschieden.

von
LS

Nach dem bis Juni 1998 geltenden Recht waren für ein Kind, das bis Juni 1998 geboren wurde, 0,7500 Entgeltpunkte (EGPT) für ein Jahr zu berücksichtigen.

In der gleichen Zeit erzielte eigene Verdienste wurden auf die Bewertung der 0,7500 EGPT angerechnet.

Waren die eigenen Verdienste je Monat oder für den relevanten Zeitraum höher als 0,7500 EGPT, fiel die Bewertung für die Kindererziehungszeit (KEZ) dem eigenen Verdienst zum Opfer.

Wenn Sie bis Juni 2000 selbst noch nicht Rentnerin waren, wurde die Bewertung der (KEZ)von ehemals 0,7500 EGPT je Kind in einem 3 Stufenabschnitt auf 0,9996 angehoben.

Eigene Verdienste werden nun aber dem Wert der (KEZ) je Monat (0,0833) oder einem Vielfachen davon, hinzugerechnet.

Erst wenn beide Bestandteile (Verdienst und KEZ-Bewertung) die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) überschreiten, wird die Summe der Bewertung für die (KEZ) im Umfang der Überschreitung der (BBG) subtrahiert, die bei hoher Überschreitung, wenn gut Verdient wird, gegen &#34;Null&#34; gehen kann.

Gegebenenfalls eine Rentenauskunft anfordern, aus der die Wirkung ersehen werden kann.

Experten-Antwort

Kindererziehungszeiten werden Ihnen unabhängig von Ihrem Einkommen zugeordnet. Bei Geburten vor 1992 werden Ihnen für die ersten 12 Kalendermonate nach der Geburt Pflichtbeiträge zugeordnet, bei Geburten ab 1992 für die ersten 36 Kalendermonate. Werden in den ersten 12 bzw. 36 Kalendermonaten mehrere Kinder erzogen, verlängert sich der Zeitraum um die Monate der gleichzeitigen Erziehung.

Bei der Bewertung von Kindererziehungszeiten werden die zeitgleichen Beitragszeiten berücksichtigt. Ich gehe davon aus, dass Sie bisher noch keine Rente beziehen. Für jeden Kalendermonat mit Kindererziehungszeiten gibt es 0,0833 Entgeltpunkte, diese werden wie bereits beschrieben zu den Entgeltpunkten für die Beitragszeit addiert. Die Summe darf die Entgeltpunkte für die Beitragsbemessungsgrenze nicht übersteigen. Wird die Beitragsbemessungsgrenze überschritten, erfolgt eine Verringerung der Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten.

User Wolfgang hat für einige Jahre die Beitragsbemessungsgrenze pro Jahr (1. Wert) genannt, also den Maximalwert. Für Kindererziehungszeiten ergibt sich für ein Jahr etwa ein Entgeltpunkt (12 x 0,0833 = 0,9996), das entspricht ca. dem Durchschnittsentgelt. Diesen Wert nannte User Wolfgang als 2. Wert. Die Differenz der beiden Werte ist damit das Entgelt, welches zu einer vollen Berücksichtigung der Entgeltpunkte für Kindererziehungszeit führt. Auch bei einem geringeren Verdienst erfolgt natürlich die komplette Berücksichtigung der Entgeltpunkte.

Aufgrund der Tatsache, dass die Kindererziehungszeiten meist nicht ein volles Kalenderjahr (01.01.- 31.12) belegen, erfolgte der Hinweis auf die Umrechnung auf ein Teiljahr.

Wird neben der Kindererziehungszeit keine Beschäftigung ausgeübt (es liegt keine Beitragszeit vor), erhalten diese Zeiten pro Kalendermonat 0,0833 Entgeltpunkte.