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Kopfschütteln

von
Kopfschüttler

...einige Beiträge lösen in mir doch Kopfschütteln aus. Manch einer hier hat doch sicher über Jahre gekämpft, um die EM-Rente zu erhalten??

Andere hier im Forum setzen selbige durch Risikoverhalten wieder aufs Spiel. Wenn mir doch attestiert wurde, dass ich nur noch unter 3 h tätig sein kann, dann wäre es doch unklug, diese Grenze zu mißachten??

Und sicher würde "der Mißachter" doch nach Wegfall der Rente ein Problem bekommen, wenn er diese dann mit wiederum angeblich nur noch unter 3-stündigem Leistungsvermögen erneut beantragen würde???

Und ist denn die DRV so knallhart, bei jedem Überschreiten der 3h-Grenze die Leistung gänzlich infrage zu stellen??

Diese Abhängigkeit von einer Institution stelle ich mir sehr anstrengend vor. Gehts Ihnen auch so??

von
Corletto

Im Prinzip haben Sie natürlich völlig Recht.

ABER bedenken Sie bitte auch, das es Menschen gibt , die nur eine sehr sehr bescheidene EM-Rente erhalten und deshalb und nur deshalb , auf einen Zuverdienst im Rahmen der 400 Euro Grenze angewiesen sind !

Ich denke, das nicht ein einziger der hier wegen der Hinzuverdienstgrenze postet, nur aus Lust und Laune und damit gegen seine Gesundheit arbeitet, sondern das diese Leute es verdammt bitter nötig haben, um überhaupt einigermassen finanziell über die Runden zu kommen.

Sicherlich gibt es absolute Einzelfälle die diese 400 Euro absichtlich missachten.

Aber denen wird dann - wenn es von der RV bemerkt wird - auch absolut zu Recht die EM-Rente wieder aberkannt.

von
Rosanna

&#34;Und ist denn die DRV so knallhart, bei jedem Überschreiten der 3h-Grenze die Leistung gänzlich infrage zu stellen?? &#34;

NEIN. Zumal ja in erster Linie nur der Hinzuverdienst geprüft wird und nicht automatisch die tgl. Arbeitsleistung.

Ausserdem: Selbst wenn die 3-Std.-Grenze überschritten wird, bedeutet dies nicht gleichzeitig, dass die volle EM-Rente gar nicht mehr zusteht. Denn es gibt Rentner, die eigentlich wirklich nur noch höchstens 3 Std. am Tag arbeiten KÖNNTEN, aber quasi auf Kosten der Restgesundheit mehr arbeiten. Dies wird in der Regel dann vom DRV-Arzt festgestellt. Es gibt ja auch Menschen, die dürften keinesfalls mehr rauchen (Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten) und tun es trotzdem. Zu Lasten der &#34;REST-Gesundheit&#34;.

Was aber den Hinzuverdienst angeht, gebe ich Ihnen völlig Recht. Meiner Meinung nach wird da in manchen Fällen wirklich zu lasch mit umgegangen, teilweise nach dem Motto, die (von der DRV) merken es ja doch nicht. Das habe ich schon von manchen Betroffenen gehört. Dem ist aber nicht so. Irgendwie kommt es immer ans Tageslicht.

MfG Rosanna.

von
Kopfschüttler

Hallo Corletto,

nur, dass hier keine Missverständnisse entstehen. Ich bin schon auf Seiten der Rentenbezieher...:-)

Ich finde das ziemlich beschämend, dass die Leute mit ihren Erkrankungen trotzdem noch arbeiten müssen. Nur, das bringt ja nichts, wenn sie dadurch auch noch die Rente verlieren würden, um die so oftmals so hart gekämpft haben, weil, was bliebe dann noch??HartzIV??

Wie hoch ist denn eine von Ihnen genannte "bescheidene Rente" etwa?? Ich hab da überhaupt keine Vorstellung. Könnten es so 1000,-Euro/mtl. sein???

von
Corletto

Ein &#34; normaler &#34; Eckrentner hat nach ca. 45 Arbeitsjahren und durchschnittlichem Verdienst in dieser Zeit ca. 1200 Euro
an Altersrente.

Ein EM-Rentner hat diesen Betrag weitaus seltener.

Viele EM-Renten bewegen sich im Gegenteil um oder sogar unter 1000 Euro....

Nicht selten nur gegen 600-800 Euro - dies vor allem bei Frauen , die nur zeitweise oder in Teilzeit gearbeitet haben.

Da kann man sich vorstellen das jeder einzelne Euro da herzlich willkommnen ist - auich wenn es gesundheitliuch eigentlich gar nicht nicht verantwortbar ist.

Habe persönlich in 2 Reha&#39;s sowie in diversen Kliunikaufenthalten viele Mitpatienten gesprochen , denen ärztlicherseits dringend die EM-Rente angeraten wurde - diese jedoch ablehnen MUSSTEN , weil Sie sonst finanziell &#34; den Bach &#34; runter gegangen wären....