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Klage gegen rollierenden Stichtag / Verstoß gegen Gleichbehandlungsgrundsatz

von Burkhard13.06.2014 | 15:14
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15 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Ich suche auf diesem Wege Mitstreiter, die gegen den rollierenden Stichtag bei der abzugsfreien Rente mit 63 klagen. Es ist eine "Schweinerei" dass denjenigen, die ununterbrochen gearbeitet haben, nun 43 oder 44 Beitragsjahre gezahlt haben, Arbeitslosenzeiten vor dem 63. Lebensjahr nicht anerkannt werden. Anderen, die sich während vergangener Zeiten der Arbeitslosigkeit gesonnt haben, sich geschont haben, die Agentur Rentenbeiträge gezahlt hat, dürfen nun aus Dankbarkeit abzugfsfrei in Rente gehen.

15 Antworten

Wasistgerechtam 13.06.2014 | 15:55
@Burkhard, da gibt es keine Chance etwas zu erreichen. Genauso ungerecht ist dass Erwerbsminderungsrenten für Neurentner angepasst werden, für Bestandsrentner nicht. Mütterrenten vor 1992 geborener Kinder wurde jahrlang nicht berücksichtigt, genau so ungerecht. Was machen dann Menschen die vor Jahren mit 60 in Rente gingen, sollen die nun die Renten die sie bis zum 63 Lebensjahr erhalten haben zurückzahlen.
Alexsandraam 13.06.2014 | 16:16
Hast Du denn einen Plan wie Du das juristisch bewerkstelligen willst? Anja
Onkel Ottoam 13.06.2014 | 16:20
Klagen müsstest Du für Dich selbst,Mitstreiter nützen Dir nichts,ausser sie sponsern die Anwaltskosten. Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht. Und die Erfolgsquote liegt bei 0,0 %,da Stichtage immer bei Gesetzen anfallen. Wer dann nicht von der Gesetzesänderung profitiert,der hat halt die A****karte gezogen.Kommt im Leben immer mal vor.
KSCam 13.06.2014 | 16:59
Für ne Klage brauchen Sie keine Mitstreiter. Sie beantragen die abschlagsfreie Rente mit 63 obwohl keine 45 Jahre da sind. Diese Rente wird abgelegt und Sie legen Widerspruch ein. Dieser wird zurückgewiesen, weil die DRV alles richtig gemacht hat. Nun klagen Sie vor dem Sozialgericht und fechtet notfalls den Instanzenweg bis zum Bundesverfassungsgericht durch. In ca 10 Jahren wissen Sie ob Sie gewonnen haben.
Burkhardam 13.06.2014 | 18:59
Danke für die Antworten. Klarstellung: Bei dem "sonnen" und "schonen" waren nicht die gemeint, die schuldlos arbeitslos wurden. Mitstreiter: Ich möchte Betroffene ermuntern zu klagen, da ich erst in 1,5 Jahren klagen könnte und werde. Es sollte jede/r Betroffene in Widerspruch gehen und auch Klage einreichen und sich an den Petitionsausschuss des BT wenden. Wenn den Politikern nicht der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen wäre, hätten sie nicht eine solche ungerechte Entscheidung getroffen. Hätten sie keine Arbeitslosigkeit zu den Beitragsjahren gerechnet, dann wäre es ja wieder in Ordnung. Das waren Machtspielchen auf Kosten einiger Betroffener. Denen "da oben" (abgehoben) muss klar gemacht werden, dass es so nicht geht. Auf Mails an Abgeordnete vonNahles bis Oppenmann und und und.... gibt es keine oder nur dumme Antworten. Deshalb klagen. Vielleicht gibt es Richter mit gesundem Menschenverstand.
regfilam 13.06.2014 | 20:11
