Kinderpflegezeiten werden nicht anerkannt

von
Lisa

Hallo,

da ich nicht sicher bin, ob mein alter Beitrag noch gelesen wird: http://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=18473&tx_mmforum_pi1[page]=1#pid163464
.... eröffne ich noch einen neuen Thread.

Für die Berücksichtigung der Kinderpflegezeiten müss ein Nachweis der Pflegebedürftigkeit vorgelegt werden in Form

- Pflegebedürftigkeit und Leistungen aus der Pflegeversicherung

- vorrangig Entschädigungsleistungen im Sinne von § 13 Abs. 1 SGB XI

- nachrangige Fürsorgeleistungen im Sinne von § 13 Abs 3 SGB XI (z. B. nach dem Bundessozialhilfegesetz/SGB XII), die wegen Pflegebedürftigkeit gezahlt wurden.

Die Nachweise kann ich natürlich nicht vorlegen, da ich zu spät für mein Kind eine Pflegestufe beantragt habe. Ich dachte, dass eine Glaubhaftmachung reicht anhand von ärztlichen Berichten und dem Schwerbehindertenausweis, den es seit der Geburt gibt.

Was kann ich nun machen, damit mir die Kinderpflegezeiten rückwirkend ohne Pflegestufe bei der Rentenversicherung berücksichtigt wird?

Über Hilfe würde ich mich freuen.

Viele Grüße,
Lisa

von Experte/in Experten-Antwort

· Die Voraussetzungen für die Berücksichtigung von Kinderpflegezeiten sind regelmäßig dann erfüllt, wenn die Pflegebedürftigkeit als Voraussetzung für entsprechende Entschädigungsleistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB 11) oder nach anderen Vorschriften festgestellt worden ist.
Dagegen können Sie nichts machen.
Evtl. neu beantragen und Widerspruch einlegen, aber..............

von
Zaubermaus

Es genügt auch ein SB-Ausweis mit Merkmal "H".

von
Lisa

Hallo Experte,

in dem Schreiben steht noch, dass Kinderpflegezeiten nur dann berücksichtigt werden, wenn die Elterneigenschaft und ie Pflege eines pflegebedürftigen Kindes nachgewiesen ist. Die Elterneigenschaft wurde nachgewiesen.

Kann man nicht anders glaubhaft machen, dass man sein Kind gepflegt hat? Ich soll Nachweise vorlegen. Was würde denn noch alles als Nachweis zählen?

Viele Grüße,
Lisa

von
Lisa

Hallo Zaubermaus,

Danke für ihre Antwort.

Viele Grüße,
Lisa

von Experte/in Experten-Antwort

Evtl. Zeugenerklärungen von Verwandten oder Nachbarn, die bestätigen können, dass das Kind ein Pflegefall ist/war und dies der DRV anbieten. Etwas anderes kann ich auch nicht anbieten.

von Experte/in Experten-Antwort

Ein Schwerbehindertenausweis mit “H“ reicht nicht aus, es sei denn es werden zusätzlich Pflegezulagen des Versorgungsamtes nach § 35 BVG gezahlt.

von
Lisa

Hallo Expertenteam,

vielen Dank für den Hinweis mit der Zeugenaussage. Das hilft mir schon einmal weiter in meiner Vorgehensweise.

Viele Grüße und einen schönen Tag wünscht
Lisa