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Kosten Sozialgericht

von
Realist

Aber werter &#34;Frank&#34;, IHNEN gegenüber muss ich doch wohl gar nichts beweisen, oder? Ich wollte BU-Rente haben und die habe ich schließlich auch bekommen - nicht mehr aber auch nicht weniger! (Erwerbsunfähig bin ich schließlich nicht!) Insofern hätte ein &#34;Fachanwalt für Sozialrecht&#34; garantiert nicht mehr für mich erreichen können. Und weil ich mit den Leistungen des SoVD sehr zufrieden war, bin ich auch heute noch, viele Jahre später, Mitglied dort und rühre fleißig die Werbetrommel!

Aber wer weiß, womöglich hätte Ihnen ein Sozialverband schneller zu Ihrem Erfolg verholfen, als Ihr &#34;Super-Anwalt&#34;?
Denn Ihre Verfahrensdauer war ja wohl alles andere alles andere als normal - erzählen Sie doch selbst andauernd!

(Oder ist Ihr Anwalt etwa zu oft Golf spielen gegangen?)

Alles Gute, werter &#34;Frank&#34;!

von
Realist

&#34;Ich habe auch schon Anwälte vorgefunden, die vom RV-Träger die Überlassung eines SGB VI erbeten haben!&#34;

DAS glaube ich Ihnen aufs Wort!

(Arm dran, wer von so einem &#34;Spezialisten&#34; vertreten wird!)

von
Rosanna

Ich stimme Ihnen vollkommen zu! Ich hatte es auch schon mit einem Fachanwalt für Sozialrecht zu tun (der übrigens bei uns sehr viele Klienten hat!), der Widerspruch einlegte in einem Fall, in welchem Anwartschaften nach der Scheidung übertragen wurden (beide Rentner), und verlangte, der Ehefrau (Berechtigte) den Bonus nach Ablauf der Ehezeit im Jahre 2001 (Scheidung/VA war 2008) rückwirkend + Zinsen zu zahlen. Trotz mehrerer Erläuterungen nahm er monatelang den Widerspruch nicht zurück und bekam dann schließlich den ablehnenden Widerspruchsbescheid. So was ist doch ein Witz! Und die Rentnerin mußte ihn natürlich bezahlen....

Ich habe von &#34;meinen&#34; Rentnern nur Gutes über den ortsansässigen VdK gehört und kann die negativen Urteile nicht bestätigen.

Wie Realist (?) schon schrieb, gibt es überall schwarze Schafe.

MfG Rosanna.

von
Engelchen

HM. Jetzt wirft Ihr mich alle ein bisschen aus der Bahn. Nachdem ich 1990 meine Lehre als Anwaltsgehilfin absolviert habe, war ich als diese nicht mehr wirklich lange tätig. Habe aber noch immer sehr guten Kontakt mit meinem Ausbilder.

Ich persönlich habe keine guten Erfahrung mit der VDK gemacht, kann ja sein, daß der Verband in einer anderen Region besser ist. - Keine Ahnung.

Übrigends, das mit dem Gutachten kam nicht von mir, sondern vom RA. Die Zeiten ändern sich und da ich ja nicht mehr so auf dem laufenden bin, muß ich ja glauben, was man mir sagt!.

Noch ne Anmerkung zum Thema VDK! Als ich die Kopie meiner WIDERSPRUCHSBEGRÜNDUNG von der VDK bekam war ich enttäuscht. Für mich war es leider keine Begründung, wie ich sie von früher her kannte. Sie war kurz und schmerzlos. Auch spezifische Fragen waren nicht wirklich befriedigend für mich (wie gesagt, ICH war entäuscht).

Aber Fakt ist, daß man auf KEINEM FALL sich alleine vor Gericht vertreten lassen sollte.

von
Engelchen

Als ich vom Anwalt sprach, erwähnte ich PROZEßKOSTENHILFE!

Klar, wem dieses nicht gestattet wird, hat seinen Anwalt NATÜRLICH zu bezahlen.

von
JoJo

Hallo Engelchen,
1990 die Ausbildung als Anwaltsgehilfin gemacht. Wurde da tatsächlich auch Sozialrecht gelehrt?

Was die Gutachten betrifft: da hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert.

Manchmal ist es besser keine Vertretung vor Gericht zu haben, insbesondere keine Anwälte die sich mit dem Sozialrecht nicht auskennen.

Aus kann schon vorkommen, dass sich eine Prozess um Monate (!!) verzögert, n ur weil der Anwalt die Spielregel im Sozialrecht nicht kennt (Beispiel volles Anerkenntnis, der Anwalt nimmt das Anerkenntnis nicht an, erwartet erst einen Rentenbescheid. Geht aber nicht da die Akten bis zum Abschluus beim Gericht verbleiben. Ein einfaches &#34;einverstanden&#34; hätte allen Beteiligten geholfen.

JoJo

von
JoJo

es gibt auch Anwälte die für die Ausbildung ihrer Kinder sorgen müssen !!

JoJo

von
Engelchen

Letztendlich entscheidet der Richter über den Ausgang der Angelegenheit.

P.S. Eine RA-Gehilfin kennt das Kostenrecht, befasst sich mit Zwangsvollstreckungsangelegenheiten und tippt das ab, was ein RA ihr sagt, sprich Klagen, Widersprüche etc. Ein RA kennt (oder besser gesagt sollte) Paragraphen und ihre Bedeutungen kennen.