Wenn man alle Varianten durchspielt,passt immer irgendjemand was nicht ......... angenommen mir passt das nicht,dass jemand nicht alle Jahre voll durchgearbeitet hat vor seiner Rente -müsste ich auch jemand verklagen ? ich hab überhaupt keine Arbeitslosenzeiten vorzuweisen -nur 47 Arbeitsjahren mit Pflichtbeiträgen
Anonym!am 15.06.2014 | 18:35
Lieber Burkhard, die Klage hat keinen Aussicht auf Erfolg. Ihr Ärgernis kann ich verstehen, aber Sie werden es akzeptieren müssen. Gesetze müssen sowohl das Wohl des Volkes als auch die Finazierbarkeit im Zaum halten. Stichtagsregelungen gibt es schon immer und bisher ist mir keiner bekannt, der höchstrichtlich als verfassungwidrig angesehen wurde. Als lebenserfahrener Mensch werden Sie sicherlich mir zustimmen, dass es keine 100% Gerechtigkeit gibt. Kann und wird es auch nicht geben. Ohne jetzt groß den Phillosophen zu spielen, es geben auch Menschen, die am Ihrem ersten Rententag sterben nach 45 Jahren. Auch das kann man als eine Schweinerei sehen, nur wen wollen wir da Verklagen? Um es vielleicht noch sachbezogener zu erklären. Bis zum 01.10.1996 kann das deutsche Rentenrecht auch keine Abschläge im Gesetz. Auch dagegen haben Leute jahrzehntelang geklagt. Ergebnis war: Wegen Finanzierbarkeit des Systems ist dies notwendig. Und bitte lassen Ihren Frust an der richtigen Stelle raus. Sie haben sicherlich bei der Wahl gewählt, weil Ihnen eine bestimmte Partei eine inoffizielle Zusage gemacht hat. Sie können gerne einen Termin bei Ihrem Abgeordneten in seiner Sprechstunde vereinbaren.
Burkhardam 15.06.2014 | 21:53
Zur Gerechtigkeit: Die gibt es hier in Deutschland inzwischen nur noch für Sozialbetrüger, Arbeitsscheue, Kriminelle - auf jeden Fall nicht für die wirklich Bedürftigen. Die DDR ging mit ihren Bürgern, insbesondere den Rentnern humaner um: Die durften in den Westen (BRD) mit 60w/65m ausreisen und haben dann dort Rente in D-Mark bezogen. Nur wohin sollen wir auswandern um Rente in D-Mark zu beziehen?
Burkhardam 16.06.2014 | 12:13
Mein letzter Beitrag bezog sich darauf, dass es in diesem inzwischen linken Sozialstaat nur Gerechtigkeit für Faulenzer, Sozialbetrüger und Kriminelle gibt - und leider wieder entfernt wurde. Egal welche Partei ich wähle - ich habe inzwischen nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Useram 16.06.2014 | 10:37
Sie haben doch Ihre freie Meinung zum Leiden aller bereits kundgetan. Es wurde Ihnen nur mitgeteilt, dass Ihre Klage eh keine Aussicht auf Erfolg hat. Aber bitte, klagen Sie in 1,5 Jahren. Es wird Ihnen hier niemand verbieten. Aber ich wette in einem Jahr wird nichts mehr von Ihnen kommen. Meine freie Meinung.
Burkhardam 16.06.2014 | 08:55
Freie Meinungsäußerung, insbesondere zu sagen wie es sich tatsächlich verhält, geht in diesem linken Deutschland nun auch nicht mehr. Armes Deutschland
tut nix zur sacheam 16.06.2014 | 13:47
Wenn Ihnen Deutschland zu links ist wandern Sie doch in die wunderschöne Ukraine aus. Die wird momentan alles andere als links regiert. Nebenbei können Sie bestimmt auch gleich die Vorzüge des dortigen Rentensystems genießen!
Burkhardam 16.06.2014 | 14:20
Diese dummen linken Parolen sind eben das Problem in Deutschland. Die Linken/ Sozialisten/Kommunisten (auch die aus der Ukraine) könnten doch in Sibirien ihren Sozialismus / Kommunismus aufbauen. Dort ist doch genug Platz für diese Spinner.
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