Kosten für die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung

von
Lighning

Hallo
vielleicht kann mir jemand weiter helfen, der sich mit der Materie auskennt.Es handelt sich um die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung, Person ist männlich 49 Jahre Pflegestufe 5. Auf stetige hilfe angewiesen, Ernährung durch Magensonde, Ausscheidung über einen Kateter.Mit mir in direktem maße Verwandt und gerichtlich bestellter Vormund ist die Ehefrau.Sie hat die Einrichtung gewählt und verwaltes auch das Vermögen.Zuvor wurde 2 Jahre Häusliche Pflege betrieben bzw. 16 mon. und die letzten 8 mon. eher Vernachlässigung betrieben.Heißt ca. 2 std. täglich war jemand anwesend und 22std. täglich ließ eine Webcam.So das sich die Pflegebedürftige Person sehr oft ganz allein im Haus befunden hat.Das soll jetzt aber nichts zur Sache tun.Mich würde interressieren wie niedrig können die Zuzahlungskosten die bei so einem Fall anfallen gehalten?Wenn davon ausgegangen wird, dass die Wahl auf eine günstige Einrichtung viel.Desweiteren wird soweit alles das nicht von nöten ist auch nicht extra veranschlagt worden sein.Der Fokus liegt dabei auf dem absoluten kosten minimum.Würde mich über eine Antwort sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen Lighning

von
Frauke

Eine simple Zahl kann man da nicht nennen. Bei Pflegegrad 5 bekommt man 2005 Euro für die Pflege stationär. Das reicht in aller Regel nicht aus. Hinzu kommt daher ein Eigenanteil. Dieser ist für jedes Pflegeheim festgelegt, also alle Bewohner zahlen den, ob Pflegegrad 2 oder 5 ist dabei egal. Weiter muss man natürlich auch für das Wohnen zahlen, also eine Miete. Und meistens auch für Essen. Und Investitionskosten. All diese Gebühren legt jedes Heim selber fest, ein großes Zimmer kostet mehr als ein kleines, usw. Und darum kann man nicht sagen, ein Pflegeheimplatz kostet so und so viel Euro. Sie können sich die Preise aber angucken im Vertrag.

Durchschnittlich muss man heute mit so um die 600 Kosten Eigenanteil für Pflege rechnen. Das Wohnen kostet um die 1000 Euro, das ist aber sehr verschieden je nach Komfort. Also insgesamt braucht man mindestens eine geschätzte Rente von 1500 Euro, um einen Heimplatz finanzieren zu können. Wenn die nicht da sind, können oft Angehörige Gelder zuschießen, oder man muss zum Sozialamt.

von
Pflege?

Wo ist denn bei der Frage der Bezug zur Rentenversicherung?
Ist doch völlig am Thema dieses Forums vorbei!

von
Frauke

Zitiert von: Pflege?
Wo ist denn bei der Frage der Bezug zur Rentenversicherung?
Ist doch völlig am Thema dieses Forums vorbei!

Jain...und dachte ich erst auch. Andererseits handelt es sich um typische Situationen erwerbsunfähiger jüngerer Menschen, die schon was zu tun haben mit Rente und Rentenhöhe. Es gibt hier soviel Unsinn, da kann man eine bitterernste Frage zu Geld und Pflege doch wohl beantworten.

von
Jana

Zitiert von: Lighning
Hallo
vielleicht kann mir jemand weiter helfen, der sich mit der Materie auskennt.Es handelt sich um die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung, Person ist männlich 49 Jahre Pflegestufe 5. Auf stetige hilfe angewiesen, Ernährung durch Magensonde, Ausscheidung über einen Kateter.Mit mir in direktem maße Verwandt und gerichtlich bestellter Vormund ist die Ehefrau.Sie hat die Einrichtung gewählt und verwaltes auch das Vermögen.Zuvor wurde 2 Jahre Häusliche Pflege betrieben bzw. 16 mon. und die letzten 8 mon. eher Vernachlässigung betrieben.Heißt ca. 2 std. täglich war jemand anwesend und 22std. täglich ließ eine Webcam.So das sich die Pflegebedürftige Person sehr oft ganz allein im Haus befunden hat.Das soll jetzt aber nichts zur Sache tun.Mich würde interressieren wie niedrig können die Zuzahlungskosten die bei so einem Fall anfallen gehalten?Wenn davon ausgegangen wird, dass die Wahl auf eine günstige Einrichtung viel.Desweiteren wird soweit alles das nicht von nöten ist auch nicht extra veranschlagt worden sein.Der Fokus liegt dabei auf dem absoluten kosten minimum.Würde mich über eine Antwort sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen Lighning

Ganz unterschiedlich.

Seit einigen Jahren ist der Eigenanteil wegen Pflege in den meisten Pflegeheimen unabhängig vom Pflegegrad.

Man zahlt immer Betrag X zu, auch wenn der Pflegegrad steigt.

Wie hoch der Eigenanteil ist, hängt vom Heim ab.

Wir zahlen 2.200 Euro zu. Das günstigste Heim würde uns 1.600 Euro zusätzlich kosten. Der Durchschnitt lag bei rund 2.600 Euro.
Nach oben gibt es keine Grenzen.

Ich weiss ja nicht wirklich, warum Sie fragen. Aber ich wäre vorsichtig mit Anschuldigungen. Die wenigsten vernachlässigen absichtig und gewollt. Die Meisten sind schlicht überfordert. Ausserdem frage ich mich, warum man da nicht eingreift, sondern jetzt erst, wenn es ums Geld geht und bereits vom Pflegenden selbst Hilfe angenommen wurde.

von
Berater

Zitiert von: Frauke
Zitiert von: Pflege?
Wo ist denn bei der Frage der Bezug zur Rentenversicherung?
Ist doch völlig am Thema dieses Forums vorbei!

Jain...und dachte ich erst auch. Andererseits handelt es sich um typische Situationen erwerbsunfähiger jüngerer Menschen, die schon was zu tun haben mit Rente und Rentenhöhe. Es gibt hier soviel Unsinn, da kann man eine bitterernste Frage zu Geld und Pflege doch wohl beantworten.

Hier äußern sich leider viele Amateure zu allen möglichen Themen.
Konkret hat die Frage aber in einem Rentenforum nichts zu suchen und der richtige Experte wird das morgen auch bestätigen.
So wie Sie hier einen Bezug zur Rentenversicherung ziehen möchten, würde das vermutlich bei fast jeder Fragestellung gehen.
Das ist aber nicht Sinn und Aufgabe eines „RENTENFORUMS“!