Konsequenzen bei Reha-Abbruch?

von
Amber Valence

Liebe Experten und Erfahrene,

ich schreibe von meiner derzeitigen medizinischen Reha aus, die mir die DRV "aufgedrängt" hat, um wohl zu prüfen, ob einer weiteren Renten-Verlängerung stattgegeben werden kann.
Fakten dazu: Ich bin 31 und beantrage den 2. Folgeantrag für die Rente. Bisher hatte mich die DRV noch nicht zur Reha gezwungen.

Nun ist es so, dass ich als Essgestörte zum Essen gezwungen werde. Da ist meine absolute Grenze, die ich nicht überschreiten kann. Ansonsten mache ich alle Therapien folgsam mit.
Wenn ich die Reha aus diesem Grund vorzeitig abbreche: Kann mir das die DRV als fehlende Mitwirkung anlasten und meinen Rentenantrag ablehnen, OBWOHL ich damit ja nur beweise, dass ich wirklich krank bin?
Immerhin habe ich es bis zu meiner Schmerzgrenze versucht und die Reha nicht im Vorfeld abgelehnt.

Über Antwort würde ich mich sehr freuen

von
KSC

So eine Frage kann Ihnen hier keiner beantworten.

Es kann sein, es kann aber auch nicht sein....

Für manche Fragestellungen eignet sich dieses Forum nicht, Ihre gehört dazu.

von
Christina Nowak

Hallo Amber,
es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so, dass de DRV Ihnen eine REHA aufdrängt um zu überpüren, ob einem weiteren Rentenantrag statt gegeben werden kann.

Wenn Sie Essstörungen haben, dann ist die REHA Ihre Chance, ein normales Essverhalten zu entwickeln. Dazu gehört eben essen, weil todgehungert ist eben auch gestorben.

Die Reha abbrechen um damit zu beweisen, dass Sie wirklich krank sind, ist wohl so ziehmlich das Dümmste, was ich je gehört habe.
Fassen Sie sich ein Herz und reden sie darüber mit dem Psychologen der Klinik.

Rente, in Ihrem Alter kann doch nicht Alles im Leben gewesen sein. Kämpfen Sie und entscheiden Sie sich fürs Leben.

Wie die DRV reagiert, wenn Sie eigenmächtig abbrechen, kann ich nicht sagen - Niemand hier.

Christina

von
Bertl

Sie können die Maßnahme gerne abrechen, bei der Frage ob die Rente weitergezahlt wird, kommt es darauf an was im Entlassungsbericht steht...

von
GroKo

Zitiert von: Amber Valence

Liebe Experten und Erfahrene,

ich schreibe von meiner derzeitigen medizinischen Reha aus, die mir die DRV "aufgedrängt" hat, um wohl zu prüfen, ob einer weiteren Renten-Verlängerung stattgegeben werden kann.
Fakten dazu: Ich bin 31 und beantrage den 2. Folgeantrag für die Rente. Bisher hatte mich die DRV noch nicht zur Reha gezwungen.

Nun ist es so, dass ich als Essgestörte zum Essen gezwungen werde. Da ist meine absolute Grenze, die ich nicht überschreiten kann. Ansonsten mache ich alle Therapien folgsam mit.
Wenn ich die Reha aus diesem Grund vorzeitig abbreche: Kann mir das die DRV als fehlende Mitwirkung anlasten und meinen Rentenantrag ablehnen, OBWOHL ich damit ja nur beweise, dass ich wirklich krank bin?
Immerhin habe ich es bis zu meiner Schmerzgrenze versucht und die Reha nicht im Vorfeld abgelehnt.

Über Antwort würde ich mich sehr freuen


Hoffentlich wird Ihr Antrag abgelehnt.

von
regfil

Zitiert von: Amber Valence

Liebe Experten und Erfahrene,

ich schreibe von meiner derzeitigen medizinischen Reha aus, die mir die DRV "aufgedrängt" hat, um wohl zu prüfen, ob einer weiteren Renten-Verlängerung stattgegeben werden kann.
Fakten dazu: Ich bin 31 und beantrage den 2. Folgeantrag für die Rente. Bisher hatte mich die DRV noch nicht zur Reha gezwungen.

Nun ist es so, dass ich als Essgestörte zum Essen gezwungen werde. Da ist meine absolute Grenze, die ich nicht überschreiten kann. Ansonsten mache ich alle Therapien folgsam mit.
Wenn ich die Reha aus diesem Grund vorzeitig abbreche: Kann mir das die DRV als fehlende Mitwirkung anlasten und meinen Rentenantrag ablehnen, OBWOHL ich damit ja nur beweise, dass ich wirklich krank bin?
Immerhin habe ich es bis zu meiner Schmerzgrenze versucht und die Reha nicht im Vorfeld abgelehnt.

