Kopie von Krankenkasse

von
Rosanna

1. habe ich in meinem Beitrag geschrieben, dass ein Laie den med. Bericht evtl. nicht IN ALLEN KONSEQUENZEN versteht. Wäre dies der Fall, bräuchte man ja nicht mehr zum Arzt zu gehen, wenn eine Diagnose festgestellt wurde, oder? Und nicht jedermann hat Internet!

2. kann ich nicht nachvollziehen, weshalb sich die Ärztin so vage ausdrückt. Also muß doch irgendetwas in dem ärztl. Bericht stehen, was sie nicht sagen will. Deshalb meine Empfehlung, die Ärztin nochmals zu fragen. Das hat mit Bedrängen nichts zu tun! Wenn Sie das Recht haben, Akteneinsicht zu nehmen, haben Sie auch das Recht, von der Ärztin den Befund erklärt zu bekommen. So einfach ist das.

von
Lara

hier sind die Datenschutzrechte der PatientInnen umfassend aufgeführt:
https://www.datenschutzzentrum.de/medizin/arztprax/dsrdpat2.htm
Nur wer seine Rechte kennt, kann Sie verteidigen. So steht den GKV nur eine eingeschränktes Recht auf Einsichtnahme in die Patientendaten zu. Die gesetzlichen Krankenversicherungen kehren die Tatsachen um, in dem Sie Daten erfragen und sammeln, die nicht für Sie bestimmt sind. Informationen darüber gibt es in den Tätigkeitsberichten, die im Internet abrufbar sind, der Landesbeauftragten für den Datenschutz zuhauf. Die gesetzlichen Krankenkassen scheinen die PatientInnenrechte auf den Kopf zu stellen:
Datenschutzrechte der Patienten

von Thilo Weichert

Abschnitt I bis IV | Abschitt V bis XIII
I. Die Wichtigkeit informationeller Patientenrechte
II. Rechtsgrundlagen
III. Allgemeines zu Patientenrechten
IV. Recht auf Auskunft
V. Recht auf Einsicht in Patientenakten
VI. Recht auf Benachrichtigung
VII. Anspruch auf Datenkorrektur (Berichtigung, Gegendarstellung)
VIII. Anspruch auf Datensperrung
IX. Anspruch auf Datenlöschung bzw. Aktenvernichtung
X. Recht auf Widerspruch/Einwand
XI. Schadensersatzanspruch
XII. Recht zur Inanspruchnahme fremder Hilfe
XIII. Recht auf Strafanzeige