Aber nichts für ungut, das hier ist ein Forum für HILFESUCHENDE. Ich pers. habe kein Problem damit, wenn einer eine andere Meinung hat bzw. jemanden eines besseren Belehren möchte. Eigentlich kann man nur dabei lernen. FAZIT: Vertrauen ist gut, kontrolle ist besser.

Erfahrung kann man leider nicht kaufen!!!

von
Realist

&#34;Übrigens, das mit dem Gutachten kam nicht von mir, sondern vom RA.&#34;

Scheint ja eine richtige Leuchte zu sein, Ihr RA!

&#34;Ich persönlich habe keine guten Erfahrungen mit der (DEM!) VDK gemacht, kann ja sein, daß der Verband in einer anderen Region besser ist.........&#34;

Wie ich bereits erwähnte, gibt es in JEDEM Gewerbe &#34;schwarze Schafe&#34;!

&#34;Nieten&#34; sind sowohl unter den Rechtsanwälten als auch unter den VdK-/SoVD-Mitarbeitern zu finden. Welcher Laie weiß schon vorher genau, ob der Anwalt, für den er sich meistens rein zufällig entschieden hat, sein Handwerk versteht oder nicht?

Ich vergaß übrigens zu erwähnen, dass mein Rechtsbeistand vom SoVD ebenfalls Fachanwalt für Sozialrecht war!

Alle Gute für Sie!

von
Realist

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Vor einiger Zeit lief eine haarsträubende Reportage über Rechtsanwälte im ZDF. Darin wurde aufgedeckt, wie schlampig manche Anwälte arbeiten. Da wurden fahrlässig falsche Auskünfte erteilt oder wichtige Widerspruch- oder Klagefristen versäumt, was für die Betroffenen katastrophale Folgen haben kann, überhöhte Rechnungen ausgestellt, etc., etc.

Für einen Normalbürger ist es ein reines Glücksspiel, DEN richtigen Anwalt zu finden!

Alles Gute für Sie!

von
Rosanna

Hallo Realist,

gerne geschehen! ;-))

Ich hatte heute übrigens WIEDER einen Widerspruchsfall auf dem Tisch, in welchem ein RA (allerdings nicht speziell ein Fachanwalt für Sozialrecht) eine volle EM-Rente, hilfsweise einen Anspruch auf eine teilweise EM-Rente bei Berufsunfähigkeit nach § 240 VI geltend machte. Sicherlich hatte er mal davon gelesen.
:-)) Nur war das Problem, dass die Widerspruchsführerin DEN BERUF DER REINIGUNGSKRAFT ausübte und er Berufsschutz hierfür geltend machte. Dass diese Beschäftigung dem Leitberuf des ungelernten Arbeiters zuzuordnen ist, wußte er wohl nicht (sollte er aber wissen, wenn er ein Widerspruchsverfahren führt!).

Da fiel mir wirklich nix mehr ein!

Und da der Widerspruch abgelehnt wurde, muss die Versicherte auch für die Kosten aufkommen. Es sei denn, sie ist im Rechtsschutz versichert. Vielleicht legt er gegen den Wi.Bescheid auch noch Klage ein?? Dann wird´s noch teurer.

Es ist schon in anderen privaten Angelegenheiten schwierig, den richtigen FACH-Anwalt zu finden, wie Sie sagen. Aber wenn es schon die Möglichkeit gibt, gegen einen kleinen Mitgliedsbeitrag (fast kostenlos) den Sachverständigen eines Sozialverbandes (die auch teilweise mit RA arbeiten), mit einem Widerspruch zu beauftragen, und man dies nicht in Anspruch nimmt, kann ich nur sagen: selber schuld.

MfG Rosanna.

von
Rosanna

Der Vorteil beim Sozialverband besteht auch darin, dass man zu einem anderen Mitarbeiter/RA wechseln kann, wenn man denn Einen für inkompetent hält, er keine klaren Ansagen macht/machen kann und nachweislich Fehler macht. Und zwar OHNE weitere Kosten! Stellt sich das Gleiche bei einem RA heraus, kann man diesem zwar auch das Mandat entziehen; die bisher entstandenen Kosten sind aber zu zahlen (und für den Neuen natürlich auch).

Ich will weiß Gott nicht ALLE Rechtsanwälte in eine schlechtes Bild rücken. Es gibt auch sehr gute Fachanwälte für Sozialrecht, die auch jeden Cent wert sind. Aber sie sind schwer zu finden ODER sind für den VdK tätig. ;-))

von
Realist

Sie sprechen mir aus der Seele!

Mein Rechtsbeistand des SoVD war wirklich sehr kompetent und professionell. (Die haben ja auch tagtäglich mit nichts anderem zu tun!)

&#34;Berufsschutz als Reinigungsfachkraft&#34;?

Nun, sogar mir als Laie ist das vom BSG entwickelte Mehrstufenschema bekannt!

Ich war übrigens sehr überrascht, als ich erfuhr, auf wie viele Tätigkeiten ein Facharbeiter verweisbar ist!

Für mich wurde allerdings keine geeignete Verweisungstätigkeit gefunden!

Schönen Tag noch!