Kinderrehabilitation

von
Luisa

Nach Empfehlungung der Kinder-und Jugendärztin soll unser 13-jähriger Sohn eine stationäre Rehamaßnahme antreten. Mein Mann ist als Beamter beihilfeberechtigt. 20 % sollte von der PKV getragen werden. Diese lehnt eine Kostenübernahme ab.
Ich bin EM-Rentnerin.

Besteht somit die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch die DRV.

von
-_-

Dazu gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung eine Informationsbroschüre, in der auch die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erläutert sind.

Sie sind bereits Rentner und erhalten eine Alters- oder
Erwerbsminderungsrente. Damit dürften diese Voraussetzungen erfüllt sein.

Das Antragsformular finden Sie über die Suchfunktion unter "G200" in http://www.deutsche-rentenversicherung.de oder unter

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_6726/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/01__formulare/03__rehabilitation/G0200,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/G0200

Die Broschüre unter

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_15182/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/02__info__broschueren/02__rehabilitation/rehabilitation__f_C3_BCr__kinder,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/rehabilitation_f%C3%BCr_kinder

von
Luise

Herzlichen Dank @-_-
Können Sie mir auch sagen, wer die Kosten eventuell übernimmt. Trägt die DRV 100% oder nur den durch das Landesamt für Besoldung und Versorgung nicht übernommen Teil in Höhe von 20%.

von
Suse

Wie ist das Kind denn krankenversichert?

von
Luisa

...über den Vater (Beamter) beihilfeberechtigt zu 80 % die restlichen 20 % sind abgedeckt durch eine private KV

von
-_-

Unter
http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html
suchen Sie die nächste Reha-Servicestelle der Deutschen Rentenversicherung nach Eingabe der PLZ Ihres Wohnortes. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Luisa,

Kinderrehabilitationsleistungen können vom gesetzlichen Rentenversicherungsträger in der gesamten Höhe übernommen werden; u.a. auch für Kinder von Rentenbeziehern, wenn durch die Leistung voraussichtlich eine erhebliche Gefährung der Gesundheit beseitigt oder eine beeinträchtigte Gesundheit wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann.

Kinderrehabilitationsleistungen werden nicht vor Ablauf von vier Jahren nach Durchführung solcher oder ähnlicher Leistungen zur Teilhabe erbracht, deren Kosten aufgrund öffentlichrechtlicher Vorschriften getragen oder bezuschusst wurden.
Dies gilt nicht, wenn vorzeitige Leistungen aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich sind.

Wir empfehlen einen Besuch zwecks Antragstellung in einer Beratungsstelle der gesetzlichen Rentenversicherung in Ihrer Region, unter Vorlage
Ihrer Rentenversicherungsnummer, der Geburtsurkunde des Kindes, Ihres Personalausweises und eventueller medizinischer Befunde des Kindes.

von
Luisa

Herzlichen Dank