Über Antwort würde ich mich sehr freuen

für mich der völlig falsche Ansatz

Essgestört und 32 -warum Rente anstelle die Krankheit anzugehen ?

da liegen noch 30 und mehr produktive Jahre voraus -die man nicht nur mit *erfüllender Arbeit*
und auch mit guter Gesundheit verbringen kann

Arbeit ist ja nicht zwangsläufig zeitverplempern um das notwenidge Geld zum leben zu verdienen-die kann auch ordentlich Spaß machen , und mit Spaß und Freude am Leben
hat man auch eine positive Einstellung zum lebensnotwendigem Essen

sorry- ich bin normal nicht der Typ der sich über Kranke die hier ihre Leidensgeschichten erzählen lustig machen will-ich meine das auch nicht böse

Experten-Antwort

Im Rahmen eines Verfahrens auf Weiterzahlung einer Erwerbsminderungsrente kann der Rentenversicherungsträger gemäß dem Grundsatz "Rehabilitation vor Rente" den Antragsteller in die Pflicht nehmen an einer medizinischen Rehabilitationsmassnahme teilzunehmen, wenn hierdurch dessen Gesundheitszustand wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann (§ 63 SGB 1). Die Grenzen der Mitwirkungspflicht können Sie den beigefügten Rechtsvorschriften des § 65 SGB 1 entnehmen.

Wir empfehlen Ihnen, sich unverzüglich vor Abbruch der Maßnahme mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung zu setzen und Ihre Situation zu schildern.

§ 63 SGB 1 Heilbehandlung

Wer wegen Krankheit oder Behinderung Sozialleistungen beantragt oder erhält, soll sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers einer Heilbehandlung unterziehen, wenn zu erwarten ist, dass sie eine Besserung seines Gesundheitszustands herbeiführen oder eine Verschlechterung verhindern wird.

§ 65 SGB 1 Grenzen der Mitwirkung

(1) Die Mitwirkungspflichten nach §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder
2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.
(2) Behandlungen und Untersuchungen,
1. bei denen im Einzelfall ein Schaden für Leben oder Gesundheit nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann,
2. die mit erheblichen Schmerzen verbunden sind oder
3. die einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bedeuten, können abgelehnt werden.
(3) Angaben, die dem Antragsteller, dem Leistungsberechtigten oder ihnen nahestehende Personen (§ 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 Zivilprozessordnung) die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden, können verweigert werden.

von
Amber Valence

Ich danke allen, die sich mit meiner Fragestellung befasst haben - auch denen, die weniger freundlich waren.
Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen, nur noch kurz anmerken, dass ich nur diese eine Problematik der Essstörung erwähnt habe, weil alle anderen Problemfelder für die Beurteilung hier irrelevant sind.

Besonderen Dank an den Experten.
Ich hatte geahnt, dass man mehr als Allgemeines zum Fall nicht sagen kann. Gestern Abend war ich nur aufgrund der Situation so verzweifelt, dass ich es dennoch probieren wollte.

von
Mutti Merkel

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: Amber Valence

Liebe Experten und Erfahrene,

ich schreibe von meiner derzeitigen medizinischen Reha aus, die mir die DRV "aufgedrängt" hat, um wohl zu prüfen, ob einer weiteren Renten-Verlängerung stattgegeben werden kann.
Fakten dazu: Ich bin 31 und beantrage den 2. Folgeantrag für die Rente. Bisher hatte mich die DRV noch nicht zur Reha gezwungen.

Nun ist es so, dass ich als Essgestörte zum Essen gezwungen werde. Da ist meine absolute Grenze, die ich nicht überschreiten kann. Ansonsten mache ich alle Therapien folgsam mit.
Wenn ich die Reha aus diesem Grund vorzeitig abbreche: Kann mir das die DRV als fehlende Mitwirkung anlasten und meinen Rentenantrag ablehnen, OBWOHL ich damit ja nur beweise, dass ich wirklich krank bin?
Immerhin habe ich es bis zu meiner Schmerzgrenze versucht und die Reha nicht im Vorfeld abgelehnt.

Über Antwort würde ich mich sehr freuen


Hoffentlich wird Ihr Antrag abgelehnt.

Was für ein A...... sind Sie denn?

von
GroKo

Zitiert von: Mutti Merkel

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: Amber Valence

Liebe Experten und Erfahrene,

ich schreibe von meiner derzeitigen medizinischen Reha aus, die mir die DRV "aufgedrängt" hat, um wohl zu prüfen, ob einer weiteren Renten-Verlängerung stattgegeben werden kann.
Fakten dazu: Ich bin 31 und beantrage den 2. Folgeantrag für die Rente. Bisher hatte mich die DRV noch nicht zur Reha gezwungen.

Nun ist es so, dass ich als Essgestörte zum Essen gezwungen werde. Da ist meine absolute Grenze, die ich nicht überschreiten kann. Ansonsten mache ich alle Therapien folgsam mit.
Wenn ich die Reha aus diesem Grund vorzeitig abbreche: Kann mir das die DRV als fehlende Mitwirkung anlasten und meinen Rentenantrag ablehnen, OBWOHL ich damit ja nur beweise, dass ich wirklich krank bin?
Immerhin habe ich es bis zu meiner Schmerzgrenze versucht und die Reha nicht im Vorfeld abgelehnt.

Über Antwort würde ich mich sehr freuen


Hoffentlich wird Ihr Antrag abgelehnt.

Was für ein A...... sind Sie denn?


Haste gerade in den Spiegel geschaut?