KK fordert von RV andere Klinik wegen Wartezeit

von
Max4.0

Darum geht's doch gar nicht, die KK abzuzocken.
Darüber mag ich mir auch gar kein Urteil bilden.
Wenn das Dispositionsrecht eingeschränkt ist, hat der Vers. keinerlei Mitspracherecht mehr. Und es wird einzig und allein eingeschränkt, weil die KK keinen Bock hat, weiter Krankengeld zu zahlen. In Ausnahmefällen kann man sich mit der KK einigen. Es wäre im Sinne der KK überflüssig, dieses einzuschränken und bspw. höchstwrs. später den Rehaantrag in einen Rentenantrag umdeuten zu lassen, wenn sie keinerlei Sanktionsmöglichkeiten hätte. Und ja, sie kann und wird das KK einstellen, wenn der Vers. in ihren Augen Alleingänge startet. Der Böse aber auch. Dabei hat er alles getan, was notwendig ist.

von
Valzuun

Ich behauptet mal ganz kühn, dass die KK (auch bei eingeschränktem Dispositionsrecht) KEINE Möglichkeit hat sich rechtmäßig in das Rehaverfahren bei einem anderen Träger einzumischen.
Allein die DRV entscheidet hier (unter Beachtung des Wunsch und Wahlrechts des VERSICHERTEN) über die Rehaeinrichtung. (Punkt)
Sollte die DRV (aus welchen Gründen auch immer) eine Umeinweisung vornehmen, kann dagegen vorgegangen werden. Auch bei eingeschränktem Dispositionrecht können selbstverständliche Rechtsmittel eingelegt und der Sozialrechtswegbeschritten werden. Dagegen kann und darf die KK nichts tun.

Mein Vorschlag wäre daher sich mit dem RV-Träger (Kontaktdaten laut Bewilligungsbescheid) in Verbindung zu setzen, nachzufragen ob
a) die KK Ihre "Drohung" wahrgemacht hat und
b) ob, ggf. wie und auf welcher Rechtsgrundlage die DRV darauf zu regieren gedenkt.

Aus reiner Neugier würde ich mich freuen wenn das Ergebnis einer solchen Nachfrage eine Weg in dieses Forum finden würde.