Konto

von
Reha

Hallo,

Wenn man aufgefordert wurde beim em Antrag Zeiten nachzuweisen welche noch offen waren , und man konnte diese Zeiten dann nachweisen , ist dann davon auszugehen das sich der Renten Betrag welcher in der Renten Information befindet ein wenig erhöht ??

von
Reha

Niemand eine Antwort...??

von
Berater

Das kommt auf die Zeiten, Ihren Versicherungsverlauf, den Rentenbeginn u.s.w. an.
Da kann nicht mal eben eine Pauschalantwort gegeben werden. Zusätzlich ist Wochenende was bedeutet, dass Sie eine Expertenantwort nicht vor Montag erwarten dürfen. Soviel Geduld müssen Sie schon aufbringen.

Experten-Antwort

Hallo Reha,

bei einem gestellten Rentenantrag wir immer das Rentenversicherungskonto vollständig geklärt. Im Rahmen der Rentenberechnung ist die Höhe der Erwerbsminderungsrente unter anderem abhängig vom sogenannten Leistungsfall. In der Renteninformation wird immer von einem fiktiven Leistungsfall ausgegangen, wenn die Renteninformation erstellt wird. Somit kann man die Rentenhöhe aus der Renteninformation und Ihrem möglichen Rentenbescheid nicht vergleichen. Grundsätzlich ist es aber so, dass rentenrechtliche Zeiten, die noch ins Rentenversicherungskonto eingespeichert werden, zu einer Rentensteigerung führen.

von
Micha

Hallo ,

Bedeutet das, dass was in der renteninformation steht überhaupt nicht aussagekräftig ist????
Das wäre ja eine Täuschung der Tatsache , ich habe mit dem Betrag aus der renteninformation gerechnet !

Wird das jetzt weniger als dort angegeben??

von
...

https://www.ihre-vorsorge.de/rente/gesetzliche-rente/renteninformation-richtig-lesen.html
...

von
Siehe hier

Zitiert von: Micha
Hallo ,

Bedeutet das, dass was in der renteninformation steht überhaupt nicht aussagekräftig ist????
Das wäre ja eine Täuschung der Tatsache , ich habe mit dem Betrag aus der renteninformation gerechnet !

Wird das jetzt weniger als dort angegeben??

Hallo Micha,
eine 'Täuschung der Tatsache' ist es sicher nicht.
Die Renteninformation enthält die Beitragszahlungen, die vor Erstellung der Information geleistet wurden. Meist nur die bis zum Ende des davor abgelaufenen Kalenderjahres, da die Jahresmeldung der Arbeitgeber (und anderer Stellen) erst dann erfolgt und erst dann die Beiträge dem Versicherten zugeordnet werden können.
Und dann wird so gerechnet, als erhalten Sie kurz nach dieser Information Erwerbsminderungsrente. Diese wird mit den entsprechenden Zuschlägen und auch mit den Abschlägen berechnet.

Nun kann es aber sein, dass im Zuge des Antragsverfahrens Ihrer EM-Rente festgestellt, dass der 'Leistungsfall' (Eintritt der EM) bereits VOR dieser Renteninformation lag.
Entsprechend werden dann 'nur' die tatsächlichen Beiträge, die bis zu diesem Datum geleistet wurden, berücksichtigt.
Hierbei wird aber auch berücksichtigt, dass Sie wegen Krankheit vielleicht bereits weniger arbeiten konnten, Krankengeld oder ALG bezogen haben und die Beiträge direkt vor EM deshalb niedriger waren. Dann können diese im Rahmen einer 'Günstigerprüfung' für bis zu vier Jahre herausgerechnet werden und es wird mit dem (besseren) Durchschnittsverdienst der Jahre davor weiter gerechnet.
Insofern würde also der Betrag aus der Renteninformation, in dem ja dann z.B. niedrigeres Gehalt, Krankengeld oder Arbeitslosengeld in den Beiträgen enthalten sind, sich sogar positiv erhöhen.

Also warten Sie doch erst einmal das Ergebnis Ihres Antrages ab

Was Sie sonst noch über 'Erwerbsminderungsrente' wissen sollten, können Sie in diesen Broschüren nachlesen:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.html

Alles Gute!

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